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Aus dem System aussteigen / Der Architekt und das „oekologische“ Häusle

Wir reden gern und viel davon, man sollte eben „aus dem System aussteigen“.

Und wie mache ich das? Das Prinzip ist denkbar einfach. Was ich als Teil des Erd- und Menschen ausbeutenden Systems erkannt habe, das lasse ich links liegen.

Das Dumme dabei. Es ist wie bei einem Haus, welches an Stelle eines bestehenden Hauses gebaut wird. Die alte Hütte muss erst weg, und das bedeutet eine Zeit ohne Dach. Wir werden nicht darum herumkommen, dies und das Angenehme für eine Weile reduziert zur Verfügung zu haben, sei das der 200PS Chlapf, seien es die 160m2 Wohnfläche, sei es die Weltreise oder sei es anderes nicht Lebensnotwendiges.

Da gibt es einen Architekten, der schreibt in bb, und der hat neulich in einem Kommentar davon erzählt. Oh, er hätte gut Kohl machen können, wäre er den Vorstellungen seines potenziellen Kunden/Bauherren gefolgt. Hat er aber nicht.

Er hat dem Bauherrn die vielfältigen Nachteile der heutigen Bauvorschriften bezüglich Wärmedämmung aufgezeigt. Der war aber mehr beeindruckt von der heute vom System gepushten Werbung für all den schädlichen und teuren Firlefanz, wollte das, was man heute „gegen die Klimaerwärmung“ (welche von kundiger Seite als Lüge erkannt ist) und gegen „das zuviele CO2“ (was ebenfalls Unsinn ist, lediglich angstfördernd und Geldgewinn für kleine Kreise ankurbelnd) angeblich tun sollte.

Nun, lieber Leser, du bist Architekt, und auch du als Architekt brauchst Brot. Was hättest du getan? Deine Ueberzeugung verleugnend Kohl machen oder zu deiner Ueberzeugung stehend den Auftrag fahren lassen?

Aus dem System aussteigen. Schnell gesagt.

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Nebenbei lernst du, so du den Links folgst, eine Menge über Sinn und Unsinn im Bauwesen.

Dank an den Autor, Ludwig der Träumer.

thom ram, 01.03.04

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Eine direkte Folge dieses Irrsinns (die Lüge von der Klimaerwärmung, Anm.thomram) ist die EnEV (Energieeinsparverordnung, die 2016 nochmals verschärft wurde. Sie betrifft hauptsächlich den Häuslebauer, den Eigentumswohnungsbesitzer oder und den Mieter. Die Baukosten erhöhen sich gegenüber einem solid gebauten Haus aus den Achtzigern um ca. 25 – 30%.

Die Lebenszeit eines Gebäudes verringert sich durch den Einsatz von Styroporpampe auf der Fassade oder Dach, sowie luftdichte Fenster und Hightech-Heizung, Lüftungsanlagen, brandgefährliche Photovoltaik, Sonnenkollektoren oder Wärmepumpen drastisch. Die Hypothek ist noch lange nicht abbezahlt, werden Sanierungskosten oft in Höhe von einem Viertel der Neubaukosten fällig.

Während die Hersteller von diesen Gadgets eine Amortisation von oft 5 – 7 Jahren vorlügen (in dem das Geld durch Heizkostenersparnis wieder drin ist), liegt die Amortisation bei tatsächlich ~ 70 Jahren (letztjährige Energiepreisen zugrunde gelegt – heute billiger). Das fürchterliche dabei ist, daß die Anlagen in dieser Zeit dreimal futsch sind und erneuert werden müssen. Abgesehen von dem Chemiedreck, der ins Häusle eingebaut wird und die Existenz der Weißkittel sichert, durch luftdichte Fenster, durch die keine frische Luft mehr reinkommt.

Der Traum vom eigenen Haus bis zum gemütlichen Ableben ist damit endgültig futsch. Es sei denn, man kann in einer Ruine überleben. Heizung, Photovoltaik am Arsch, Fassade durch Ameisen und Algen zerfressen, das ganze Ersparte dafür rausgeschmissen. Der Traum vom bezahlten Eigenheim nach dem Krummbuckeln ist damit endgültig futsch.

Die EnEV hat eine Hintertür – den § 25.
§ 25 Befreiungen
(1) Die nach Landesrecht zuständigen Behörden haben auf Antrag von den Anforderungen dieser Verordnung
zu befreien, soweit die Anforderungen im Einzelfall wegen besonderer Umstände durch einen unangemessenen
Aufwand oder in sonstiger Weise zu einer unbilligen Härte führen. Eine unbillige Härte liegt insbesondere vor,
wenn die erforderlichen Aufwendungen innerhalb der üblichen Nutzungsdauer, bei Anforderungen an bestehende
Gebäude innerhalb angemessener Frist durch die eintretenden Einsparungen nicht erwirtschaftet werden
können.

Ich rechne jedem Häuslebauer plausibel die Unwirtschaftlichkeit vor und möchte damit ihn vor unsinnigen Ausgaben schützen. Versprach ihm, daß ich den Antrag durchkriege. Ansonsten plane ich sein Häusle nicht. Ich unterstütze diese Scheiße nicht. Als Architekt habe ich die Pflicht, den Bauherrn vor Übervorteilung zu schützen. Die Achtziger und früheren Häusle waren wesentlich energieeffizienter als die jetzt gebauten. Primärenergie sind nicht nur die Heizkosten, sondern auch die Gesamtenergie, die in den Bau, den Erhalt und die Entsorgung gesteckt werden muß, einschließlich der giftigen Sondermüllbehandlung nach dem Abriß.

Ach ne, mir wolle ken Ärger – außerdem den KfW-Kredit (an die Scheiße EnEV gekoppelt) , der ach so günstig ist. Außerdem wolle ma was zum Umweltschutz beitrage, wege CO2 un so.

Weg war er, der Auftrag. Mit ihm der potentielle Auftraggeber, der sich mit seinem 200 PS Allrad-SUV davonmachte – zum Kollegen, der gerade von einem kostenlosen Weiterbildungsseminar im 5-Sterne-Hotel in Sachen Energieeinsparung kam, zur Freude der Aktionäre.

Solange sich das kleine Arschloch noch an die bunten Werbeprospekte vom Umweltministerium, den betrügerischen Unternehmen und den Grünlingen festbeißt, wird die Church of Climatology noch weiter Oberhand haben. CO2 ist der neue Gehörnte. Das hätte er sich in seinen kühnsten Träumen sicher nicht vorgestellt.
Ein Kolleg hat zum Thema ganze Arbeit geleistet: http://www.konrad-fischer-info.de/21313bau.htm
#http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/energische-volksverdaemmung/

Aber auch MSM hat den Irrsinn erkannt: http://www.welt.de/finanzen/immobilien/article114866146/Die-grosse-Luege-von-der-Waermedaemmung.html

Das kleine A braucht keinen Gehörnten, keine Illuminati oder sonstige große Arschlöcher mehr um sich versklaven und zugrunde zu richten. Es hat sich deren Denke längst zu eigen gemacht. Die Arschlochgötter können sich gemütlich zurücklehnen und fernsehen. Die haben doch schon alles was das kleine A sich in den kühnsten Träumen nicht vorstellen kann. Die können nicht mehr tun außer selbst degenerieren. Haben alles Gute, auch Perverse ausprobiert. Bleibt nur noch Dschungelcamp auf der Erde. Die Essenz ihrer Idee? Die ist doch längst beim kleinen A angekommen. So wie unten so oben. Nur so ein Gedanke.

Was fehlt noch? Ach, ja, die Ausnahmegenehmigung:

§ 25a Gebäude für die Unterbringung von Asylsuchenden und Flüchtlingen

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(1) Gebäude, die bis zum 31. Dezember 2018 geändert, erweitert oder ausgebaut werden, um sie als
Aufnahmeeinrichtungen nach § 44 des Asylgesetzes oder als Gemeinschaftsunterkünfte nach § 53
des Asylgesetzes zu nutzen, sind von den Anforderungen des § 9 befreit. Die Anforderungen an den
Mindestwärmeschutz nach den anerkannten Regeln der Technik sind einzuhalten.

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(2) Im Übrigen kann die zuständige Landesbehörde bei Anträgen auf Befreiung nach § 25 Absatz 1 Satz 1, die bis zum 31. Dezember 2018 gestellt werden, von einer unbilligen Härte ausgehen, wenn die Anforderungen dieser Verordnung im Einzelfall die Schaffung von Aufnahmeeinrichtungen nach § 44 des Asylgesetzes oder von Gemeinschaftsunterkünften nach § 53 des Asylgesetzes erheblich verzögern würden.

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(3) Gebäude, die als Aufnahmeeinrichtungen nach § 44 des Asylgesetzes oder als Gemeinschaftsunterkünfte nach § 53 des Asylgesetzes genutzt werden, sind bis zum 31. Dezember 2018 von der Verpflichtung nach § 10 Absatz 3 befreit.

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(4) Die Ausnahme von den Anforderungen dieser Verordnung nach § 1 Absatz 3 Satz 1 ist bis zum 31. Dezember 2018 auch für die in § 1 Absatz 3 Satz 1 Nummer 6 genannten Gebäude mit einer geplanten Nutzungsdauer von bis zu fünf Jahren anzuwenden, wenn die Gebäude dazu bestimmt sind, als Aufnahmeeinrichtungen nach § 44 des Asylgesetzes oder als Gemeinschaftsunterkünfte nach § 53 des Asylgesetzes zu dienen.

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Heisst nix anderes als daß wir besser in den nächsten Jahren Asylunterkünfte bauen sollten um die Idiotenvorschrift aus Kostengrünen zu umgehen. Na, geht doch! Bauen wir ein Haus wie früher, überlassen es vorerst den Asyliens und ziehen erst später ein. Jede Katastrophe ist doch für irgendwas gut oder nicht?

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6 Kommentare

  1. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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  2. robertknoche sagt:

    Hat dies auf Freiheit, Familie und Recht rebloggt und kommentierte:
    Man kann nicht aus einem System assteigen, indem man lebt. Aber man kann versuchen, das System zu ändern oder zu vernichten!

    Gefällt mir

  3. Vollidiot sagt:

    Ja wir kleben 20cm Styropor auf den Schuppen.
    Danach trockenet der Schuppen nach innen aus!
    Dazu kommen dann dichte Fenster, damit ja keine Wärme rausgeht.
    Danach steigt die Luftfeuchtigkeit.
    Und dann freut sich der Pilz.
    Damit der Pilz sich nicht freut macht man eine Zwangslüftung.
    Z.B. in den Fensterrahmen.
    Die kann der Bewohner dann öffnen und den Dampf rauslassen – und die Wärme – Hauptsach der Dampf is weg und Pilz ärgert sich.
    Oder es wird eine Luftaustauschzentrale mit Leitungen (in der Decke verlegt) in alle Räume vorgesehen.
    Die wechselt die Luft und die Leitungen versyffen – es lebe der Biofilm und der Pilz.
    Außerdem zieht es sanft in allen Räumen.
    So ist der Mensch heute.
    Haltlos, glaubt älles, macht Gesetze mit dem After und nach Lobbys Wille.
    Sonst wird es net genehmigt.
    Der Staat gesetzet so vor sich hin – ohne Hirn – und achtet daß seine Scheiße auch gerochen und gefressen wird.
    Nicht nur im Bauwesen, soweit das Auge reicht – Ruinen des Geistes, der Klugheit.
    In den Landschaften blüht die Dummheit, Korruption, Geldgeilheit.

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  4. losloesung sagt:

    Alternative: Bauweise: Earthbag Building.
    Materialpreis fast null. Nötig sind viele kräftige Hände.

    http://earthbagbuilding.com/
    https://earthbagplans.wordpress.com/

    Deutschlands erstes Earthship landet am Schloss Tempelhof – http://www.earthship-tempelhof.de/
    In Schloss Tempelhof bei Kreßberg entsteht das erste genehmigte „Earthship“ in Deutschland. Das in den USA entwickelte Gebäudekonzept zeichnet sich durch geschlossene Energie- und Versorgungskreisläufe aus, das Gebäude besteht im Wesentlichen aus lokal verfügbaren, wieder verwerteten oder natürlichen Baumaterialien. Ende September startet die Gemeinschaft Schloss Tempelhof den Bau in Zusammenarbeit mit dem Earthship-Gründer Michael Reynolds. Das „Earthship“ soll Inspiration für alternative, ökologische Bauprojekte in Deutschland sein.

    Rechtlicher Schutz alternativer Baupläne war u.a. mit dem Kaufmännischen Bestätigungsschreiben / den Haftungs-Sicherungsvertrag (auch Begebungsvertrag) mit eigenem Rechtgewährungszeichen „An den Geschäftsherrn, das haftende Organ der adressierten Amtsperson“ (weiteres siehe Artikel) möglich gewesen.

    Das Kaufmännische Bestätigungsschreiben dient dem gesundheitlichen, rechtlichen und wirtschaftlichen Schutz der Menschen in Deutschland, egal in welcher Jurisdiktion oder sonstigen völkischen Konstellation diese sich befinden – KBS/HSV lebt mit allen gegebenen Fehlern und vorhandenen Situationen, er ist modular aufgebaut und kann je nach den jeweiligen Erfordernissen regional oder fachlich erweitert werden.
    Wir hatten nach und nach die geschützten Texte in den öffentlichen Bereich überführt, so daß kein Passwort mehr benötigt wird. Gerne ruft den Vortrag und die dortigen Nutzungsbedingungen (Nutzungsbedingungen_MP.txt) auf, ganz unten findet Ihr den Link zur Datei „Pluenderschutz-Hilfe-zur-Selbsthilfe_Vers_2015-12-11.odt“. Die aktuelle Version vom Febr. 2016 wird dann in den erwähnten Workshops an die Teilnehmer übergeben.

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  5. Gernotina sagt:

    test

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  6. Skeptiker sagt:

    @Gernotina

    Test ?

    Nun ja, der Test ging wohl daneben.

    Gruß Skeptiker

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