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Sandmännchen / Mein Boss und die Schwerbewaffneten

Sandmännchen / Mein Boss und die Schwerbewaffneten

Weil es so schön Schnee hatte, begleitete ich meinen lieben Boss heute morgen in aller Herrgottsfrühe, Sonntag ist’s, auf seinem Start zu den grossen Brüdern im Norden ennet des Rheins. Mein Boss war der einzige Fahrgast und stieg im netten Käffchen Waldshut wohlgemut aus. Oh, wer kam ihm entgegen? Drei imposante uniformierte Gestalten, mit Schlagstock und Achtschüsser am Gurt, zusammen mit einem wunderschönen Schäferhund. Sein Herr, der war eine Frau, deren Gesicht auch als missgelaunte Kioskverkäuferin durchgehen würde. 

Nu, ich lass meinen Boss selber weiter erzählen. 

Mich belustigt und freut eigentlich die Begegnung mit Ordnungshütern. In der Regel habe ich mit ihnen freundlichen oder gar lustigen Austausch. So war es auch diesmal. Der Jüngste im Bunde, sympathisches, offenes Gesicht, fragte mich freundlich, woher ich komme. Ob ihn das was angeht, bezweifle ich, doch antwortete ich wunschgemäss, mitsamt Postleitzahl. Wohin ich denn gehe? Da verhaspelte ich mich, denn morgen früh arbeitet mein Hirn auf Spar, und mein Nikotinpegel war noch zu niedrig für lustige Schlagfertigkeit, und so verwirrte ich ihn mit durcheinandergewirbelten Ortschaften, denn all diese wollte ich diese Woche ja besuchen, weil da nämlich Freunde von mir hocken.

Nächste Frage, ob ich viel reise. Falsche Antwort, denn zwar bin ich meist Fernost, doch bin ich eher sesshaft, und ich sagte nein.

Seine Stirn formte das erste Fragezeichen und er wollte meinen Pass. Innerlich schnaubte ich, denn mein Anschlussbahneli sah ich bereits davonfahren. Mit Pass und Decoder und Händi und weiss was für NSA und was für Geheimdienstgeräten untersuchte der Jüngling mein rotes Büchlein in 6 Metern Entfernung.

Ich hub an, mich ihm zu nähern, doch das ging gar nicht. Aus dem Kioskgesicht kam ein scharfes bleiben Sie hier, was mich zur falschen Antwort verleitete, was sie denn habe, sie verfügen über drei Kanonen und einen abgerichteten Schäfer, da werde sie doch nicht in die Hose machen, wenn ich drei Schritte tue? Damit hatte ich es mit dem Kiosk verscherzt, sie machte das Visier endgültig runter.

Das war die Ouverture.

Vorhang auf für das Theater.

Bitte kommen Sie mit auf den Posten.

Aha. Gerne, sagte ich. Was auch falsch war. Der hübsche Mann war lustig, ich auch. Wie es in ihm drin aussah, wusste ich nicht, wir zeukelten und waren gegenseitig anzüglich, aber spasshaft. Aeusserlich. Ich jedenfalls kochte.

Ich redete konstant das Falsche. Wissen Sie, ich mache Blog, ich kämpfe für Ihr Land. Täglich strömen 10’000 Migranten rein, unkontrolliert, und wenn ich Arschlochschweizer komme, da werde ich von drei Polizisten abgefasst. Ich fühle mich verarscht.

Nix da.

Koffer untersuchen. Der hatte wirklich den Nerv, selber Hand anzulegen. ich trat dazu und dann packte ich aus, aber richtig, Taschentuch um Taschentuch, Hausschuhe, Bordlektüre, Kopfhörer, Unterhose, Liebesbrief, Zahnbürste und Injektionsnadel.

Hä??

Da wurde das hübsche Gesicht erst so richtig wach. Als ich die Nadel aus der Hülle zog und ihm von Nahe zeigte, juckte er einen Meter zurück. Ja, mein Papa, der war Landarzt, der ist vor 18 Jahren gestorben, da habe ich den Stock von 72 Nadeln an mich genommen, zum Entfernen von Spriisse, sie sind top geeignet dazu.

Dann kam der heikle Punkt. Hatte doch 8 Fläschchen mit Moringa – Blatt – Pulver als Geschenke mit dabei. Auch da bekam das Gesicht Glupschaugen, und als ich ein Fläschchen öffnete und ein grünes Wölckchen entwich, war wieder Rückzug seiner Postur um diesmal nur einen Halben Meter zu filmen.

Ich war einfach nicht in Form, erzählte viel zu wortreich, wie wir eben in Fernost Moringabäume haben, dass dies Pulver gesünder als Bohnen und Randen seien, und so fort. Er googelte Moringa Oleifera, auch der Kiosk machte am Händi rum. Ich traute dem Frieden nicht.

Als ich dann die hölzernen Zahnstocher auspackte, wollte er die genau sehen und untersuchte die doch wirklich auf ich weiss nicht was, jedenfalls eine halbe Minute genügte nicht.

Ich war nahe dran, mich ostentativ splitternackt auszuziehen, verzichtete aber darauf, weil die Männer dann eifersüchtig auf meinen Body und der Kiosk scharf auf eben denselben hätten werden können. Beides nix gut, ich hatte nicht die Absicht, den Kiosk zu küssen und so.

Ach ja, der Andere, der Riese, der stand die ganze Zeit in abgezirkelter Schussdistanz, der Kiosk etwas näher, Hundi stets in Startposition, indes ich das hübsche Gesicht immer noch mehr belustigte und verwirrte.

Da war in meinem Pass nämlich ein Doku, sone Aufenthaltsbewilligung Fernost, sodann war da ein Buch von Engeln, dann ein Sprachschnelllernkurs, und ich war in denkbar schlechtester Kleidung: Schwarz, mächtige Motorradjacke, schwarze Mütze, da wirkt meine scharfe Langnase besonders kriminell und mein schmaler Morgenmund besonders streng.

Ich beklagte mich, sagte, er bringe meinen Tagesplan durcheinander, da warten Menschen auf mich, und er meinte, ich wisse ja nicht mal die Zeiten der Anschlüsse, was stimmte, denn ich geh beim Umsteigen einfach in den nächsten Zug in Richtung Ziel, kümmer mich wenig um reguläre Zeiten, da die Züge eh nie pünktlich sind.

Doch, da regte sich seine Menschlichkeit vollends, er ging eigenfüssig zum Fahrplan und suchte meinen Nächsten Zug raus.

Einpacken? Der hatte den Nerv, in 50cm Distanz Stück um Stück nochmal zu beglotzen, welches ich ins Köfferchen packte. Ich verkniff die Frage, ob das der erste Kofferinhalt sei, den er in seinem Leben gesehen hatte, scherzte vielmehr mit ihm, machte ihm Komplimente, er tue ja nur seine Pflicht und ich schätze es, dass er trotz meiner Arschlochigkeit so freundlich bleibe.

Die weitere Fahrt verlief prima. Bis auf Eines. Bei nem Zwischenhalt trank ich mit einer Frau von Formosa, Dolmetscherin, welche zeitlich verd knapp dran war, ihren Flieger in Frankfurt zu erreichen. Ich ging dann vor und erwartete, dass sie mal nach käme, denn ich wusste, dass wir den gleichen Zug zu nehmen gedachten. Die kam aber nicht. Ich muss annehmen, dass sie im Zoll hängen geblieben war, im badischen Bhf ist es so saublöd, dass man zweimal durchn Zoll muss, wenn man von DE zum Kaffeestand will. Eben das hatten ich und auch sie gemacht, doch kam ich durch und sie vermutlich nicht. Weiss der Geier, ihren Flug hat sie verpasst, mit Sicherheit, und reich ist die Frau nicht. Scheise aber auch, es tat mir so leid, wer schon Fernflüge verpasst hat, und dann noch so, der weiss, was ich meine.

Tja. Die deutsche Grenze wird wild bewacht, wie Figura zeigt, jedenfalls ein Arschlochschweizer oder eine Chinesin, die werden gottseidank überprüft.

Wie immer verstehe ich die Aufregung meines lieben Bosses nicht so recht. Er ist doch der Chef. Was kümmert es ihn, wenn drei Unbedarfte das tun, was sie als hohe Pflicht betrachten? Und eine Stunde Verspätung? Das verkürzt sein Leben um keine Sekunde, es sei denn, er rege sich auf. 

Oh, ich sehe, er lächelt, es ist gegessen. Fein. 

Euer Sandmännchen, 17.01.2016


18 Kommentare

  1. luckyhans sagt:

    … tja, liebes Sandmännchen, wer sich so um die/das Miß Trauen reißt, der braucht sich nicht wundern, wenn das dann auch gleich mit der Miß Billigung klappert – dieser Weiberheld… 😉
    Nun aber eine gute Weiter-Reise Deinem/unserem Vortänzer!

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  2. Vollidiot sagt:

    Wie kann sich ein Kuhschweizer gegenüber Sauschwobe so saubled verhalten.
    Manche lernen auch auf Bali nix dazu.

    Ich als Indigener könnte auch manches über Kontrollen durch Landsleute erzählen.
    Ich vermute, daß derjenige, der dämlich aussieht halt eher kontrolliert wird – hier in diesem Land der Gesinnungsbolzen.
    Da haben dämlich Aussehende schlechte Karten.
    Mit Lederjacke, ts, ts…………..

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  3. Vollidiot sagt:

    Thom

    Könnte es sein, daß diese Grenzervögel wußten, daß Du der BB-Vögeli bist?
    Sich von Vogel zu Vogel unterhalten?
    (Die Kiosk-Hundeführerin führt diesen doch nur zum Selbstschutz vor aufdringlichen Kollegen mit sich.)
    Und sie haben Dich dann sogar in ihre Voliere mitgenommen.
    Da schau her.
    Da hätte sie, die Kioskkanari, die zween Kerle mit dem Dog rausschicken können.
    Nur so.
    Nix rausschicken, weil nix Nikotinpegel.
    Du hast wahrscheinlich im Zuge der Charmoffensive die Namen Deines Besuchsprogrammes getönt.
    So erklärt sich das freundliche Packen Deines Koffers durch den gerade flüggen Vogel.

    Nur am Rande.
    Hat nicht die Kassner gesagt, daß es nix Beschränkung gibt.
    Also werden von Dienst wegen nur solche gefilzt, die garantiert nicht entsprechend aussehen, also Schinese und Älpler.
    Drum, laß Dir ne Vollmatte wachsen und zieh Hosen mit tiefem Schritt an.
    Das gibt Dir die ersehnte Beweglichkeit.

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  4. Petra von Haldem sagt:

    Sandmännchen, frag mal Deinen Scheffe, warum er Dir sowas zumutet. Du hast es nicht verdient. Warum muß er Dich damit (belasten) erheitern??

    Vielleicht war ja die nette Zugbegleiteri ihm nach der erfolglosen Kofferkukke schnell zugesellt worden worden…….
    Und
    Hoffentlich hält das Vögeli auch seine genaue Flugruute bei……. 😉 😉

    Bin ich froh, dass wir nicht nur von den Galaktischen sondern auch von echten Menschen (bewacht) betreut werden…….
    Außerdem beruhigt es mich, dass in Waldshut auch sonntags morgens solch strenge Grenzkontrollen stattfinden und dadurch junge Kontrollöhre wenigstens einmal in ihrem Läbn was von Moringa hören………….

    Wir wohnen ja auch grenznah, aber leider gibt es in unserer gesamten Gesamt-gemeine keinen einzigen Pullizistn.
    Hat ja auch zwei Seiten……

    Hach…das Leben ist schön..
    Gute Arbeit heute und danke fürs Erzählenlassen, liebes Sandmännchen! 🙂

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  5. luckyhans sagt:

    … da siehste mal, Chef: wer den Schaden hat… spottet jeder Beschreibung… 😉

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  6. Petra von Haldem sagt:

    Hoffentlich kennt der Scheffe das unverballhornte Sprichwort auch……..
    sonst kann ers ja nicht würklich vastehn…….

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  7. thomram sagt:

    @Petra und Lücki

    Niemand nimmt mich ernst. Ich gehe nach Hause.

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  8. Petra von Haldem sagt:

    Ja, lieber Thomram, da machst Du es wie Novalis (Friedrich v. Hardenberg), der schrieb:

    „Wohin gehen Wir?“
    „Immer nach Hause“
    ……
    😉 🙂
    Fröhliche Ankunft! Mit lieben Grüßen!

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  9. Dude sagt:

    lolol

    Du solltest hier Klarnamen und Dienstnummern publizieren.
    Am besten gleich eine Seite einrichten um möglichst viele dieser Verbrecherschergen zu entlarven.
    Da wäre Deine Standort doch prädestiniert…
    Glaube kaum, dass die wegen so was ein Auslieferungsverfahren anstreben. 😉

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  10. thomram sagt:

    @ Dude

    Das kleine Ereignis dient mir unter anderem dazu, mir sinnvolles Verhalten in ähnlicher Situation gründlicher zu überlegen, denn eines fällt mir an mir auf: Die Uniformen und die Ausrüstung überzeugten mich, heisst, ich hatte das Gefühl, ich habe keine andere Wahl als ihren Anweisungen zu folgen.
    Was ist denn eine Uniform, auch wir können eine anschaffen und am HB Zürich bärtige Teppichhändler oder hüpsche Mädels kontrollieren, hehe.
    Es war jedenfalls eine Kostprobe davon, wie es so ist, wenn man sich unversehens einer wild entschlossenen Uebermacht gegenüber wiederfindet. Man tut gut daran, sich Taktiken in Friedenszeit zurechtzulegen.

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  11. Ludwig der Träumer sagt:

    Einen Bart wachsen lassen, Peso fortschmeißen, den Rucksack auf die Wampe schnallen, vielleicht noch ne Burka übern Kopp ziehen, dann hast du sofort freie Fahrt. Die als deiner Stellen Festgestellten. könnte ja bald ein neues Refutschie werfen um unsere Rente zu retten. Da traut sich keine Uniform ran, wg. sexueller Belästigung. Da wirst du geschoben nach Deutschdatschakappenland. Die grabschen dann dir nicht mehr in den Schritt. Versprochen. Die suchen keine Ostereier mehr. Die sind aufgeklärt. Wissen, daß der Osterhase in Wirklichkeit der Weinachtsmann ist. CokainCola hats ihnen gepredigt.

    LoL, ist die Welt doch nicht schön? Was hätten wir ohne sie?

    Herr, gib uns unseren täglichen Wahnsinn. Die fünfte Jahreszeit beginnt. Wolle ma se reilasse? Karneval mit Absagen. Und – wenn, dann mit der Bauchtanzgruppe aus den Burkapuppen. Tabak- und Alkverbot ist schon inne. Nackte Beine, die häßlichen ohnehin alle, nachdem der Playboymacher koscher wird und seine Sexvorlage künftig unter die Burka und dem Pfaffengewand verlegt. Hatten wir schon mal. alles wird unter den Tisch gekehrt äh unter der künftigen Uniform und dem Muff der TRalaren. Funkenmariechen nur noch in Strampelhöschen wegen Jungfrau und so. Fragt sich nur, was mit den Schwulen und Lesben ist, die das Feld des Karnevals zunehmend beherrschen, Burkas inklusive. Allahhaf alahaf hellau. Freu mich auf den neuen Karneval, repfutschies und schwuelengerecht, kostet auch weniger. Brauchen keine Prinzengarde mehr, keinen elitären kölnischen korrupten Sumpf mehr, sondern nur noch eine freie Turnhalle mit Gebetsteppichen und einem Vorsinger, sowie öffentliche Bumsanstalten wie in Köln.

    Die Welt wird gut, wenn ma se rreilasse. Hab schon mal vorsorglich die Sau ausm Dorf getrieben um mich anzupassen. Salzfleisch äh Sauflleisch ist das Übel aller Übel.

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  12. Ludwig der Träumer sagt:

    War zu faul die richtige Plattform zu wählen, deswegen hier rein. Paß aber überall rein.

    er hat gesagt was mein innertes Bedürfnis ist:

    … Du mußt ein freier eigenständiger Mensch werden. Du mußt dich verabschieden von dem System – komplett.
    … innerlich in deinem Kopf Ordnung schaffen.

    Das bringt Ordnung, abgeleitet von orten, wohin du gehen willst.

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  13. luckyhans sagt:

    @ LdT:
    „Du mußt dich verabschieden von dem System – komplett.“ – leicht gesagt, aber getan?
    Wär mal interessant, wo der Herr GLR zum Arzt geht und wovon er sich ernährt und wo er wohnt.
    Oder ist das für ihn alles kostenlos, weil er so ein toll kluger Kopf ist?
    Auch er macht also mit im System… oder lebt von der Feigheit der anderen, die seine superklugen (aber unrealistischen) Bücher kaufen… wie Jo Kreissl und andere „Aufklärer“: für ein paar einzelne Leut reicht die Anzahl der Unselbständigen, daß wenige „komplett“ abgetrennt vom System leben können. Aber nicht für alle… es bleibt also beim Lotto- und Kapitalismus-System: jeder kann, aber nicht alle…

    Klar, wenn ab morgen ALLE nicht mehr zur Arbeit gehen würden, dann wär das System nach 3 – 4 Tagen fertig – aber solange da nicht wenigstens 75 oder 80% mitmachen, bleibt das ein „schöner Traum“.
    Und wie sollten bitteschön die anderen Menschen davon erfahren, wenn tatsächlich eines Tages die „kritische Masse“ erreicht werden würde, wenn nicht über die „Idioten-Spielwiese“ Internet? Aus den Lügenmedien?

    Nee, solch fatalistisch-einseitige Niedermache von allem, was dieser Herr da auf seinem Kanal und in seinen Büchern betreibt, ist genauso viel oder wenig sinnvoll wie ein Blog oder andere Teile der „Spielwiese“…

    Wirklich richtig und wichtig ist es, sich soweit möglich (!) aus dem System zu verabschieden, ohne dabei seine Existenz zu gefährden – sich Gedanken zu machen, wie man sein tägliches Leben so umgestaltet, daß man möglichst wenig zum Naturverbrauch beiträgt, daß man sich von den schlechten Gewohnheiten des heutigen Lebens verabschiedet und sein tägliches Dasein wieder kulturvoll (im weiten Sinne) und menschlich gestaltet.
    Alles andere ist Träumerei, lieber Ludwig.

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  14. Texmex sagt:

    Meine vollkommen unmassgebliche Meinung zum Thema „sich vom System verabschieden“ sieht so aus: Konsumvermeidung durch langlebige Gueter und Vermeidung von Schrott (nicht funktionietende Maschinen und Geraete allgemein)
    Tausch von Arbeit und Produkten
    Ausweichen in steuerneutrale oder steuerbefreite Zonen regional als auch segmentiert.
    Inkaufnahme und Kalkulation von Risiken zur Vermeidung unsinniger Versicherungen.
    Vermeidung von kostenpflichtigen Bankdienstleistungen (Kreditkarten etc.)
    Damit sparst Du sehr viel Arbeit, die Du sonst fuer andere aufwemden musst.
    Nebeneffekt: Du lernst enorm viel und jede Menge Leute kennen. Und Leute lernen von Dir mittels Kommunikation
    Ich bin jedenfalls zufrieden.

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  15. thomram sagt:

    @Texmex
    Unmassgebliche Meinung? Du stapelst tief. Was du aufzählst ist sinnvoll und notwendig.

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  16. luckyhans sagt:

    @ TM:
    … danke – genau das sind die konkreten Dinge, die gemeint sind mit „sein tägliches Leben umgestalten“. 😉

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  17. Ludwig der Träumer sagt:

    Sehe ich ähnlich lieber Lucky. Wollte mit der Einstellung des Videos Gedanken provozieren, die klardenkend das Kind nicht mit dem Badewasser ausschütten. Hat geklappt. Eigentlich meine Rede seit langem hier. Bestandsaufnahme machen. Was nützt mir, was schadet mir, der Natur und natürlich auch der weiteren technologischen Entwicklung. Und das sei allen gesagt: Träumt nicht mehr von ‚früher war alles besser‘, sentimental ausklammernd die Beschwernisse, die das harte Leben früher hatte. Und vor allem nicht, das jetzt Erreichte generell zu verteufeln. Das machen zu gerne Arschlöcher, die von der heutigen seelisch geistigen Entwurzelung profitieren. Dazu gehört der o. g. genauso dazu wie grünlackierte Esos oder Pfaffen.

    Was hat sich geändert gegenüber früher? Hatte der Normalo früher seine körperliche Kraft zum Überleben auslaugen müssen, so laugt er sich heute eher seelisch gemütsmäßig aus, was die vielen Burnouts zeigen. Es ist sinnlos und kontraproduktiv alles in die Tonne zu klopfen. Damit kommen wir nicht weiter.

    Nochmal (nur ein Bp.): Ich bin froh über mein Handy, mein I-Net über Funk. Sonst wäre ich ausgeschlossen in der Kommunikation hier in meiner neuen Waldheimat. Das hat mir den Ausstieg aus dem Hamsterrad sehr erleichtert. Strahlungsschäden hin und her. Strahlungsfreies Handy mittels Skalarwellen oder Keshes freie Energie sind genauso geistesgestörte Konstrukte wie die Behauptungen der MSM, Friedensmissionen im Nahen Osten bringen Demokratie und Frieden. Wer weiß wirklich etwas darüber, außer blödsinnigem Geschwätz? Hier greift das I-Net. Jeder kann seinen geistigen Dreck abladen und der kann gefährlich für die weitere Entwicklung werden.

    Es erfordert sehr viel, den max. 2 % Wahrheitsgehalt aus den MSM herauszulesen. Noch mehr den m. E. einprozentigen aus dem I-Net. Insofern war der Gedanke des o. g. nicht ganz verkehrt.

    Und nochmal: Ich kann nur auf dem Standpunkt auf dem ich stehe aufbauen, sei es auch noch so ein Scheißhaufen. Ich kann ihn als Scheißhaufen betrachten, der mich bald verwurmt vernichtet oder als Komposthaufen sehen, durch plagende Fliegen und Würmer kreiert, die Düngung für ein neues Leben in Schöpfers Gedanke, der ihn an den Menschen abgegeben hat.

    Noch ein Gedanke: Nicht Handy, Autoabgase, Glutamate oder Tabak machen den Menschen kaputt, sondern die unheilige Allianz zwischen Pfaffen, Königs, Banken, Pharma und PoliTickern, dem das kleine A verfallen ist. Bei all diesen Schuldzuweisungen dürfen wir nicht vergessen, daß der Vermittler und Aufrechterhalter dieses kruden Systems das kleine angstbesessene Arschloch ist. Wie kriegen wir das auf Linie. Sicher nicht mit – mir müssen nur. Es gibt keine Führer mehr, kein JC und keine Außerirdischen mehr, die uns da rausholen.

    Es läuft ein Prozeß ab, der seine Zeit braucht und den Raum (nicht Baum) der Erkenntnis fördert. Das kleine Arschloch wird ihn finden, so auch ich. Kann allerdings noch ein paar Inkarnationsschleifen dauern. Also nur das machen, was dir inne ist Ludwig. Jeder hat seine Aufgabe zur Menschwerdung, zum Vollendung Schöpfers Gedanke, der nur eine Blaupause war. Ist es nicht wunderbar, daß wir ihm bald auf Augenhöhe begegnen können. Mehr zum Thema in meinen Gastartikeln in bb.

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  18. luckyhans sagt:

    @ LdT:
    Klar läuft da ein Prozeß ab. Zwei Kennzeichen desselben machen mich stutzig.

    Einmal die Hektik, welche die sog. „Eliten“ und deren Hintermänner ergriffen hat – ich meine, wir sind in der Endphase eines seit wahrscheinlich über 6000 Jahren laufenden, zielstrebig weltweit umgesetzten Planes: wenn etwas so lange Zeit und so umfassend vorbereitet worden ist, dann sollte doch einen halben Schritt vor der Ziellinie eine gelöste Ruhe herrschen und keine irre Hektik, oder?

    Und zum anderen die immer massivere Einflußnahme mit allen immer offensichtlicher nur noch betrügerischen Mitteln – Lüge, Betrug, Willkür, Manipulation, Krieg/Migration, Wirtschafts-Crash, Finanz-Crash, scheinbares („gelenktes“) „Chaos“, Ablenkung, Angst, Verwirrung usw. – auf uns alle, die langsam aber sicher ein Ausmaß erreicht, daß sich die Wirkung in ihr Gegenteil verkehrt.

    Da muß doch was dran sein, oder?
    Das machen „die“ doch nicht aus Jux und Tollerei, oder?

    „Die“ wissen also was, was vor uns noch sorgfältig verborgen wird – was „sie“ aber zu dieser unmöglichen Eile antreibt.
    Und das ist ausnahmsweise mal keine Show, denn sonst wär schon längst gezielt „durchgesickert“ worden, was (angeblich) im Ganges ist…

    Also schließe ich daraus, daß ein Ereignis bevorsteht, das eben NICHT den von Dir geschilderten geruhsamen Ablauf, auf den ich auch bisher stets vertraut hatte, wahrscheinlich macht, sondern etwas „anderes“…

    Und zwar etwas, was uns möglichst unvorbereitet „treffen“ soll, damit wir keine Zeit zum Überlegen haben, was aber für „die“ ein ziemlich großes Risiko beinhaltet – denn „sie“ fürchten nichts mehr als ihren Kontrollverlust.

    Und da fällt mir nur ein echtes (!) Chaos ein, also ein Prozeßabschnitt, in dem die Dinge so weit in eine Eigendynamik kommen, daß weder Lenkung noch Steuerung möglich sind – egal wie groß der Einsatz dafür wäre – und mit einem tatsächlich völlig „offenen“ Ergebnis…

    Was mich noch mehr darin bestärkt, daß wir uns JETZT Gedanken machen (visualisieren) sollten, wie – und zwar ganz detailliert – jene „bessere Welt“ aussehen könnte, in der wir dann zu leben wünschen und die wir im Ergebnis dieses Chaos‘ erreichen wollen… 😉

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