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Dressur / Erziehung

Zuerst fahre ich mit dem blöden Wort „Erziehung“ ab, es gehört auf den Müll. Ich kann mich nicht erinnern, dass das, was ich mit Kindern machte und mache, etwas mit „ziehen“ zu tun gehabt hätte. Und ich fahre fort mit dem schwierigsten Teil dieses Artikels, nämlich mit dem Finden eines passenderen Begriffs.

Lebenzeigen? Stab und Stütze? Liebe zuwenden? Führen? Räume schaffen? Mir fällt nichts Besseres ein und ich entscheide mich heute mal für 

„Lebenseinführung“.

Das ist nun nicht der Knaller von Wortschöpfung, aber es umschreibt das, was ein Kind braucht, einigermassen deckend.

Ich stelle Dressur und Lebenseinführung einander gegenüber.

Dressur

ist eine sehr einfache Angelegenheit. Ich verlange vom Zögling etwas, und wenn er es nicht macht, wie ich mir das vorstelle, dann bestrafe ich ihn. Die Strafe geht von leisem Stirnerunzeln über böse anblicken, abfällige Aeusserung, sich abwenden, schimpfen, eine dem Zögling liebe Sache entziehen bis zu Schlägen. Alle diese Massnahmen sind im Grunde Ein und Dasselbe. Sie sind Liebesentzug. So dir das neu sein sollte, lieber Leser, bitte denke ruhig ein bisschen darüber nach. Es ist so.

Dressur zieht Folgen nach sich.

Das Kind fühlt sich bei jedem einzelnen Dressurakt abgelehnt, nicht verstanden und nicht geliebt.

Einem solchen Menschen wird unmöglich gemacht, Situationen und Menschen zu akzeptieren, sie zu durchschauen und zu lieben. Er wird Situationen und Tätigkeiten finden, innerhalb derer er mit seinem Manko perfekt funktioniert: Der unmögliche Hauswart, der verhasste Lehrer, der gefürchtete Oberaufseher der Firma, der Devisenhändler.

Ist dieser Mensch raffiniert, gibt er sich lächelnd – und schlägt zu, wann und wo er kann.

Nicht genug damit.

Ein solcher Mensch zieht aufgrund des Gesetzes der Resonanz unweigerlich Menschen an, welche ablehnen, nicht verstehen und nicht lieben. Das kann eine giftige Ehefrau sein, das kann ein idiotischer Chef sein, das kann ein hinterhältiger Untergebener sein. Es kann sein, dass dieser Mensch Diebe anzieht und Schläger. Es kann sein, dass er  sich am wohlsten fühlt in sinnlos blödem Saufgelage und bei Schlägereien. Ist er steinintelligent, wird er Karriere machen und danach wunderbare Geschäfte machen, zu seinen Gunsten, zu Ungunsten möglichst aller Kunden.

Leute, welche wissen, was für Gifte in Impfungen enthalten sind und sich mittels Impfungen bereichern, gehören dazu. Sie wurden dressiert. Menschen, welche Chemtrails befehlen und ausbringen können, gehören dazu, sie sind dressiert. Menschen, welche als Politiker von Segen sprechen und die Pest bewirken, sie gehören dazu, sie wurden dressiert. Folterknechte, Sadisten, sie wurden dressiert. Nasen, welche Atombombenversuche befehlen, sie wurden dressiert.

Dressur eines Kindes ist einer der Grundpfeiler des herrschenden Elendes.

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Spezialfall: Hundedressur.

Unwissende Menschen haben Hunde auch in diesem Sinne dressiert. Wenn der Hund nicht das Richtige machte, bekam er Schläge. Die Folgen sind haargenau die gleichen wie beim Menschen. Ein so dressierter Hund ist unberechenbar, giftig und bissig. 

Gute Hunde“dressur“ läuft über zwei Elemente: Spiel und Belohnung. In einer guten Hunde“dressur“ herrschen Heiterkeit beim Menschen und unbändiges Schwanzwedeln beim Hund, denn der ist sooo neugierig, was Herrchen nun wieder für lustige Ideen hat und freut sich, wenn sich Herrchen freut und juckt schier aus den Pfoten vor Freude, wenn Herrchen zur Belohnung Stöckchenwerfen macht. 

Beispiel: Der Hund muss lernen, sich darum zu kümmern, wo Herrchen ist. Nicht umgekehrt! Das geht einfach. Man spaziert. Immer ohne Leine, das ist selbstverständlich. Leine ist nur für Notfälle da, wenn ängstliche dumme Menschen in der Nähe sind oder wenn die Hündin läufig ist. Wenn sie läufig ist, herrscht der Trieb über jede noch so gute „Dressur“. Also, man spaziert, am besten im Wald. Und wenn der Hund grad nicht hinguckt, versteckt man sich hinter dem Baum. Der Hund findet das so saulustig, Herrchen zu suchen und zu finden, dass er schon nur deswegen in der Nähe bleibt, weil Herrchen ja verschwinden könnte und es so lustig ist, ihn zu finden. 

Beispiel: Der Hund muss lernen, auf „komm“ wie der geölte Blitz auch wirklich zu kommen. Herrchen und ein Gehilfe stellen sich auf 20 Meter Distanz auf. Der Gehilfe nimmt den Hund mit, an der Leine. Und nun ruft Herrchen, Anfangs vielleicht mit einem Hundigutzi wedelnd oder mit dem Stöckchen. Der Gehilfe lässt den Hund ein paar Sekunden an der Leine zappeln und lässt ihn dann los. Der schiesst wie ein Pfeil zu Herrchen. Er findet das so saubefriedigend lustig, dass er es nach ein paar Wiederholungen immer so macht, egal wo man sich befindet, wenn er von Herrchen „komm“ hört.

Richtige Hunde“dressur“ hat nix mit Strafen zu tun. 

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Und nun zur

Erziehung Lebenseinführung

Durchs Band weg, über alle Altersstufen, benötigt das Kind

Zuwendung, welche von reiner Liebe getragen ist.

Das ist das A und O.

Das heisst nicht, dass Mama dem 18 jährigen Bengel die Schuhe schnürt und seine Wäsche wäscht und ihn immer noch auf den Armen rumträgt. Das heisst nicht, dass Papa dem 12 jährigen Jungen das Runterjumpen vom Baum verbietet und sein Fahrrad putzt.

Liebevolle Zuwendung äussert sich alters – und situationsabhängig verschieden. Das Folgende steht samt und sonders vor diesem Hintergrund.

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Der Säugling benötigt Mama. Er benötigt Körperkontakt, am besten 7/24. Er benötigt die weiche Stimme von Mama und ihren Gesprächspartnern. Es benötigt die sorgfältige Hand bei allen körperlichen Verrichtungen. Er benötigt das Wiegen, wenn Mama steht und geht. Er benötigt seinen eigenen Schlaf – Wach – und Essrhythmus, die sind nämlich von Kind zu Kind verschieden.

Ist der Säugling entwöhnt, so braucht er doch fast permanent die oft körpernahe Praesenz von Mama.

Dass das Kleinkind auch von anderen Armen gehalten wird, ist wichtig. Es ist die Erfahrung: Wo ich hinkomme, bin ich willkommen und geliebt. Es ist gut, Verschiedene Umgebung zu erleben.

Ja, und dann fängt es an, das kleine Kind erforscht immer weitere Kreise, und dabei kommt es mit den Härten des Menschenlebens in Kontakt. Gehen lernen ist mit x mal Umfallen verbunden. So ist das nun mal.

Fähige Lebenseinführer wissen das und lassen das Kind, altersgemäss begrenzt, seine Lernerfahrungen machen. Wenn das Vierjährige auf dem Fenstersims im vierten Stock balanciert, so ist blitzschnelles Einschreiten natürlich angesagt. Macht der 14 jährige Dasselbe, dann ist ein freundliches „pass mir nur auf“ aber auch das allerhöchste, was der Lebenseinführer von sich geben darf.

Viele gutmeinende Ver-zieher machen einen gravierenden Fehler: Sie wollen dem Liebling Erfahrungen vorenthalten, wollen ihm alle Schwierigkeiten aus dem Weg räumen. Sie schreiten unentwegt helfend, die Aufgabe abnehmend, ein. Damit ver-ziehen sie den Jungen zur Memme und das Mädchen zum Faultier. Will der 11 Jährige in den Fussball- oder Bergsteigerclub…los, tue es! Will er per Fahrrad zur Tante, 10km entfernt…los, tue es! Will er Latein lernen…los, tue es! Hat er Schiss, seinen heimlichen Schatz anzufragen, ob sie mit ihm gehen will…los, tue es! Ver-zieher würden dem potenziellen Bergsteiger einen Makrameekurs auf’s Auge drücken, denn er könnte ja runterfallen, würden ihn zur Tante fahren, denn er könnte ja überfallen werden,  und sie würden die Eltern des begehrten Mädchens anrufen, denn er könnte ja einen Korb kriegen.

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Räume schaffen

Das ist das Zweite.

Es lässt sich wunderbar schildern anhand des afrikanischen Wortes: Ein Kind benötigt für gesundes Aufwachsen ein Dorf.

Damit ist kein Schlafdorf gemeint. Damit ist eine Gemeinschaft gemeint, welche weitgehend autark zusammenwirkt. Das Kind zieht seine Kreise, geleitet von seinen Interessen, angezogen von Tätigkeiten und Begebenheiten. Da sind

die Frauen, welche die schönsten Kleider nähen

die Frauen, welche Kräuter suchen und mischen

die Frauen, welche Geschichten erzählen

die Frauen, welche tanzen und zeigen, wie das geht

die Frauen, welche Blumen binden

die Frauen, welche Körbe zu flechten verstehen

die Frauen, welche geheime Kochkünste beherrschen

die Frauen, bei denen Kinder einfach gerne rumkrabbeln und rumrennen.

Da sind

Männer, welche aus unförmigem Eisen das gute Messer und die gute Hacke machen, mit Feuer, mit Hammer, mit Geschick

Männer, welche die Pferde zäumen und leiten

Männer, welche den neuen Brunnen graben

Männer, welche den Acker bestellen

Männer, welche Räder und ganze Wagen herstellen

Männer, welche das Dach decken

Männer, welche alles, was geflickt werden muss, flicken können

Männer, welche zusammensitzen und die Notwendigkeiten des Dorflebens besprechen

Männer, welche fischen

Männer, welche trommeln

Männer, welche zusammensitzen und Pfeife rauchend schweigen.

Das sind Räume. Das Kind schaut zu, es nimmt mit Handreichungen Teil, es lernt wie von Zauberhand geführt. Es lernt, wie man miteinander so spricht, dass die Arbeit flott und leicht vonstatten geht. Es lernt die Charaktereigenschaften von Pferden, Kühen, Hunden und Katzen. Es lernt, den Himmel zu betrachten und die Wetterlage einzuschätzen. Es lernt, den Bach sicher zu überqueren. Es lernt stabile Holzverbindungen herzustellen. Es lernt Ausdauer. Es lernt Geduld. Es lernt Verlässlichkeit. Es lernt, Misserfolg wegzustecken und daraus zu lernen.  Es lernt, die Trommel zu schlagen. Es lernt Verlässlichkeit. Es lernt, wahr zu sprechen. Es lernt, zu schweigen.

In solchen Räumen lernt das Kind wie von selbst. Da sind lauter Vorbilder. Das Kind bewegt sich frei und mit zunehmendem Alter bindet es sich selber mit wachsender Verantwortlichkeit in Arbeitsabläufe ein.

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Zeigen

Ich erlebe 16 jährige Goofen, die wissen noch nicht mal wie richtig abwaschen oder die Kette des Fahrrades wechseln. Ich erlebe 16 jährige Goofen, die hängen Sonntags rum, indes Mama Betten macht, die Diele fegt, kocht und werkt. Das ist zum Verrücktwerden für mich, wenn ich auf solche Missstände stosse. Da haben die Eltern gründlichst versagt.

Abwaschen? Das Vierjährige liebt es! Und es macht es soo ungeschickt. Da geht es schneller, Frau macht es selber. Das wird zur festen Gewohnheit, und die 16 jährige Göre kann kein Handtuch von einem Waschlappen unterscheiden.

Fegen? Keine Arbeit für einen Jungen. Falsch. Es muss gefegt werden, und wie fegen, das zeigt man dem 6 Jährigen. Fegen macht übrigens Spass, es ist nachher sauber.

Kochen? Kinder lieben Kochen, und sie können es nicht. Mama macht es daher lieber selber. Das wird zur Gewohnheit, und der 14 Jährige Schnösel ist schon überfordert, wenn er auch nur ein Spiegelei machen sollte.

Und generell: Eine Familie ist eine Familie. Wenn Weicheipapa nur im Stuhl hängt und die Gööfs auch, indes Mama rumrennt, ist schon alles komplett schief. Man hilft einander wo wie man nur kann.

Und es ist eben Sache der Eltern, dem Kinde zu zeigen, wie etwas gemacht wird. Das Zweijährige schleisst Papas Zigarettenpackung und den Inhalt damit? Zeigen, wie man eine Packung langsam öffnet und mit spitzen Fingern den Stängel raus- und wieder reinschiebt.

Das Türschloss ist kapott. Statt dass der 8 jährige am Game hängt und Papa schraubt, diese Aufgabe mit dem Söhnchen zusammen machen. Ein Türschloss! Zeigen! So spannend, die Technik! Zerlegen! Anschauen. Wie bewegt sich was.

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Wie machen wir das im kalten Norden in unserer verrückten Gesellschaft,

da alle rumrotieren oder und ihren Grind im Handphone oder in der Glotze hängen haben, da Hunde an der Leine zerren, da Scholle, Bach, Wald, Kuh, Pferd, Fisch und Vogel fern sind?

Das ist eine echte Schei33frage, denn die Antwort darauf fällt schwer.

Das erste Lebensjahr, das ist leicht kinderfreundlich zu gestalten, denn ob Mama mit dem Kind zuhause im 13. Stock ist oder im Busch unter der Palme, das ist noch nicht so wichtig. Spätestens dann aber fängt es an. Das Kind, welches bis zum 7. Altersjahr bloss Spannteppich und Teerbelag als „Erde“ kennenlernt, hat bereits einen Mangel an Bodenhaftung. Wir Menschen sind Kinder von Mutter Erde, und wer nur Teppich und Teer kennt, dem fehlt die Vielfalt von Böden, welche es gibt.

Gehe in den Park. Lass dein Kind wenigstens den Naturweg und den Rasen erkrabbeln und erkunden.

Das Gleiche ist mit der Pflanzenwelt. Gehe mit deinem Kind von Kleinkindalter an so oft du kannst an den Bach, in den Wald. Lass es in der Sandsteingrube wirken und werkeln. Nimm Nachbars Kinder mit! Alleine ist es nicht so lustig! Sie stossen auf Wurzeln, sie stossen auf unsere mannigfaltigen Freunde, die Bäume. Und dann…Picknick aus dem Korb.

Das Gleiche ist mit der Tierwelt. Wenn immer du einer Katze Auslauf geben kannst, so lege dir eine Hauskatze zu. Oder einen Hund. Der Hamster ist die absolute Notlösung, denn er entwickelt kaum Zusammenspiel mit dem Kinde.

Nichts gegen Lego. Aber erinnere dich auch der Baumhütte. Ist Baumhütte verboten (ist ja alles verboten heute), dann besprich dich mit dem Förster oder mit dem Nachbarn mit dem grossen Baum.

Spiele mit dem Kind Mühle, Schach, warum nicht mal ein Eile mit Weile. Zeige ihm alle Kartenspiele. Hol die Nachbarkinder mit dazu.

Mach Ausflüge mit deinen Nachbarn, wenn immer es geht, in die Natur. Würstchen braten und mit Seilen eine Notbrücke über das Bächlein erfinden lassen. Und Wasserrädchen machen. Und den Bach stauen. Warum nicht ein Ritual daraus machen? Jedes erste Wochenende im Monat mit Nachbar Meiers zum Pipisee. Keine Angst, wenn deine Sprösslinge 14 sind, wollen die das nicht mehr.

Gehe zum Bauern. Biete ihm an, zusammen mit deinem Jungen, so er es braucht, einfache Arbeiten zu verrichten. Gegen zwei Kilo Aepfel.

Wenn sie 14 sind?

Yepp. Dann brauchen sie dich auch, aber nicht so, wie Gluckenmütter und Weicheiväter das meinen. Sie müssen ihre Erfahrungen ausserhalb des Hauses machen. Sie wollen dann bis nachts um Viere Tanzpartys starten. Verbieten geht nicht. Einfach erlauben ist schlecht. Besprich mit deinem Kinde den Ablauf. Frage dein grosses Kind, welche Regeln es selber für vernünftig hält. Es wird sich daran halten. Das läuft unter Rubrik

Abmachungen treffen.

Das fängt im Kleinkindalter an! Eine Abmachung, die erfolgt so:

Beide Parteien legen ihr Problem auf den Tisch. Beide Parteien betrachten die Probleme. Beide Parteien suchen nach einer geeigneten Lösung. Lösungen können sein: Etwas zeitlich verschieben. Einen Wunsch zurückstellen und etwas Anderes dafür erhalten. Etwas erhalten, doch eine Leistung dafür erbringen.

Das Kind will in den Tierpark und zwängelt. Erklären, warum es nicht geht heute, doch ist es ok, wenn wir am Mittwoch da hin gehen? Grosses Versprechen!?

Das Kind will in den Tierpark und zwängelt. Erklären, warum das heute nicht so gut ist (zu viele Leute da) und zum Beispiel Hallenbad anbieten.

Das Kind will in den Tierpark und zwängelt. Erklären, dass mir die Zeit knapp ist, doch wenn du mir beim Fensterputzen hilfst, dann reicht es.

Und wenn das Kind 7 Stunden pro Tag gamen will? Schwerer Fall heute, denn die Sucht ist schnell grandios. Da braucht es schon tolle Gegenangebote…

Meine Tochter, die ist für ihre Kinder (8 und 6 Jahre) da, unternimmt mit ihnen 1000 Dinge. Sie hat die Gamerei  kreuzweise mit den Kleinen Grossen durchbesprochen und sie haben eine einfache Abmachung getroffen: Pro Tag eine halbe Stunde gamen. Wenn nicht, kannst du kumulieren, also wenn du einen Tag pausierst, kannst du am nächsten Tag eine Stunde einsetzen. Die Kumulierungsliste hängt am Kühlschrank und wird täglich nachgeführt. Das ist eine Abmachung. Sie haben es zusammen durchgesprochen, bis Einigkeit entstand.

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Ich sehe schon, jetzt bin ich ins Predigen abgerutscht. Ich verzeihe mir und höre auf.

Äähh…so du eine Erziehungsfrage hast, schreibe mir 😉

Ich nenne nochmal die Schlüssel:

Liebevolle Zuwendung. Räume schaffen. Zeigen. Abmachungen treffen.

thom ram, 20.10.2015

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10 Kommentare

  1. Angela sagt:

    ThomRam

    Wunderbar! Haben wir mit 5 Hunden prima hingekriegt…

    Aber der Sohn hat mehr UNS erzogen – äh … „lebenseingeführt“ als wir ihn. 😀 Aber ist trotzdem ( oder vielleicht gerade deswegen 😉 großartig gelungen, souverän, frei, freundlich und klug ist er nun als Mann !

    Was wir uns vielleicht zugute halten können, ist, dass wir keine „Rollenspiele“ ( hi Eltern- da Kind) veranstaltet haben.

    LG von Angela

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  2. luckyhans sagt:

    @ Thomram:
    Man sieht, Du kannst den Pettagockel nicht verleugnen. 😉

    Kinder wollen ins Leben begleitet werden, nicht „eingeführt“ – es sind schließlich eigenständige „vollwertige“ Menschen – ja, natürlich, keine „kleinen Erwachsenen“, das sagt ja auch keiner – aber sie wollen nicht an die Hand genommen werden, sondern interessiert werden, begeistert werden – und respektiert werden – sie wollen von Anfang an alles selbst erfahren. 😉

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  3. Petra von Haldem sagt:

    Meiner Ansicht und Erfahrung nach machen Kinder einfach alles nach……..Gebärden, Ansichten bis in den Sprachtonfall noch als Erwachsene.

    Wie sind erst einmal Nachahmer.
    Siehe @Angela……..die Kinder „zeigen“ es uns, den Spiegel.

    Und wenn ich das weiß, wäre meine „eigene Erziehung“ geprägt von meiner Absicht,was oder/und wohin ich will.
    Und diese eigene Gedankenkontrolle (ich nenne das durchaus Erziehung!!) und Willensabsicht wird zum Vor—Bild .

    Vor-*Bild* nach dem sich im Kind der Lebensleib *bildet*

    In die Kindheit und Jugend prägt sich das SEIN des Erwachsenen am stärksten ein.
    Wenn der Großvater oder die Lehrerin einfach nur wunderbar gewesen waren, kann ich auch gerne ihnen nacheifern.
    Waren sie der Gestalt, dass ich sie nicht habe annehmen könne/wollenn :),
    muß ich erst einmal ganz anders werden……. 😉

    @ Luckyhans
    Du schreibst:
    ***…..sie wollen von Anfang an alles selbst erfahren. ;-)***

    Haha, JA, wenn das erwachsene Vorbild dies auch tut!!………
    Bei sogenannten Erwachsenen, die echte Angsthasen sind, sieht das schon anders aus!

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  4. Alle kleinen Erdenbürger kommen als Menschen auf diese Erde.
    Dann werden diese wundervollen kleinen Menschen, göttliche Wesen, durch permanente Bevormundung und Erziehung zu humanoiden Wesen zurecht gezogen!

    Humanoide Wesen haben die Liebe durch Mitleid ersetzt, haben aus dem allmächtigen glückseeligen Schöpfungsprozess einen Kampf „Jeder gegen Jeden“ und vor allem gegen sich selbst gemacht! Sie haben ihre menschliche Verantwortung für sich, all ihre Macht, aus eigenem freien Willen an „Nichts“ einen s.g. „Staat“ abgegeben! Darum sind humanoide Wesen auch machtlos!

    Die frohe Botschaft ist:
    Jedes humanoide Wesen kann, in dem es die völlige Freiheit für alle Kinder garantiert, sofort wieder zum Menschen, mit all seiner Macht werden!

    Dieser Fragebogen muss in alle Schulen!
    Alle Kinder sollen die Gelegenheit haben,
    sich frei für eine selbst gewählte Form
    des Lernens zu entscheiden!

    http://www.aaa-mitdir.de/11.html

    Liebe Grüße aus Dresden

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  5. thomram sagt:

    @ völligefreiheitfürdiekinder

    Dein Nick hat es ja in sich, LoL. Sei willkommen auf bb.

    Ueber „völlige Freiheit“ würde ich diskutieren wollen. Hab aber grad nicht die Kapazität dazu.

    Dank jedoch für deine Hinweise!

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  6. ALTRUIST sagt:

    https://www.heise.de/tp/features/Eltern-Bruellen-entfremdet-die-Kinder-3621351.html

    Eltern: Brüllen entfremdet die Kinder

    Herbe Erziehungsmethoden führen zu schlechten Schulleistungen der Kinder, behauptet eine US-Studie

    „Parenting“ muss man nicht mehr übersetzen. Der englische Begriff für Erziehung hat längst in deutschsprachigen Artikeln Eingang gefunden, die neuen Entwicklungen bzw. neubürgerlichen Trends nachspüren. Dazu gehört ein Verständnis von Elternschaft, das nicht die alten Fehler begehen will. „Parenting“ wird vielleicht deswegen als geeignetes Fremdwort übernommen, weil damit das „Eltern-Sein“, das Selbstverständnis der eigenen Rolle, der Stolz darauf usw. mehr betont wird.

    Eltern-Sein hat an Bedeutung gewonnen, unübersehbar in den Medien wie auch auf der Straße, ebenso die richtige Erziehung: Die neuen Eltern wollen nichts falsch machen. Bloß nicht. Andere Eltern können die Hölle sein oder noch schlimmer: Die Kinder könnten sich falsch entwickeln.

    Für die Studie, um die es hier geht, ist der Begriff des „harsh parenting“ entscheidend. „Herb“ und „rau“, „scharf“ bietet Leo als Übersetzung an; es handelt sich um eine autoritäre Erziehung mit Einsatz härterer Mittel: Genau gemeint sind „Akte verbaler oder physischer Aggression, Anschreien, Beschimpfen, Drängeln oder auch Drohungen gegenüber dem Kind“, wie es die Entwicklungspsychologin Rochelle F. Hentges definiert. Der Begriff ist zentral für die Studie ist, an der sie federführend mitwirkte.

    Eine Kehrtwende in der sogenannten Erziehung zeigt auch diese Studie nicht auf .
    Da vermittelt BB ganz andere Visionen und natuerliche Loesungen , die in uns allen schlummern und bei Wenigen Aufgewachten zur Realitaet geworden sind .

    Gefällt 1 Person

  7. Skeptiker sagt:

    Also ich hasste meine Lehrer und meine Eltern.

    Damit ich besser in der Schule werde, lauerte der Rohrstock auf mich.

    Schon mit 6 Jahren sprach ich das Gebet.

    ================
    ,,Möge das Gas in die Spielstuben eurer Kinder schleichen. Mögen sie langsam umsinken, die
    Püppchen. Ich wünsche der Frau des Kirchenrats und des Chefredakteurs und der Mutter des
    Bildhauers und der Schwester des Bankiers, daß sie einen bitteren qualvollen Tod finden, alle
    zusammen.”
    ================

    Hier näheren Zusammenhänge findet man auf der Seite 12.

    Kurt Tucholsky
    https://deutschelobbyinfo.files.wordpress.com/2012/03/die-verbotene-wahrheit.pdf

    ==================
    Die Blechtrommel – Du bist aber ein böser Oskar !!!

    Gruß Skeptiker

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  8. thom ram sagt:

    Altrui 01:05

    Zur „herben“ „Erziehung“ empfehle ich jedem, der Zusammenhänge zwischen den Gegebenheit von Kindheit und Möglichkeiten des Erwachsenen interessiert, das Buch von Alice Miller: Am Anfang war Erziehung.

    Es liest sich für mich spannender als ein Roman. Sie geht speziell auf die Schwarze Erziehung, aus dem 19.Jhdt stammend, ein. Von der Schwarzen Erziehung ist auch heute vieles in Aktion. Der Grundgedanke ist von den Vordenkern der Zionisten perfidest erfunden und erlogen: Das Kind kommt als schlechtes Wesen zur Welt. Wenn es weint oder widerspricht, muss das Weinen und Widersprechen aus ihm herausgeprügelt werden. Das ist die Basis.

    Alice Miller nimmt sich auch die Verhaltensmuster von AH vor!

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  9. Skeptiker sagt:

    @thom ram

    Also ich kenne das Buch nicht, wie war den das Verhaltensmuster von AH ?

    EIN EHEMALIGER JUDE KLÄRT AUF Titel 4

    Hier ein paar Zitate.
    https://lupocattivoblog.com/2017/02/12/leseprobe-bankster-wohin-milch-und-honig-fliessen/#comment-444825

    Gruß Skeptiker

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  10. thom ram sagt:

    Skepti

    Ich wäre überfordert, wolle ich dir das, was diese tolle Autorin in einem ganzen Kapitel auseinandernimmt, in vier Sätzen sagen wollen.
    Alice Miller schreibt keine Füllsätze.

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