bumi bahagia / Glückliche Erde

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Konlak der Dorfneger / Immigration / Betroffenheit

Ludwig der Träumer lässt uns teilhaben. 

Er ist aufgewühlt, und wenn du, lieber Leser, weiterlesen solltest, wirst du vielleicht mitfühlen.

Da war eine tiefe Freundschaft. Der Freund war Immigrant und ein Mensch, der sein Leben trotz schwerem Rucksack meisterte. 

Da ist die heutige Migrationsflut. Da ist die Frage, wie wir mit dieser Flut umgehen. Da ist gezeichnet, was  Emigration heissen kann.

Und da sind Hinweise, wie es zu der unseligen, heute stattfindenden Völkerwanderung gekommen ist.

Der Artikel ist gefärbt von persönlichen Bekenntnissen. Ich bitte, sorgfältig hineinzufühlen. Danke. 

Danke, Ludwig, für dein Vertrauen. 

Danke, Konlak Dorfneger, für deine Herzlichkeit und Tüchtigkeit.

herz dank ingrid

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Möge Konlak in guten Gefielden weilen und wirken.

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thom ram, 24.09.2015

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Lieber Thomas,

Dieser wundervolle Mensch läßt mich nicht los. Hab dazu noch ein paar Gedanken, die ich in die Welt hinausbrüllen möchte. Vielleicht kannst Du mitbrüllen, falls du findest, meine Gedanken können von öffentlichem Interesse sein.

LG, Ludwig der Träumer.

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Zuerst Trauer, dann nur noch Wut

Worum es geht? Um das Flüchtlingsproblem, das von den Europäern und Amerikanern geschaffen wurde. Mich wundert, daß erst heute so intensiv über die Hintergründe nachgedacht wird. Nachdenken ist aber zuwenig – schreit es heraus, täglich vor den Waffenfabriken, Banken, Kasernen, Parlamenten, vor den Kirchen und Bischofpalästen. Geht in jeder freien Minute raus und sagt lauthals, daß ihr da nicht mehr mitmacht, statt eure wertvolle Lebenszeit mit Glotze, Fußball, Shoppen zu vergeuden. Wer weiß, wie lange ihr das noch könnt. Wir sind in einem Endzeitszenario angekommen.

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Die jetzige Welt geht zugrunde, ohne Zweifel. Es ist nur eine Frage, wie.

So weitermachen und das  Ende mit Atombomben abwarten, oder durch eine neue Geisteshaltung eine neue Welt einläuten, welche geprägt ist von Geben und miteinander wirken? Es ist eine Minute vor zwölf für diese Entscheidung.

Mich erreicht eine Mail über meine Freundin Gudrun, die bemerkenswert ist. Ich hatte den Konlak bei der Einschreibung an der Uni kennengelernt. Er verursachte damals einen Stau. Name – Vorname? Ich heiße nur Konlak. Wie bitte. Gibts nicht. Gibt es doch.

In seinem Paß, bis zuletzt stand und steht nur der Name Konlak. Es dauerte eine halbe Stunde, bis er damit akzeptiert wurde. Wir freundeten uns an, und ich gab ihm den Namen Dorfneger. Im Bürgerstübl, die Kultkneipe damals, in der es nur freitags von Mitternacht bis zum Kehraus abging, und in der sich Studenten, Professoren und sonstiges Gesindel trafen, da gab er mir einen aus, weil endlich einer einen Vornamen für ihn hatte. Das war Anfang der Siebziger Jahre.

Heute wird der Vorname Neger aus allen Märchenbüchern und bei den Genderx gestrichen. Uff, bleib beim Thema, Ludwig.

Er war Flüchtling, obwohl er das nie so aussprach, Er sprach bereits Deutsch? Nein und ja. Die Verbundenheit mit seinem Heimatland sagt mir nein. Die Furcht vor einem frühen Ableben durch Idiotenhand,  die sagt mir ja. Der Nachruf von seiner Frau Kitty geht mir besonders nahe. Aktueller denn je.  Hab ihn leider in den letzten Jahren nicht mehr gesehen. Nun hat er sich verabschiedet. Er inkarnierte drei Tage vor mir. Aber ich weiß, wir treffen uns wieder. Uns verbindet eine Seelenverwandtschaft.

Hier nur der Teil des Nachrufes, mit dem ihr was anfangen könnt – vielleicht.

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Dr.-Ing. KONLAK

  1. Mai 1952 in Babadjou-Mbouda
  2. August 2015 in Offenburg

 

… Er wollte sicherlich noch nicht sterben, dafür war er noch zu jung.

Das Unvermeidliche ist heute nacht dennoch geschehen. Die letzten Stunden atmete er ganz ruhig.

 

Wir sind unendlich traurig und können es nicht fassen, wie schnell wir einen beindruckenden und sehr oft eigenwilligen Menschen verloren haben.

 

Wir danken allen Menschen für die sehr oft Jahrzehnte währende Freundschaft und Begleitung.

 

Den Verwandten in Babadjou-Bamelo und anderswo fühlen wir uns noch mehr verbunden. Wir danken JP sehr.

Durch und durch Wissenschaftler und Freigeist, war ihm die geistige und geistreiche Auseinandersetzung das liebste. Seine Ziele verfolgte er mit Akribie und unglaublichem Fleiss. Neben politischen, ganz gerne kontroversen Diskussionen lag er bei Wetten zum Ausgang von Wahlen meist vor allen anderen. So zum Beispiel während seiner Zeit an der Versuchsanstalt für Stahl, Holz und Steine der Universität Karlsruhe. Er kannte sich unglaublich gut aus in der Mentalität seines Gastlandes und des später zur zweiten Heimat gewordenen Deutschlands.

Warum er auf eine Rückkehr in seine Heimat Kamerun verzichtete und damit auf eine für ihn so unerhört wichtige universitäre Laufbahn, lag ausschliesslich an seinen Kindern. Deshalb war ihm auch seine spätere Arbeit als Tutor in diversen Fächern für seine Studenten der Fernuniversität Hagen so wichtig. Einige wie Bernhard und Ece sind ihm zu lebenslangen Freunden geworden. Möglicherweise kenne ich nicht die Namen der anderen.

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Als er mit der Hilfe der moralischen Unterstützung seiner frühverstorbenen ältesten Schwester Régine das Abitur in Douala ablegte, ahnte er noch nicht, dass er zwei Jahre später vor die Wahl gestellt würde, sein in Yaounde begonnenes Mathematikstudium zugunsten von Maschinenbau in Aachen oder Bauingenieurwesen in Karlsruhe aufgeben zu müssen. Er war durch und durch ein Mann der Theorie, was ihm zur Erlangung seines Doktorgrades zum Dr.-Ing. an den Universitäten Karlsruhe und Stuttgart einen ungeheuren Mehraufwand bescherte. So war es für seine beiden Doktorväter nicht zu überprüfen, ob die beiden voneinander unabhängigen Methoden sein These bestätigten oder nicht. Also musste er eine dritte Methode, nämlich die der Finiten Elemente auch noch heranziehen, was keinesfalls üblich und notwendig war.

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Weiter ging es mit der Habilitation zur Erlangung der venia legendi. Die schweren Steine, die ihm von seiten der Behörden jahrelang in den Weg gelegt wurden und die heute für einen so talentierten jungen Wissenschaftler nicht mehr denkbar wären, führten über Jahre hinweg zu einem unsicheren Aufenthaltsstatus und damit zu beruflichen Einschränkungen und in der Folge zum Aus der Beschäftung als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Karlsruhe.

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Konlaks Leben war gekennzeichnet von vielen persönlichen Verlusten und Tragödien.

Der gewaltsame Tod seines Vaters Nolak Philippe durch die Hand der ehemaligen Kolonialmacht während der Kämpfe im Bamilekeland nach der Unabhängigkeit, und die Verhinderung der Funerail durch Passiergesetze, sodass die Familie in Douala jahrelang nicht nach Bamelo reisen durfte, sind hier anzuführen.

Er spürte schon in der Zeit, als er noch als Schulkind in Douala mit seiner Schwester Régine, seinem Schwager und seinen Nichten und Neffen lebte, grosse Verantwortung. So geschehen, als er seine Nichte aus dem brennenden Kinderbettchen rettete, oder als er zuerst nicht ahnte, in welcher Gefahr er sich befand, als er mutterseelenalleine während eines Aufstandes in Douala auf der Strasse lief. Ein der Familie unbekannter Anwohner sah ihn und rettete ihn, indem er sich seiner annahm.

Seine Schwester Régine weilte in jenen Tagen bei ihrer Freundin, der Mutter von Charles Sah Tchoffo in Edea. Sie waren verzweifelt, da sie schon von den kriegerischen Auseinandersetzungen gehört hatten. Und sein Schwager war ebenso besorgt, da er das Kind alleine zuhause wusste und er als Krankenpfleger seinen Posten im Krankenhaus nicht verlassen durfte.

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Eine weitere Tragödie war der frühe Tod von Régine. Er studierte schon in Karlsruhe. Er verlor zeitweilig den Boden unter den Füssen und fand ihn wieder.

Auch die Verantwortung für seine grosse Familie belastete ihn sehr, wollte er sich doch am liebsten in seiner Wissenschaft vergraben, über Politik sich streiten oder wie in jungen Jahren in seiner Freizeit gut Fussball spielen.

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Sein grosses Vorbild waren seine beiden Eltern Mata  Véronique und Nolak Philippe, auch wenn dies Konlak nicht immer so bewusst war. Alle drei Menschen waren so starke Personen, wie man sie sich nur vorstellen kann. Sie haben die Familie in schwierigen Zeiten geführt und sich dabei nicht geschont. Auch gehören dazu die Fehler, die gemacht wurden. Ein Mensch ist nur ein Mensch und nicht allmächtig und unfehlbar wie Gott. Darin sollten sie uns Allen ein Vorbild sein und ein Vermächtnis.

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Konlak hat noch ein anderes Vermächtnis hinterlassen. Er hatte nicht nur Kontakt und Freundschaften zu den Bamileke, seinen Landsleuten, Menschen aus Schwarzafrika und dem Magreb oder aus anderen Teilen der Erde. Er hatte viele Freunde auch in Deutschland und anderen europäischen Ländern. Bis in seine letzten Tage und Stunden blieb er bescheiden und zurückhaltend.

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Behalten wir ihn als einen zuweilen schwierigen, dann wieder lustigen, hilfsbereiten, nie korrumpierbaren und immer authentischen Menschen als grosses Vorbild in Erinnerung.

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Unsere Verneigung vor seinen noch lebenden Geschwistern Joseph Touoyem, Thérèse Laclong und Emilienne und ihren Familien.

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Er ist nun bei seinen Ahnen. Zu Beginn seiner Erkrankung sagte er einmal, er habe keine Angst, denn er wisse sich von seinen Ahnen beschützt.

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Nun zur Wut:

Hab einen alten ZEIT- Artikel rausgekramt:

Kamerun droht der Bürgerkrieg 

Unruhen im jüngsten Staat Afrikas 

  1. Januar 1960, 7:00 Uhr 

Hinter der gleißenden Fassade der Freudenfeste, mit denen Kamerun in den ersten drei Januartagen seine Unabhängigkeit gefeiert hat, regiert die Unsicherheit. Durch die Straßen der Städte patrouillieren Soldaten. Die Regierung hat ein nächtliches Ausgehverbot erlassen. Jetzt, da der Alltag begonnen hat, werden aus vielen Teilen des Landes neue Unruhen gemeldet. Banden tauchen plötzlich auf und metzeln Polizisten, Eingeborene und Europäer mit Buschmessern und Keulen nieder und verschwinden spurlos, um irgendwann irgendwo das blutige Schauspiel zu wiederholen. Angst und Unsicherheit breiten sich aus. 

Der schärfste Gegner des noch von den Franzosen eingesetzten Ministerpräsidenten Amadou Ahidscho, der von seinen Gegnern als „Marionette Frankreichs“ bezeichnet wird, ist Dr. Felix Moumié, der – seit dem Verbot seiner Partei, der Union des Populations du Cameroun (UPC), im Exil – von Conakry in Guinea aus die Angriffe lenkt.

Seine Forderungen lauten: Wiederzulassung seiner Partei, sofortige Wahlen – in denen sich erweisen wird, wie groß die Anhängerschaft seiner Partei wirklich ist –, eine bedingungslose Generalamnestie und die Vereinigung mit dem unter britischer Verwaltung stehenden Teil Kameruns, dessen Premier Foncha Gast bei den Unabhängigkeitsfeierlichkeiten in Jaunde war. Ahidscho versucht gegenwärtig, in Verhandlungen mit der gemäßigten Opposition eine Art Burgfrieden bis zu den für April angekündigten Wahlen abzuschließen, bisher ohne Erfolg. 

Ursache der Unruhen ist indessen vor allem die innere Zerrissenheit des Volkes in Stämme und religiöse Gruppen. Frankreich hat es ganz offensichtlich versäumt, beizeiten ein „gesamtkamerunesisches Gemeinschaftsgefühl“ zu unterstützen (siehe ZEIT Nr. 2). 

Kamerun ist das elfte Land Afrikas, das seine Unabhängigkeit erhalten hat. Gegen Ende des 15. Jahrhunderts war es von dem portugiesischen Seefahrer Fernando Po entdeckt worden. Später versuchte England, Einfluß auf das Land zu gewinnen. 1868 gründete das Hamburger Handelshaus C. Woermann dort die erste deutsche Faktorei und nahm bald darauf mit seinen Schiffen den Westafrikaverkehr auf. Am 15. Juli 1884 landete, nur fünf Tage vor den Engländern, Dr. Gustav Nachtigal mit dem Kriegsschiff „Möve“ in Kamerun und schloß Schutzverträge im Namen des Deutschen Reiches ab. Kamerun war deutsche Kolonie geworden. Im ersten Weltkrieg versuchten sich die deutschen Pflanzer und Kaufleute mit ihrer aus Eingeborenen bestehenden Schutztruppe zu verteidigen, mußten sich jedoch 1916 zurückziehen. 1919 wurde Kamerun geteilt und 1922 als Völkerbundsmandat von Frankreich – es erhielt den größeren, jetzt unabhängig gewordenen Teil – und England verwaltet. Nach dem zweiten Weltkrieg übernahmen beide Länder die Treuhandschaft der Vereinten Nationen über Kamerun und begannen, die Einheimischen zur Mitarbeit heranzuziehen. Im englischen Teil Kameruns wird die Bevölkerung demnächst darüber entscheiden, ob sie an das ehemals französische und jetzt unabhängige Kamerun oder an das noch in diesem Jahr frei werdende benachbarte Nigeria angeschlossen werden will. 

Das unabhängige Kamerun freilich steht wie alle kürzlich selbständig gewordenen Staaten Afrikas auch vor einem anderen Problem: Niemand weiß, ob es der relativ kleinen Gruppe Intellektueller gelingt, ihr Volk zu führen und das Land und seine Wirtschaft mit Erfolg weiter auszubauen. Ungewiß ist auch, wie die Stammesfürsten reagieren werden, wenn sie Teile ihrer Machtbefugnisse der Zentralregierung überlassen müssen.

Was war 1960 bei uns? Wirtschaftswunder!

Ganz ekelhaft wird der ZEIT-Artikel, wenn man nochmals den nächsten Satz liest:

…Ursache der Unruhen ist indessen vor allem die innere Zerrissenheit des Volkes in Stämme und religiöse Gruppen. Frankreich hat es ganz offensichtlich versäumt, beizeiten ein „gesamtkamerunesisches Gemeinschaftsgefühl“ zu unterstützen (siehe ZEIT Nr. 2). …

Vorne – von den Franzosen eingesetzten Ministerpräsidenten Amadou Ahidscho. Und weiter hinten das.

Zuerst Pfaffen, dann Entwicklungshelfer und zu guter Letzt das Aufräumkomando, um  Ordnung zu schaffen. Ein bissl Versäumnisse zugeben – ist ja menschlich. Das mag der informierte Leser und gut ist’s. Wir geloben Besserung.

Merke: Du kannst noch so viele Wahrheiten schreiben, wenn der Schlußsatz Lügen enthält, frißt es das kleine Arschloch bis zur nächsten Lüge, die ein bißchen Wahrheit enthält. Er hat den Satz vorher bereits vergessen.  Das ist auch das Thema der Wisselblaser. Ich traue denen nicht.

Zurück zum Konlak. Ein geradliniger Mensch, der sich bis zum Schluß neben dem Gestank aus den Talaren und der Verlogenheit, vermutlich aus Feigheit und Gier seiner Zeitgenossen halten konnte. Ich freue mich auf ein Wiedersehen im nächsten Leben. Ein wahrer Krieger? Er hat sich selbst gekriegt.

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16 Kommentare

  1. SecurityScout sagt:

    Zitat aus dem Text: Die jetzige Welt geht zugrunde, ohne Zweifel. Es ist nur eine Frage, wie.

    Ich sehe das völlig anders. Diese Welt wird niemals zugrunde gehen.
    Was im Moment auf dem Planeten Erde passiert ist eine Reinigung des Planeten.

    Nach der Reinigung wird der Planet Erde wieder aufblühen!
    So nebenbei wird es dann ein paar Milliarden Erdbewohner weniger geben.

    Wohin JEDER Mensch gehen möchte, entscheidet er/sie selbst.

    Gefällt 1 Person

  2. thomram sagt:

    @ SSc.

    Ich sehe das wie du.
    Meine nächste Zukunft steht in Abhängikeit hauptsächlich von Zweierlei:
    – vom Mass meiner Bewusstheit.
    – von der Art und Klarheit meiner grundlegenden Absichten.

    Gefällt 1 Person

  3. luckyhans sagt:

    @ SSc:
    Die Welt – das Künstliche – geht vielleicht doch zugrunde, d.h. an ihrem Grundwiderspruch ein. Das gemeinsame Erschaffen und die vereinzelte Aneignung der Ergebnisse dessen kann auf Dauer nicht gut gehen.

    Was bleiben wird, ist der Planet und das Universum/Multiversum/der Kosmos – natürlich tiefgehend verändert.
    Ob der grobstoffliche Mensch da eine neue Perspektive erhalten wird – wer weiß. Hoffen wir’s.

    Wäre aber auch nicht so wichtig – denn feinstofflich sind wir ja unsterblich…

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  4. Viktoria (Konlaks Tochter) sagt:

    Wer auch immer diesen Artikel geschrieben hat, der sollte sich zu Grund und Boden schämen! Ich habe in meinem Leben schon viele nutzlose und falsche Sachen gelesen, aber dieser Artikel sprengt nochmals den Rahmen. Zum einen war und ist ‚Kitty‘ nie seine Frau gewesen. Während seiner Krankheit hat sich weder seime ‚Frau‘ noch die restliche Gesellschaft aus O. um ihn gekümmert.
    Und Dorfneger? Ernsthaft? Wir leben doch mittlerweile im 21. Jahrhindert und sollten doch alle wissen, dass dieser Begriff nicht gerade gern gesehen wird.

    So einen Schrott habe ich noch nie in meinem Leben gelesen.
    Außerdem war Dr. Konlak sicherlich nicht ein politischer Flüchtling.

    Gefällt mir

  5. thomram sagt:

    @ Viktoria
    @ Alle

    Ich schalte diesen Spam frei.
    Wer sich die Gedankenarbeit machen will, ist eingeladen, sie zu vollziehen.

    Nur Eines.
    Der Absender gibt sich den Nicknamen „Viktoria (Konlaks Tochter)
    Im Text schreibt er dann: „Außerdem war Dr. Konlak sicherlich nicht ein politischer Flüchtling.“
    Passt doch wundersam zusammen. Die Tochter schreibt nicht „mein Vater“, er schreibt „Dr.Konlak“. Die Tochter schreibt nicht: „Mein Vater? Politischer Flüchtling? Mein Vater war nicht politischer Flüchtling. Er war vielmehr…..dies dies das.“

    Vergnügen pur.
    Nicht ganz klar ist mir:
    Setzt da eine Nase einen vorgefertigten Text als Kommentar ein, oder ist da ein Roboterli, welches auf bestimmte Stichworte und Satzgefüge eine entsprechende Widersprache hineinautomatet?

    Na. Ich sperre diese IP, wollte aber dir, lieber Leser, dette Dingen nicht vorenthalten.

    Gefällt mir

  6. thomram sagt:

    Will das noch loswerden.

    Nasen, welche meinen, Neger sei ein Schimpfwort, welche ein Jahr später meinen, Afrikaner sei ein Schimpfwort, welche ein Jahr später meinen, Schwarzer sei ein Schimpfwort, welche ein Jahr später meinen, Andersfarbiger sei ein Schimpfwort, solche Nasen sind dumm.
    Es sind die gleichen Nasen, welche vor 20 Jahren aufgeschrien hätten, wäre eine Frau in Strumpfhosen aufm Zürcher Central rumgelaufen, welche heute selber in Strumpfhosen sich zeigen.
    Die Nasen sehen nicht Menschen, sie sehen etwas und vergleichen das Etwas mit den eingeflüsterten und eingehämmerten Konventionen und bejahen oder verurteilen.
    Dumm eben.

    haha, fällt mir grad noch zu den Conventiones zu.
    Vor gefühlten 1000 Jahren, da gab es feine Spargeln, bei der Schwägerin. Ich griff zu Messer und Gabel, um die faserigen Dinger so zu zerkleinern, dass ich genüsslich essen konne, statt zähneschabend einen Grossteil wegwerfen zu müssen.
    Aufstand. Dass ich nicht rausgeschmossn wurde, war ein Wunder. Spargeln schneidet man nicht.

    Dorfneger.
    So liebevoll. Und humorisch, weil den kleinen Seitenhieb auf die Moralverrückten mit enthaltend.

    Gefällt 1 Person

  7. Jeanot sagt:

    Sehr geehrter Herr Thom Ram

    Sie müssen sich schämen!
    Es reicht Ihnen nicht, das Andenken des am 19.08.2015 verstorbenen Dr.-Ing. Konlak zu besudeln, nun müssen Sie seine Tochter Viktoria (18J) beleidigen.

    Inwieweit Ihre hier getätigte Beleidigungen sowie falsche Behauptungen justitiabel sind werden wir nun überprüfen und gegebenenfalls Anzeige gegen Sie erstatten!

    Mit freundlichen Grüßen,
    Jeanot

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  8. Viktoria sagt:

    Ich sollte also nicht seine Tochter sein sondern ein Roboter, da nicht in jedem Satz „Mein Vater“ zu sehen ist? Ebenso habe ich diesen Kommentar mit meinem Handy verfasst, und die Grammatik- sowie Rechtschreibfehler nicht beachtet. Na gut, ich glaube diese Aussage war wohl doch die bisher dämlichste, die ich je gehört habe.
    Außerdem habe ich sowie viele andere nicht mitbekommen, dass mein Vater als „Dorfneger“ bezeichnet wurde, aber was misch ich mich da überhaupt ein, ich bin doch ein Roboter!! hahahahaha!
    Nun gut´, mein Vater war kein politischer Flüchtling! Bevor Sie meinen, so eine Aussage ohne Belege zu veröffentliche, rate ich Ihnen, sich erstmal genau zu informieren.
    Konlak ist aus beruflichen Gründen, nach Deutschland gekommen, indem er ein Stipendium angeboten bekommen hat, um sich hier erfolgreich weiterzubilden. Aber warum sag ich das ganze überhaupt? ICH BIN DOCH EIN ROBOTER!!!!
    Und falls Sie es noch nicht wissen sollten, MEIN VATER hatte 3 Kinder! 2 Mädchen, Veronique und MICH VIKTORIA!!!!!, und Leo. Und falls Kitti behaupten solle, dass sie noch nie im Leben was von mir gehört haben sollte, hat sie (ich entschuldige mich jetzt schon für diesen Ausdruck) entweder einen an der Meise oder ernsthafte Probleme mit ihrem Gedächnis.

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  9. Ludwig der Träumer sagt:

    @Viktoria

    Mir war es ein großes Bedürfnis, einen besonderen Menschen zu würdigen, den ich in jungen Jahren schätzen gelernt habe. Die kleine Anekdote anfangs mit dem Kennenlernen hat sich genauso abgespielt. Zeigt sie doch, daß er durchaus humorvoll über den Dingen stehen konnte. Mit Diskriminierung hat das absolut nix zu tun. Wo sind wir heute angekommen, wo jedes Wort gendermainstreamgerecht und politisch korrekt zerpflückt wird? Statt auf das Grundthema, das ich mit dem auszugsweisen Nachruf verknüpfte zu konzentrieren haben Sie sich mit unbedeutenden Kleinigkeiten ereifert.

    Die Anekdote war daher in meiner Würdigung einzubauen. Viele Gespräche – manchmal in der Kneipe, öfter im privaten Kreis drehten sich um das Thema Kamerun und die Rolle der Europäer – hier besonders der Franzosen. Ich habe auch nicht behauptet, daß er Flüchtling war. Den Satz bitte nochmals genau nachlesen.
    Der Nachruf, den ich um die private Sphäre zu wahren, nur auszugsweise veröffentlichte, obwohl er zur Veröffentlichung gedacht war, kommt als Verfasser keine Viktoria vor, sondern nur eine Dr. Véronique, die Tochter, die ich bereits als Kleinkind kennenlernte. Nun, ich habe Konlak in den späteren Jahren leider nicht mehr gesehen. Er mag noch eine weitere Tochter haben. Deren Gefühle möchte ich natürlich nicht verletzen.
    Kann mir nicht vorstellen, daß eine Tochter von Konlak sich so weit von ihm geistig entfernte um so eine Hähme zu schreiben. Bin gerne bereit, die Diskussion auf privater Ebene fortzuführen. Meine E-Mail kann Ihnen thom gerne dazu weiterleiten.

    Denke aber, daß thom den Spam richtig erkannt hat und ich nie mehr was von Ihnen höre. Ihr Satz „Während seiner Krankheit hat sich weder seime ‘Frau’ noch die restliche Gesellschaft aus O. um ihn gekümmert.“ Paßt irgendwie nicht zum gesamten Nachruf.

    Merken Sie sich eines! Ich hocke hier nicht vor der Schreibhilfe aus Langeweile oder um mich wichtig zu machen, sondern um Aufzurütteln. Was für ein Aufschrei, wenn das Wort ‚Neger‘ fällt. Die Bomben, die auf die fallen, gehen Ihnen am Arsch vorbei? Haben sie nicht kapiert um was es geht? Es war aufzuzeigen, daß es noch Hoffnung gibt. Menschen zu würdigen, die sich nicht korrumpieren lassen. Dafür hat er seinen Preis in dieser Welt bezahlt.
    Mit Konlak ist ein Seelenverwandter gegangen, den ich gerne wiedersehe. Den hatte ich mit meinem Beitrag zu würdigen. Ich konnte nicht anders. Respektieren Sie es bitte. Ansonsten verraten Sie Ihren eigenen Vater, falls es Ihrer ist.

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  10. thomram sagt:

    @ Jeanot
    @ Alle

    Auch diesen Spam schalte ich frei und die IP sperre ich anschliessend.
    Weitere Briefe in dieser Art werde ich nicht mehr freischalten. Wer will, hat sehen können, wie ich, wie wir von gewisser Seite angegangen werden.

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  11. brutusvonwerstein sagt:

    Jeanot vom
    26/09/2015 um 03:23

    … ist das Satire? Kleinkunst vielleicht? Ich versteh‘ dös net. Abba i bin a nur a Depp aus Norddeitschland..

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  12. brutusvonwerstein sagt:

    Thomram, meine Achtung vor Dir. Was hat Dich nur geritten, Dein Geld mit nem Blog zu verdienen?? Respekt vor Deiner Leidensfähigkeit ;-))

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  13. brutusvonwerstein sagt:

    …und RESPEKT vor Deiner Informationssuche!

    Gefällt mir

  14. brutusvonwerstein sagt:

    mein lieber Thomram, Du scheinst im Fokus von gewissen Kräften zu sein. Solltest Du Hilfe benötigen, lass es mich wissen. Manchmal ist ein anonymes Dach über dem Kopf wichtig…

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  15. thom ram sagt:

    Brutus

    Der Blog kostet mich jährlich ein Kilo.
    Meine Leistung ist unentgeltlich.

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