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Konflikte und Krisen / Raub und Verbrechen

Was ich immer so lese. Ukrainekonflikt. Konflikt in Jemen. Konflikt wegen Inseln im Pazifik. Konflikt Konflikt Konflikt.

Ich könnte, um ehrlich zu sein, den Schreibern jedesmal eine watschen, denn sie wirken entweder böswillig subversiv, oder sie sind dumme Nachplapperer.

Was ist ein Konflikt.

Beispiel.

Da sind zwei Nachbarn. Der Eine hat immer mal laute Party im Garten, der Andere liebt seinen Teich und möchte den Geräuschen der kleinen Kreatur horchen.

Den Einen stören die Mücken, welche beim Teich prächtig gedeihen, den Anderen stört die akustische Immision.

Will einer der Beiden Böses? Nein, überhaupt nicht. Beide tun etwas Gutes, etwas Sinnvolles, doch beider Tun beeinträchtigt das Wohlbefinden des anderen.

Das ist ein Konflikt.

Ich wiederhole es. Keiner der Beiden hat die Absicht, dem Anderen Schaden zuzufügen.

Wenn die beiden dumm sind, werden sie sich zu bekriegen anfangen. Sind sie klug, werden sie sich zusammensetzen und Regelungen treffen, welche für beide akzeptabel sind. In beiden Fällen aber kann man füglich von einer Konfliktsituation sprechen, denn ursprünglich war da keinerlei böse Absicht.

*

Im Weltgeschehen nun, da ist es eben komplett anders.

Wenn die Regierung von A die Bodenschätze von Land X stehlen und die Menschen von Land X als Arbeitssklaven missbrauchen will, wenn die Regierung von A zu diesem Zwecke das Land X unterwandert, Unfrieden stiftet, Anschläge unter falschern Flagge inszeniert, Waffen an sich bildende Gruppen liefert, blödstierige Söldner einschleust, um schliesslich Frieden zu stiften, indem sie das Land X mit Bomben belegt und zur Hälfte mittels strahlender Rückstände unbewohnbar macht, so ist das kein Konflikt.

*

Wer einen solchen Vorgang als Konflikt bezeichnet, ist – ich wiederhole es – bösartiger Tatsachenverdreher, oder aber er sollte dringend deutsche Sprache lernen.

Und wenn es denn kein Konflikt ist, was ist es dann? Es ist ein Verbrechen.

Es muss heissen: Die Verbrechen an der / in der Ukraine. Die Verbrechen am / in Jemen. Die Uebergriffe im Pazifik.

*

Mit der Krise ist es ähnlich.

Die internationale Geldkrise. Nicht mal Hühner können lachen über so viel Ignoranz. Wie kann man von einer Krise sprechen, wenn ein Vorgang kaltblütig raffiniert geplant worden ist und durchgezogen wird.

Wenn berechnender Eigennutz die Ursache von Leid ist, welches über Länder zieht, kann nicht von Krise gesprochen werden, es muss benannt werden als das, was es ist: Ein Verbrechen.

Es muss heissen: Die Entwicklung des verbrecherischen Geldsystemes nimmt nun rasant seinen Verderben bringenden Lauf.

*

Die Schreiberlinge leisten mit ihren bewusst oder unbewusst blumig beschönigenden Begriffen einen wunderbaren Dienst, einen Dienst an krasser Desinformation nämlich.

thom ram, 04.06.2015


10 Kommentare

  1. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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  2. Petra von Haldem sagt:

    Juhuuu—————–erstklassig!!

    Die Steigerung ist der Konflikt-Krisen-Herd………..

    Das ist nämlich der Herd, an dem die Süppchen eingebröckelt, gekocht und dann wohltätig (zu Eigennutz) in die diversen Tellerchen verteilt werden.

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  3. Hans Steinle sagt:

    Das ist die richtige und unzweideutige Sprache der ich nun wirklich nichts mehr hinzufügen kann. Danke Thomram.

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  4. luckyhans sagt:

    Und auch wir könnten bei unserer Ausdrucksweise manchmal etwas mehr Sorgfalt an den Tag legen, wenn wir diese oder jene „Tatsachen“ oder Vorgänge darstellen – denn oft sind wir nicht präzise genug in unserem Ausdruck – und das bedeutet: auch nicht genau genug in unserem Denken… 😉
    P.S. selbstverständlich nehme ich mich da nicht aus…

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  5. jadengruen sagt:

    Danke für den wichtigen Beitrag, bezüglich der Bedeutung der Wortwahl.
    Beschönigende und verharmlosende Wortwahl wirkt verdrehend und fälscht den Wahrheitsgehalt und die Brisanz eines Inhaltes.

    Ergänzen möchte ich, dass im Zusammenhang mit den verbrecherischen Aktionen gegen die Menschheit, oft von „unseren Partnern“, ja sogar von unseren „amerikanischen Freunden“ berichtete wird.

    Das Wort Partner suggeriert partnerschaftlichen Umgang, Wohlwollen und täuscht über die kaum zu übertreffenden feindschaftlichen, zerstörerischen, erpresserischen, machtgierigen, mörderischen Umgangsformen hinweg.

    Ein unentbehrlicher Schritt Richtung Frieden ist, aus der Unterwürfigkeit und dem falschen Gehorsam herauszuwachsen und trotz der Angst vor Strafe, den Mut aufzubringen, die amerikanische Regierung
    nicht mehr als unseren Partner zu bezeichnen, sondern zutreffendere Wörter zu benutzen. Z. Bsp. der Welt-Tyrann …

    Stimmige Wörter müssen gemeinsam gefunden werden.

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  6. thomram sagt:

    @ jadengruen

    Sei willkommen hier, jadengruen.

    Ja.
    Mir ist das bei Freund Putin lange Zeit aufgefallen. Die liebe Oberstschicht hat ihm, sprich seinem Land, noch und noch und nöcher schon den Gilb auf den Scheitel geschmiert, und er hat immer noch von „unseren Partnern“ gesprochen.
    Hast du es auch beobachtet? Damit ist Schluss.
    Ich halte nichts von der These, wonach Putin auch Teil der herrschenden Oberstschicht sei, wonach er einfach eine Rolle zu spielen habe: Für kritische Menschen die Rolle des Good boy, für die grosse Menge die Rolle des Bad boy.
    Ich halte Putin und seine Leute für rechtschaffen, ich beobachte, dass sie für ihr Volk das beste tun und dass sie in freundlichem Austausch mit andern Völkern leben wollen.
    Ich meine, dass Putin sich jahrelang verbal komplett zurückgenommen hat in der falschen Annahme, er zerbreche Porzellan, wenn er die Kinder und Dinge beim Namen nenne. Ich meine, er hat sich tatsächlich täuschen lassen. Und damit ist Ende. Er schwafelt nicht von roten Linien. Er und seine Leute haben festgestellt, dass die Rote Linie erreicht ist, und nun wird tacheles geredet. Und es wird gehandelt.
    Dabei ist bemerkenswert, wie er die Fahne der Kooperation konstant hoch hält. Keine Rede, in welcher er nicht klipp und klar sagt, dass Russland jederzeit bereit zu Kooperation sei – und was Putin sagt, das hat Gehalt, das ist nicht wie die nichts bedeutenden Ausscheidungen von so vielen Westleuten, welche fälschlicherweise Politiker genannt werden.

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  7. luckyhans sagt:

    @ Jade &Thomram:
    Partner können auch Sparringspartner oder Trainingspartner sein, bei denen man nicht unbedingt die Voraussetzung der Gutwilligkeit und des Wohlwollens implizieren kann. Auch Geschäftspartner trachten zuerst mal nach ihrem eigenen Vorteil und beileibe nicht mehr auch nach dem Vorteil für den anderen, wie es vor 25 Jahren mal war…
    Wir sind leider innerlich meist diese Hollyschutt-„Partner“ (aus Mulder und Scally oder Die hard) gewohnt, die bis auf den Tod füreinander einstehen – wohl nicht zufällig… 😉

    Andererseits kann ich nur beipflichten: wenn man sich die Entwicklung des WWP ansieht – da werden Erkenntnisprozesse merkbar, zunehmende Einsichten in die wahren Prozesse auf der Welt und deren Hintergründe – der aufmerksame Beobachter sieht auch auf den ausgesuchten Videoaufnahmen und meist bearbeiteten Fotos trotzdem vieles – von seinen stets superüberlegten Reden und Antworten auf Journalistenfragen ganz zu schweigen… 😉

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  8. jadengruen sagt:

    @ thomram

    Wie Du schreibst, hat sich Putin jahrelang verbal zurückgenommen. Darin sah ich eine Zeit lang Stärke.

    Doch angesichts der andauernden weltweiten Hetze, der ungeheuren Provokationen und Verleumdungen gegen Putin, und das heraufbeschwören eines Weltkrieges, empfinde ich die Art wie Putin die Verbrecher nennt (nämlich Partner, Freunde), als ein praktizieren eines Anstandes, der mir mittlerweile weh tut, und meines Empfindens nach, ausgedient hat.

    Das gigantische Ausmass des verbrecherischen Umganges mit Putin und der Welt fordert neue, zutreffende Begrifflichkeiten und müssen ersetzt werden.

    Mit Weisheit Paroli zu bieten, ist angesagt.

    Du erwähnst die Kooperationsbereitschaft Putins, in der ich lange ebenfalls Stärke sah.
    Putin erweist seinen Widersachern Anstand und bietet Kooperationsbereitschaft an

    Doch mittlerweile empfinde ich diese Bereitschaft nach allen Ungeheuerlichkeiten, gleichwertig wie der Anstand, wenn Putin über seine westlichen Freunde redet, während ihn diese gleichzeitig diskredieren wo es nur geht.

    Hier stellt sich mir die Frage, ob es mit Verbrechern noch irgendetwas Gemeinsames geben soll?

    Und ob der nächste Schritt eher ein Weg ist, ohne Kooperation mit Verbrechern.

    Und ja, es ist zu beobachten, dass immer deutlicher Klartext geredet und gehandelt wird.

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  9. thomram sagt:

    @ jadengruen

    Ich denke, dass Putin sehr wohl weiss, dass Amerika nicht nur besteht aus Obama- und Kerrymarionetten und aus Zionisten, dass in England auch andere Menschen wohnen als Royals und die, welche die rechtlose Quadratmeile bemaden, eh bevölkern in London. Wenn er von Kooperation spricht, so wendet er sich damit an den noch halbwegs mit dem Herzen verbundenenen Normalo, welcher sich soch immerhin noch knapp daran erinnert, dass Gemeinsames Streben segensreicher ist als Konkurrenzdenken und offener oder verdeckter Diebstahl.

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  10. Hans Steinle sagt:

    Den richtigen, bodenständigen Menschen kann man nicht mit geheucheltem Anstand kommen. Man muss die Fronten klären. Das heisst sich einfach absondern. Und Russland kann sich eine autarke Gesellschaft der gerechten Verteilung leisten. Dann kann sie ausstrahlen. Zusammenarbeit mit Verbrechern und mit ihnen an einen Tisch setzen passt einfach nicht zusammen mit einem anständigen Denken. Putin merkt das so langsam. Er braucht niemanden zu beleidigen. Er braucht nur Abstand bewahren.

    Europa stellt sich immer mehr auf die Seite Putins. Er braucht gar nicht mehr zu rufen. Die Kräfte Europas werden Vertrauen bekommen wenn er klare Linien zeichnet. Europa und die USA sind wirtschaftlich am Boden. Papiertiger mit einem Feuerzeug in der Hand. Wenn es losgeht ist das Militär gespalten und hat genug mit sich selber zu tun. Flurschaden wird man allerdings nicht vermeiden können. Er sollte den Ukrainern mit allen Mitteln helfen. Die Politmarionetten der Ukraine trockenlegen und eine klare Botschaft geben. Und dann den Ukrainern als Schutzmacht vorübergehend beistehen bis sie sich gefunden haben und ihre eigene Gesellschaftsform frei durchführen können. Und sei es eine Diktatur der Guten. Oder eine Adoptivmonarchie oder…eine freie Gesellschaft der Gleichberechtigten. Dann wird die Nato von selber fallen. Mut gehört zum Handwerk. Mut auch mal auf hundert Metern frei zu arbeiten. Auf schmalen Brettern zu laufen.

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