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Старомихайловка – поселок на линии огня / Nähe Donezk: Zwischen Bombeneinschlägen Blumen pflanzen

Der Bericht spricht für sich selber. Was kann ich Kluges dazu sagen? Dir, lieber Leser, wird das Gleiche oder doch Aehnliches selber einfallen. Ich bewundere die Menschen von Kirowskij / Staromichajlowka. Der Bericht zeugt davon, wie sie vorbildlich besonnen und mit unvergleichlichem Mut das tun, was sie tun können. Aufräumen. Sich schützen. Die Kinder betreuen. Für Nahrung sorgen. Und, das nun haut mich restlos um, zwischen Bombenzeiten …..

Blumen pflanzen.

Hat man Worte. Da sind Menschen in der ständigen Ungewissheit, ob nicht in der nächsten Sekunde eine Bombe auf den Kopf oder auf den Kopf des Nachbarn niedergeht,

und sie pflanzen Blumen.

Mir fehlen die Worte, um meine Hochachtung auszudrücken.

Dank an muzungmike, der mir den Beitrag per Mail zugeschickt hat.

Dank an die Autorin (oder Uebersetzerin?) Alina Wetrowa.

thom ram, 07.03.0004***

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***A.D.2012 ist das Jahr Null der neuen Zeitrechnung der Neuen Welt NW.

Menschen wie die Beschriebenen, sie sind Baumeister der Neuen Welt.

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Donezker Zeit

Originaltitel: Старомихайловка – поселок на линии огняstaro2

Die Zeitung wird seit September 2015 veröffentlicht
Diese Siedlung, die optisch eine Verlängerung des Stadtteils Kirowskij der Stadt Donezk darstellt, zieht sich direkt bis Krasnogorowka. Zwei Kilometer – und schon stehen ukrainische Kampfeinheiten da. Wenn man an ihren westlichen Rand geht, kann man nicht nur die Kampftechnik sehen, sondern auch die Soldaten selbst. Aber man sollte besser nicht hingehen. Die Wahrscheinlichkeit, unter Feuer von Mienenwerfern oder ins Blickfeld eines Scharfschützen zu geraten, ist hoch genug. Wer weiß, was der Gegner gerade im Kopf hat.

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Der Krieg ist noch im Sommer 2014 hierhergekommen. Plötzlich, wie die Not kommt. Granaten flogen in Richtung Staromichajlowka und Donezk. Häuser brannten, und Notärzte haben es nicht geschafft, alle Verwundete zu abtransportieren, unter denen es sowohl Mitglieder der Volkswehr, als auch Zivilisten gab. In den ukrainischen Medien kam zwei Mal eine gefälschte Mitteilung über eine dringende Evakuierung aller Bewohner aus ihren Häusern. Aber wohin? Die Siedlung ist doch nicht klein. Zu diesem Zeitpunkt wohnten 5.500 Menschen dort. Auf diese Frage gab es keine Antwort. Und viele Bewohner von Staromichajlowka haben sich entschieden, dass sie nicht gehen werden, weil es ihr Land ist, ihre Heimat. Nur Familien, deren Häuser zerstört wurden, sind weggefahren bzw. in andere Häuser umgesiedelt.

Nachdem Stromleitungen, die die Siedlung versorgt haben, durch „Grad“-Anlagen zerstört wurden, ist die Siedlung in Dunkelheit versunken. Über ein Jahr lang haben die Menschen in absoluter Dunkelheit überlebt. Besonders schwer war es im Winter, als schon am Abend undurchsichtige Dunkelheit auf die Erde niederkam wie ein riesiger Trauerschleier. Manchmal war der unterbrochene Beschuss selbst in den Kellern zu hören, und niemand wusste, was vor seinen Augen erscheinen wird, wenn er nach oben kommt, ob sein Haus noch ganz oder von Granaten zerstört ist. Aber alle glaubten an das Beste.

Nach den berühmten Minsker Vereinbarungen gab es Zeiten relativer Ruhe. Dann konnte man vorübergehend aus den Kellern in die Häuser umsiedeln, in den Höfen aufräumen. Aber die Hölle kann zurück, und alles ging von vorne los.

Bis April vorigen Jahres gehörte Staromichajlowka zur Ukraine, aber dann ist sie unter die Kontrolle der Donezk-Volksrepublik übergangen.

Wie und wovon lebt die Siedlung heute? Wo schöpfen ihre Bewohner Kraft? Wie hat sich ihr Leben in den letzten 1,5 Jahren geändert? Woher nehmen die Menschen letztendlich die Kraft, in der Schusslinie zu leben? Und ich habe mich nach Staromichajlowka begeben. Aber solange der Minibus noch durch die unendlichen Straßen von Donezk steuert, ein wenig Geschichte.

Mozagor und seine Nachkommen

Wenn man historische Nachschlagwerke blättert, kann man die Information finden, dass die Siedlung 1747 gegründet wurde. Gerade damals haben Bauern aus Russland und Malorossia [„Kleinrussland“, Anm. Ü.] begonnen, sich hier anzusiedeln. Jetzt sind es die Territorien der Bezirke Kursk, Charkow, Poltawa und Saporoschje. Es gibt aber auch andere Dokumente, die bestätigen, dass die Siedlung noch früher entstanden ist. Sie wurden nach Erzählungen der Ureinwohner niedergeschrieben. Noch 1970 wohnten hier ein alter Mann, Michail Mozagor, und seine Familie. Und er lebte, bis er 102 Jahre alt wurde. Zu Ehren von Mozagor wurde die Siedlung nach ihm benannt.

Durch die Siedlung, die zuerst einfach Michajlowka hieß, ging einmal ein Postweg, jedes Jahr gab es Jahrmärkte in der Siedlung. Die Menschen lebten nicht arm, weil der Boden fruchtbar war, und es im Fluss Besimennaja [„Namenlos“, Anm. Ü.] eine Menge Fisch gab. Man sagt, früher war er schiffbar. Aber vielleicht ist es nur eine Legende.

Die Siedung an sich war viel ziviler als der jetzige Rand des Stadtteils Kirowskij. Dort, wo jetzt das Wohnviertel Abakumowa liegt, gab es früher ein verödetes Grundstück, und die Bewohner von Staromichajlowka haben dort ihr Vieh weiden lassen. Eigentlich hatten sie die wesentlichen Territorien in ihrem Besitz, die später zu Jusowka gehörten. Schon 1963 gab es 1,5 Tausend Bewohner dort, wobei es in Marjinka nur 1,3 Tausend gab. Tatsächlich war nicht Marjinka, sondern Staromichajlowka Zentrum des Bezirks, und in den berühmten Pokrowskij-Dom kamen und fuhren Gemeindemitglieder aus dem ganzen Bezirk in den Feiertagen. Man meinte, hier war ein guter Ort, ein heiliger, wo viel gebetet wurde. Übrigens, zum Dom ist die Kirche erst vor 10 Jahren geworden, dann hat man ihre Kuppel gewechselt und vergoldet, die man nicht nur von jedem Punkt der breiten Siedlung aus gut sehen kann, sondern auch von den anderen Siedlungen aus. Zum Beispiel aus Krasnogorowka.

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In der sowjetischen Zeit haben viele Männer in den Bergwerken des Stadtbezirks Kirowskij von Donezk gearbeitet. Ihr Gehalt war gut, deshalb haben die Ehefrauen der Bergleute in der Regel den Haushalt geführt und Kinder großgezogen.

In den 80-70ern des vorigen Jahrhunderts lief in der Siedlung und drumherum ein intensiver Bau. Da es um die Siedlung herum saftige Wiesen gab, wurde ein Stahl gebaut, und später eine ganze Milchfabrik. Eine beneidenswerte Ernte gaben auch die landwirtschaftlichen Nutzflächen, deren Bewässerung aus den hiesigen Gewässern durchgeführt wurde.

Die Bewohner von Staromichajlowka mussten auch schwere Zeiten durchleben. Und immer haben sie Beispiele von Heldentum gezeigt. Jetzt ist es genau eine solche, nächste schwere Zeit.

Die Straße des Lebens

Der Bus Linie 41 fährt bis zur Haltestelle. Schon in der Nähe der Siedlung Abakumowa, nach der Staromichajlowka beginnt, sind die Spuren des Dauerbeschusses gut sichtbar. Die Fenster der Häuser sind mit Sperrholz gedeckt, hier sind die Mauern beschädigt, dort ein Dach. Da man darüber weiß, wie gefährlich das Leben im dem westlichen Stadtrand ist, stellt man sich vor, dass in der Grenzsiedlung selbst nur verschlossene und zugenagelte Läden vor einem stehen, Horden hungriger Hunde und fast menschenleere Straßen. Aber der Minibus ist knallvoll, und auf der nächsten Haltestelle warten noch weitere Fahrgäste auf‘s Einsteigen.

„Jetzt kommt der Stadtbus,“ sagt ihnen der Fahrer, „Warten Sie kurz.“

Der Stadtbus ist ein langer Doppelbus, der auch heute diejenigen, die Anspruch auf Sonderleistungen haben, in den Stadtbezirk fährt, der unter Beschuss steht. Aber es gab auch Zeiten, als Busse die Fahrgäste einige Haltestellen früher herausgelassen haben, und diese nachher durch Höfe, mit dem Risiko, unter Beschuss zu geraten, nach Hause geschlichen sind. Jetzt geht hierher aus der Stadtmitte, wie in Friedenszeit, noch eine Linie – die 8. Auch kann man direkt zum Hauptbahnhof und in die Siedlung „Textilschtschik“ [„Weber“, Anm. Ü.] fahren. Wie die Fahrgäste selbst erzählten, halten sich alle Busse streng an den Fahrplan. Der Weg von Staromichajlowka zur Endhaltestelle des Busses nannten die Menschen während des Krieges „Die Straße des Lebens“, weil man von hier dorthin fahren konnte, wo noch zumindest vordergründig Reste des Friedens geblieben sind.

Es hat sich herausgestellt, dass in der Siedlung Abakumowa, wo auch die Bewohner von Staromichajlowka einkaufen gehen, ein Markt funktioniert, ein Kiosk, wo soziales Brot verkauft wird, verschiedene Stände mit Gemüse und tiefgefrorenem Fisch. Und selbst Hunde, die sich in der Nähe der Läden angesiedelt haben, sahen gar nicht so besonders abgemagert aus.

Zwar ist ein Teil der Stände, der vom Beschuss beschädigt wurde, mit Bretten zugenagelt. Dieses ganze Bild, wo Schmerz und Hoffnung, Verzweiflung und Optimismus, Krieg und Frieden zusammengeflochten sind, erinnerte an die Gefahr. Sie war überall: in den eiligen Bewegungen der Bewohner, in dem Hauch des nicht der Jahreszeit entsprechend warmen Februarwindes, jeder Ziegelstein atmete damit, jedes Fenster. Aber, wie jemand von den Klassikern sagte, droht die Gefahr in unserer Welt denen, die sich vor ihr fürchten. Und die Bewohner des Stadtrandes von Donezk haben ihre Angst schon längst überwunden.

Auf dem Weg zur Siedlung gibt es einen Blockposten der DVR.

„Leute, soll ich Dokumente zeigen?“ frage ich, „Ich komme zu Besuch zu Freunden.“

„Muss nicht sein, gehen Sie durch,“ antworten sie ganz freundlich, „Aber genau um 17 Uhr wird die Straße gesperrt, kommen Sie nicht zu spät.“

Eine zusätzliche Sicherheitsmaßnahme schadet ja nicht. Wie ich später erfahren habe, wird nach Einbruch der Dunkelheit der ganze Verkehr in der Siedlung gestoppt. Staromichajlowka lebt nach den Regeln der Kriegszeit.

Wenn wir nicht unter die Kontrolle der DVR übergangen wären, hätten hier bis jetzt nur Ruinen gestanden“

Die Kalinina-Straße sieht ganz ordentlich aus, abgesehen von einigen zugenagelten Fenstern und zusammengeflickten Dächern. Sogar ein paar teure ausländische Autos stehen vor einem der Höfe. Auf dem Tor hängt eine Anzeige: „Nüsse zum Kaufen gesucht“. Auf der Kurve sehe ich Schüler, die nach dem Unterricht nach Hause gehen. Es stellt sich heraus, dass es in der Siedlung Kinder gibt und sogar die Schule funktioniert. Aber die Kinder aus der Siedlung sehen anders aus, als die, die in den relativ friedlichen Stadtteilen wohnen. Nicht auf eine kindlichen Art konzentriert, organisiert. Sie verabschieden sich schnell und sachlich auf der Kreuzung und gehen eilig in kleinen Grüppchen nach Hause. Nicht weit von dieser Stelle werden buchstäblich in ein paar Tagen an genauso einem helllichten Tag Granaten fallen. Es werden in der Siedlung zwei Wohnhäuser total verbrannt. Das Leben in Staromichajlowka ist fragil genug, und das, was unerschütterlich erscheint, kann sehr schnell zu Schutt und Asche werden. Und die Menschen wissen das.

Fast jedes Haus hat einen gepflegten Vorhof. Es hat sich herausgestellt, dass im vorigen Jahr, als der Beschuss noch öfter und härter war, Menschen in den Pausen zwischen den Schüssen aus den Kellern herausgegangen sind und Blumen gepflanzt haben.

Vor der Pokrowskaja-Kirche steht ein älterer Mann – hiesiger Bewohner. Er hat sich als Wassilij Stepanowitsch vorgestellt und gerne über Staromichajlowka erzählt.

Alle Familien, die auf der westlichen Seite der Siedlung gewohnt haben, sind schon zu Beginn des Krieges weggefahren, sagt er. Besonders die mit Kindern. Dort sind so gut wie alle Häuser zerstört. Ein Teil der jungen Menschen ist in die Volkswehr gegangen. Aber die Menschen haben trotzdem vor, in die Siedlung zurückzukommen und alles wiederaufzubauen. Hauptsache der Krieg kommt zu Ende. Schauen Sie, unseren Dom haben die Gemeindemitglieder schon renoviert. Er ist mehrmals unter Beschuss geraten. Alte Menschen sagen, dass er nicht einmal während des 2.Weltkrieges so intensiv beschossen wurde, wie von diesen Barbaren. Die Deutschen haben Vieh in der Kirche gehalten, und die Heutigen halten Menschen für Vieh und haben keine Gottesfurcht.

Wassilij Stepanowitsch hat uns auch den Laden „Bei Oxana“ gezeigt, der während des ganzen Kriegs in der Siedlung funktioniert. Das Gebäude hat schon lange keine Fenster mehr, sie sind mit Sperrholz bedeckt, statt einem Dach Blechstücke, die miteinander verbunden und an den Rändern befestigt sind. Sie schützen vor Regen und Schnee. Im Laden wird nur das Nötigste verkauft, damit die Menschen nicht so oft in Abakumowa laufen müssen.

„Eine genaue Statistik, wie viele unserer Menschen im Krieg gefallen sind, ist mir unbekannt,“ sagt Wassilij Stepanowitsch. „Aber nicht weniger als 20, das weiß ich genau. Und noch Dutzende Verwundete. Vor dem Krieg gab es bei uns 5.500 Bewohner und mehr als 300 Häuser. Jetzt sind 3.600 Bewohner geblieben. 1.700 davon sind RentnerSie habenes doch ein wenig leichterSie kriegen Rente und humanitäre HilfeAber wir sind hier wie auf einer Halbinsel. Nordwestlich um uns herum ist alles miniert. Im Sommer sind zwei Jungs Richtung Krasnogorowka gegangen, um Ziegen zu weiden, und sind auf einer Mine explodiert. Vielleich haben Sie davon gehört?“


Ich habe gemerkt, dass in der Siedlung eine Schule funktioniert. Haben Kinder im vorigen Jahr tatsächlich eine Schule besucht?

„Natürlich haben sie gelernt. Der Krieg kommt früher oder später zu Ende, und Bildung ist gefragt. Bloß sind im vorigen Jahr Kinder in die Schule in der Siedlung Abakumova gegangen. Dort wurden Häuser auch beschossen, aber doch weniger. Aber die Poliklinik funktioniert nicht, sie wurde von Granaten stark beschädigt.“

Und trotzdem sind viele Häuser, die näher an Donezk sind, schon wiederaufgebaut. Wer hilft der Siedlung?

„Die Ukraine hat überhaupt nicht geholfen. Wenn wir nicht unter die Kontrolle der DVR übergangen wären, hätten hier bis jetzt nur Ruinen gestanden. Die Republik hat versucht, uns ihre helfende Hand zu reichen, selbst als es hier noch die ukrainische Macht gab. Jetzt kommt ständig humanitäre Hilfe. Die Stadt hilftSchade, dass Sie zu spät gekommen sind. Jeden Morgen versammeln sich Menschen vor unserer Verwaltung. Sie stellen Anträge, wo sie angeben, was sie benötigen. Jemand braucht Dachmaterial, ein anderer Fensterglas. Dann werden Baumaterialien geliefert, Wohnhäuser werden nach und nach aufgebaut. Das Leben geht doch weiter, selbst während des Krieges.“

Gibt es auch Probleme, die nicht gelöst werden?

„Ja, die gibt es. Notärzte wollen nicht zu uns fahren. Wenn jemand sie ruft, halten sie vor dem Blockposten an. Es gab Fälle, wo man Verwundete oder Kranke mehr als ein Kilometer lang auf den Händen tragen musste. Aber öfter kommt jemand von den Bewohnern mit seinem Auto und fährt die Betroffenen ins Krankenhaus. So geht es schneller,“ erzählt Wassilij Stepanowitsch. „Klar haben die Mediziner Angst, aber wir wohnen doch hier. Und Sie hatten keine Angst, hierher zu kommen.“

Swetlana Maslowa: „Unser einziges Problem ist der verfluchte Krieg“

Die Familie Maslow hat sich in Staromichajlowka vor über 10 Jahren angesiedelt. Ihr Haus ist eins der höchsten in der Siedlung. Sie sind hierher, näher zur Natur, umgezogen, als ein großes Unglück geschehen ist. Ihr jüngster Sohn wurde von einem Blitz getötet. Viele Bewohner von Donezk wissen heute noch von dieser Tragödie, als während eines Gewitters in der Mitte von Donezk gleich drei Kinder getötet wurden. Eins davon war Maslow Junior.

Im Vorhof gibt es ein riesiges Blumenbeet. Es gibt auch viele andere Dauerpflanzen. Man sieht, dass sie auch im vorigen Sommer gepflegt wurden. Ein Gemüsegarten wurde auch bestellt, sagt die Hausherrin Swetlana Iwanowna. Sonst hätten sie nicht überleben können.

Maslowa lädt uns ins Haus ein und erzählt, dass der Krieg sie buchstäblich verfolgt hat.

„Wir wollten zuerst ein Haus in Peski kaufen. Jetzt hätten wir dann ganz bestimmt keinen Dach mehr über dem Kopf. Wir sind hierher gezogen, es hat hier uns allen gefallen. Und dann kam der Krieg. Unser Haus wurde auch beschossen. Kommen Sie her, Sie werden alles sehen,“ sagt sie.

„Es hat sich herausgestellt, dass Granaten auf das 1. Stockwerk geflogen sind. Sie haben die Couch und die alte Kommode zersplittert, den Fußboden und das Hausdach durchlöchert. Das Dach haben wir schon eigenhändig mehr oder weniger repariert. Gut, dass niemand in dieser Zeit im Zimmer war, sonst…“

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Auf dem 1. Stockwerk hat Swetlana Iwanowna eine Art Beobachtungspunkt. Auf dem Tisch liegen Karten der Gegend und ein Stift, mit dem sie die Richtung des Beschusses einträgt.

Aus dem Fenster ist Krasnogorowka zu sehen, wenn man ganz genau hinsieht. Von dort aus fliegen Granaten. „Wir sehen es manchmal,“ sagt sie. „Auf jener Seite liegt Alexandrowka. Dort gab es vor einigen Tagen einen schweren Kampf. Wir haben es gehört. Und dort ist das Tscheluskinzi-Bergwerk, wo sie das Ventilationssystem beschädigt haben, und die Bergleute sind beinah erstickt. Von hier aus sehe ich alles wie auf der Handfläche. Aber ich kann das nicht mehr sehen.“

Fast ein Jahr haben Maslows praktisch im Keller verbracht. Manchmal mit Kerzen, manchmal mit Holzspan. Taschenlampen wurden auch verwendet. Die Nachrichten haben sie aus dem Radio erfahren. Während dieses Jahres haben sie eine Unmenge Batterien verbraucht, die jetzt auf dem Tisch liegen. Wenn man berücksichtigt, dass es in der Familie noch ein Mädchen mit Behinderung 1. Grades gibt, kann man sich den ganzen Horror dieser Zeit vorstellen. Aber auch jetzt gibt es keine Ruhe. Die Siedlung wird jeden Tag beschossen.

Auf die Frage, ob es Beschwerden oder Ansprüche an jemanden gibt, sagt Swetlana Iwanowna, dass es keine Ansprüche als solche gibt. Wenn die Siedlung früher zum Marjinka-Bezirk gehört hat, ist sie jetzt praktisch ein Teil von Donezk. Die Republik zahlt die Renten und Sozialleistungen. Im vorigen Monat wurde die Hilfe für die Tochter wesentlich erhöht. Junge Menschen haben es natürlich schwer, Arbeit zu finden. Aber in einer solchen Lage sind jetzt alle. Sie haben sich große Sorgen gemacht, als das Abakumowa-Bergwerk – ihr Existenzgrund – wegen des Beschusses seinen Betrieb eingestellt hat. Aber jetzt sind im Betrieb 80 Menschen mit dem Abpumpen des Wassers ununterbrochen beschäftigt. Alles wird ordentlich gemacht, Gott sei Dank.

„Es gibt ein einziges Problem – den verfluchten Krieg. Wir können kaum erwarten, dass er zu Ende kommt,“ sagt Swetlana Iwanowna.

Näher zum Abend werden die Straßen praktisch menschenleer, der Verkehr wird gestoppt. Bloß lädt auf einer der Straßen ein Lastwagen Kohle ab. Diese wird ständig hierher geliefert, der Winter ist doch noch nicht zu Ende. Wie auch der Krieg.

Vielleicht wird der Frieden irgendwann hierher kommen. Und alle, die den friedlichen Bewohnern Not und Tränen gebracht haben, werden gerecht bestraft. Es wird eine Gasleitung durch die Siedlung gezogen, die Straßen werden neu bepflastert, alles wird wiederaufgebaut, was die ukrainische Armee zerstört hat. Und echtes, glückliches Leben wird in die Siedlung zurückkehren. Aber das alles kommt später, nach dem Krieg.

Die Zeitung „Donezk-Zeit“, 24. Februar 2016, Nr. 7 (21)
Alina WETROWA

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Старомихайловка – поселок на линии огня
25 февраль 2016 12:43 |  11 020 |
Старомихайловка – поселок на линии огня

 

Старомихайловка – поселок на линии огня

Этот поселок, который визуально является продолжением Кировского района Донецка, протянулся до самой Красногоровки. Два километра – и уже стоят украинские войска. Если выйти на его западную окраину, можно увидеть не только военную технику, но и самих солдат. Но лучше туда не ходить. Вероятность попасть под минометный обстрел или в поле зрения снайпера достаточно велика. Ведь поди-знай, что у противника на уме.

Война пришла сюда еще летом 2014 года. Внезапно, как приходит беда. В сторону Старомихайловки и самого Донецка полетели снаряды. Горели дома, а скорая не успевала вывозить раненых, среди которых были и ополченцы, и мирные жители. В украинской прессе два раза запускали фальшивую информацию о срочной эвакуации всех жителей из своих домов. Но куда? Ведь поселок немаленький. На тот момент в нем проживало 5 500 человек. На этот вопрос не было ответа. И многие старомихайловцы решили, что никуда отсюда не уйдут, потому что это их земля, их родина. Уезжали или переезжали в другие районы лишь семьи с детьми да те, у кого были разбиты дома.

После того как «градами» перебили высоковольтные вышки, поставляющие электричество в поселок, он погрузился во мрак. Более года люди выживали в абсолютной темноте. Особенно тяжело было зимой, когда уже под вечер на землю, словно огромная траурная вуаль, опускалась непроглядная тьма. Иногда непрекращающаяся канонада была слышна даже в подвалах, и никто не знал, что предстанет его взору, когда он поднимется наверх, цел ли его дом или разбит снарядами. Но все верили в лучшее.

После известных Минских договоренностей были периоды относительного затишья. Тогда можно было на время переселиться из подвалов в дома, навести порядок во дворах. Но ад возвращался, и все начиналось сначала.

До апреля прошлого года Старомихайловка относилась к Украине, но потом перешла под контроль Донецкой Народной Республики.

Как и чем живет поселок сегодня? Где черпают силы его жители? Как изменилась их жизнь за последние полтора года? Где, в конце концов, люди берут силы и терпение жить на линии огня? И я отправилась в Старомихайловку. Но, пока маршрутка рулит по бесконечным донецким улицам, немного истории.

Моцагор и его потомки

Если полистать исторические справочники, можно найти информацию, что населенный пункт появился в 1747 году. Именно тогда здесь стали селиться крестьяне из России и Малороссии. Сейчас это территории Курской, Харьковской, Полтавской и Запорожской областей. Однако есть и другие документы, подтверждающие, что поселок появился еще раньше. Они были составлены по рассказам старожилов. Еще в 1710 году тут жил старик Михаил Моцагор и его семья. И дожил он до 102 лет. В честь Моцагора и был назван поселок.

Через населенный пункт, который сначала назывался просто Михайловкой, когда-то проходил почтовый путь, каждый год в поселке проводились торговые ярмарки. Люди жили небедно, поскольку земля была плодородной, а в реке Безыменной было полным-полно рыбы. Говорят, что когда-то она была судоходной. Но, может, это лишь легенда.

Сам поселок был гораздо цивильнее нынешней западной окраины Кировского района Донецка. Там, где сейчас микрорайон Абакумова, раньше был пустырь, и старомихайловские жители водили сюда на выпас свой скот. Собственно, они и владели значительными территориями, которые позже отошли к Юзовке. Уже в 1863 году тут насчитывалось 1,5 тысячи жителей, тогда как в Марьинке их было 1,3 тысячи. Фактически не Марьинка, а именно Старомихайловка была районным центром, а в знаменитый ее Покровский храм на праздники шли люди и ехали прихожане со всей округи. Считалось, что место здесь благодатное, святое, намоленное. Впрочем, храмом церковь стала десять лет назад, тогда же поменяли и позолотили купола, которые хорошо видны не только с любой точки широко раскинувшегося поселка, но и с других населенных пунктов. Например, из Красногоровки.

В советское время многие мужчины работали на шахтах Кировского района Донецка. Зарплата была хорошая, поэтому жены горняков, как правило, вели домашнее хозяйство, растили детей.

В 80–70-е годы прошлого столетия в поселке и вокруг него шло бурное строительство. Поскольку вокруг были сочные луга, построили коровник, а потом и целый молочный комплекс. Завидный урожай давали и сельскохозяйственные угодья, орошение которых проводилось из местных водоемов.

Жителям Старомихайловки доводилось переживать и тяжелые периоды. И всегда они показывали примеры героизма. Сейчас – именно такой, очередной период.

Дорога жизни

41-я марка автобуса идет до конечной. Уже на подъезде к поселку Абакумова, после которого начинается Старомихайловка, видны следы длительных обстрелов. Окна домов заколочены фанерой, где-то повреждены стены, где-то крыша. Зная о том, сколь опасна жизнь на западной окраине, представляешь, что в самом приграничном поселке предстанут перед тобой закрытые и заколоченные магазины, стаи голодных собак и почти безлюдные улицы. Однако маршрутка забита под завязку, и на очередной остановке ждут посадки новые пассажиры.

Сейчас муниципальный придет, – говорит им водитель. – Подождите немного.

Муниципальный – это длинный автобус-гармошка, который и сегодня возит бесплатно льготников в обстреливаемый район. Но были периоды, когда автобусы высаживали пассажиров на несколько остановок раньше, и те потом дворами, рискуя попасть под пули или осколки снарядов, пробирались домой. Теперь сюда из центра города, как и в мирное время, ходит еще один маршрут – 8-й. Также можно уехать прямым сообщением на железнодорожный вокзал и в микрорайон Текстильщик. И, как рассказали сами пассажиры, все маршруты придерживаются строгого расписания. Путь из Старомихайловки на конечную остановку автобусов люди во время войны стали называть дорогой жизни, поскольку отсюда можно было уехать туда, где еще сохранялась видимость мирной жизни.

Оказалось, что на Абакумова, куда ходят за продуктами и жители Старомихайловки, работают рынок, киоск, где продается социальный хлеб, различные лотки с овощами и мороженой рыбой. И даже собаки, обосновавшиеся неподалеку от торговых точек, выглядели вовсе не тощими. Правда, часть павильонов, пострадавших от обстрелов, забита досками. Вся эта картина, где переплелись горе и надежда, отчаяние и оптимизм, война и мир, напоминала об опасности. Она была везде: в торопливых движениях самих жителей, в дуновении теплого не по сезону февральского ветра, ею дышал каждый кирпичик, каждое окно. Но, как говорил кто-то из классиков, в нашем мире опасность всегда угрожает тем, кто ее боится. А жители донецкой окраины уже давно переступили через свой страх.

На пути в поселок – блокпост ДНР.

Ребята, документы показывать? – спрашиваю их. – Я в гости к друзьям.

Не надо, проходите, – отвечают весьма доброжелательно. – Только ровно в 17:00 дорога перекрывается, не задерживайтесь.

Лишняя мера безопасности никогда не помешает. Как я потом узнала, с наступлением сумерек всякое движение в поселке прекращается. Старомихайловка живет по военному расписанию.

«Если бы не перешли под контроль ДНР, так бы и стояли руины»

Улица Калинина, если не считать несколько наглухо заколоченных окон и залатанных крыш, выглядит вполне пристойно. Даже парочка иномарок примостилась у одного из дворов. На воротах объявление: «Куплю орех». На повороте вижу возвращающихся с занятий школьников. Оказывается, в поселке есть дети и даже работает школа. Но поселковые ребята вовсе не похожи на тех, что живут в относительно мирных районах. Не по-детски собраны, организованы. Они быстро, по-деловому прощаются друг с другом на перекрестке и так торопливо, небольшими группками расходятся по домам. Недалеко от этого места буквально через пару дней так же среди бела дня упадут снаряды. В поселке дотла сгорят два жилых дома. Жизнь в Старомихайловке достаточно хрупка, и то, что кажется незыблемым, очень скоро может превратиться в прах. И люди это знают.

Почти у каждого двора ухоженные участки для цветников. Как оказалось, в прошлом году, когда обстрелы были еще чаще и жестче, нежели сейчас, люди в перерывах между ними выходили из подвалов и погребов и высаживали цветы.

Возле Покровской церкви топчется пожилой мужичок – местный житель. Он назвался Василием Степановичем и охотно согласился рассказать о Старомихайловке.

Все семьи, которые жили на западной стороне поселка, уехали еще в начале войны, – говорит он. – Особенно те, что с детьми. Там дома почти все разбиты. Часть молодых людей ушла в ополчение. Но люди намерены все равно вернуться в поселок и все восстановить. Только бы война закончилась. Вот взгляните, храм наш прихожане уже отремонтировали. Он не раз попадал под обстрел. Старые люди говорят, что даже в Великую Отечественную войну его так не обстреливали, как нынешние варвары. Немцы в церкви скот тогда держали, а нынешние держат за скот самих людей и Бога не боятся.

Показал Василий Степанович и магазин «У Оксаны», который работает в поселке всю войну. У дома давно нет окон, они забиты фанерой, вместо крыши – листы жести, соединенные между собой и закрепленные по краям. Они спасают от дождя и от снега. В магазине продают лишь самое необходимое, чтобы людям лишний раз не ходить на Абакумова.

Точной статистики, сколько наших погибло за войну, я не встречал, – говорит Василий Степанович. – Но не меньше двадцати, это точно. И еще десятки раненых. До войны у нас было 5 500 жителей и более 3 000 домов. Теперь осталось 3 600 жителей. Из них 1 700 – пенсионеры. Им все-таки полегче. И пенсию получают, и гуманитарку. Но мы тут, как на полуострове. С северо-запада вокруг нас все заминировано. Летом два мальчика пошли коз пасти в сторону Красногоровки и подорвались на мине. Слыхали, наверное?

Я заметила, что в поселке работает школа. Неужели дети и в прошлом году учились?

Учились, а как же. Война когда-нибудь кончится, и знания пригодятся. Только в прошлом году дети ходили в школу на поселок Абакумова. Там тоже дома обстреливали, но все-таки меньше. А вот амбулатория не работает, она значительно пострадала от снарядов.

И все-таки многие дома, те, что ближе к Донецку, уже восстановлены. Где-то новая крыша, где-то – окна. Кто помогает поселку?

Украина никак не помогала. Если бы не перешли под контроль ДНР, так бы и стояли одни руины. Республика пыталась протягивать руку помощи даже тогда, когда здесь была украинская власть. Теперь постоянно идет гуманитарная помощь. Город помогает. Жаль, вы поздно приехали. Каждое утро у нашего поселкового совета собираются люди. Пишут заявления, в которых указывают, что им нужно. Кому-то – шифер, кому-то – стеклопакеты. Потом привозят материалы, потихоньку идет восстановление жилья. Жизнь ведь продолжается даже в условиях войны.

А есть проблемы, которые не решаются?

Есть. Скорая помощь к нам ехать не хочет. Если кто-то вызывает ее, приезжает, но останавливается у блокпоста. Были случаи, когда люди раненых или больных на руках несли больше километра. Но чаще в таких случаях кто-то из жителей пригоняет свою машину и на ней доставляет пострадавших в больницу. Так быстрее, – рассказывает Василий Степанович. – Понятно, что медики боятся, но мы ведь тут живем. И вы не побоялись, приехали.

Светлана Маслова: «Проблема у нас одна – война проклятая»

Семья Масловых поселилась в Старомихайловке больше десяти лет назад. Их дом – один из самых высоких в поселке. Переехали сюда, поближе к природе, когда случилось большое горе. Молния убила младшего сына. Многие дончане и сегодня помнят трагедию, когда во время грозы в центре Донецка погибли сразу три ребенка. Один из них был Маслов-младший.

Во дворе огромный цветник. Много роз и других многолетников. По приметам видно, что и прошлым летом за ним был уход. Огород тоже сажали, говорит хозяйка Светлана Ивановна. Иначе бы не выжили.

Маслова приглашает в дом и рассказывает, что беда за ними буквально шла по пятам.

Мы ведь сначала хотели дом в Песках купить. Теперь уже были бы точно без крыши над головой. Переехали сюда, все понравилось. А тут пришла война. Наш дом тоже обстреляли. Давайте пройдем, сами все увидите, – говорит она.

Оказалось, что снаряды залетели на второй этаж. Разбили диван и старый комод, продырявили пол и крышу дома. Крышу уже кое-­как заделали своими силами. Хорошо, что в это время в той комнате никого не было, иначе бы…

На втором этаже у Светланы Ивановны что-то вроде наблюдательного пункта. На столе разложены географические карты местности и карандаш, которым она отмечает направление обстрелов.

Из окна, если хорошо присмотреться, видна Красногоровка. Оттуда и летят снаряды. Мы это иногда видим, – говорит она. – В той стороне – Александровка. Там на днях сильный бой был. Мы слышали. А вон ствол шахты имени Челюскинцев, где повредили вентиляционную систему и шахтеры чуть не задохнулись. Мне тут видно все как на ладони. Но уже нет сил на это смотреть.

Почти год Масловы фактически провели в подвале. Иногда при свечах, иногда при лучине. Фонариками тоже пользовались. Новости узнавали из радиоприемника. За год они использовали огромное количество батареек, которые теперь кучей лежат на столе. Если учесть, что в их семье есть девочка – инвалид первой группы, можно представить весь ужас того времени. Да и сейчас нет покоя. Поселок обстреливают каждый день.

На вопрос, есть ли к кому жалобы или претензии, Светлана Ивановна говорит, что как таковых претензий нет. Если раньше поселок относился к Марьинскому району, то теперь фактически он часть Донецка. Республика платит пенсии и пособия. В прошлом месяце дочке ощутимо повысили пособие. С работой молодым, конечно, трудно. Но в таком положении сейчас все. Очень волновались, когда в результате обстрелов остановилась шахта-кормилица имени Абакумова. Боялись, что начнется подтопление поселка. Но теперь на предприятии постоянно работают 80 человек на откачке воды. Все делается по хозяйски, и слава Богу.

Проблема одна – война проклятая. Не можем дождаться, когда она закончится, – говорит Светлана Ивановна.

Ближе к вечеру людей на улице практически нет, движение останавливается. Лишь на одной из улиц машина сгружает уголь. Его сюда возят постоянно, ведь зима еще не кончилась. Как и война.

Наверное, когда-то сюда придет мир. И все, кто принес мирным жителям горе и слезы, понесут справедливое наказание. В поселок проведут газ и заасфальтируют все дороги, восстановят все, что разрушила украинская армия. И вернется в поселок настоящая счастливая жизнь. Но это будет потом, после войны.

Газета «Донецкое время», 24 февраля 2016, № 7 (21)

Алина ВЕТРОВА

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Старомихайловка – поселок на линии огня

Старомихайловка – поселок на линии огня

 


2 Kommentare

  1. luckyhans sagt:

    So erschütternd der Bericht ist, es gibt immernoch eine Friedenszone in relativer Nähe… Unterstützung, Versorgung… was aber, wenn das ganze Land von einem Bürgerkrieg erfaßt wird? Wenn wie in schlimmsten Zeiten jede Woche eine neue Bande Bewaffneter durch den Ort zieht und Verpflegung erpreßt?

    Dann geht es darum, so schnell wie möglich eigene Sicherheitsstrukturen zu schaffen und die Eigenversorgung zu organisieren… nur alle zusammen können dann überleben…

    Liken

  2. thomram sagt:

    @ Lücki

    Du sagst es. Du sagst es.

    Es scheint mir eeminent wichtig, in relativer Friedenszeit sich zu rüsten, zu organisieren, sich vor allem innerlich, aber auch äusserlich zu wappnen.

    Liken

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