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Nur 1,8 Milliarden / Frau Merkel und Herr Jazenjuk / …und wie es auch noch sein könnte

Lese Schlagzeilen „Deutsche Wirtschaftsnachrichten“, bin spontan erst mal erschlagen, die Wahnsinnsspirale rast. Die Berichterstattung über das Rumschieben von Zahlen in Komputern, welche für Werte gehalten werden, weil Euro oder Dollar dahinterstehen überschlägt sich in Meldungen horrender Dringlich- und Wichtigkeit. Begebe ich mich in diese Welt, finde ich mich im ultimativen Tollhaus. Die Geschlossene in der Psychiatrie ist ein murmelndes, klares Bächlein im Vergleich dazu.

Pflücke mal heraus.

Wenn du Frau Merkel und Herrn Jazenjud sich zulächeln sehen willst, dann kannst du es dir antun unter http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/01/22/kiew-ersucht-iwf-um-hilfe-ukraine-kann-schulden-nicht-bedienen/

Frau Merkel habe also 1,8 Millionen Milliarden an Krediten für die Leute in Kiew freigegeben, welche dann selber bestimmen, was mit dem Geld geschehen solle.

A) Die Leute in Kiew, ich meine die im Regierungsgebäude, welche selber bestimmen, was mit einfliessendem Geld geschieht, die brauchen täglich 4,5 Millionen dafür, ihren Brüdern im Osten zu zeigen, was eine Granatenexplosion ist und wie es sich anfühlt, wenn Freunde verletzt oder misshandelt oder im Jenseits sind, und wenn man nicht so recht abschätzen kann, wo der nächste Segen einschlagen wird.

B) Die Leute in Kiew, und ich meine die im Regierungsgebäude, die brauchen täglich auch ein Taschengeld für ihren Lebensunterhalt. Gegessen und von mir vergeben, sollen sie fressen bis sie selig platzen.

C) Was mich als Kuhschweizer in tieferes Sinnieren fallen lässet: Wie kommt es nur, dass die Leitkuh einer Herde von 80’000’000 Stieren, Kühen, Rindern und Kälbern unbesprochen, nicht beschlossen, unwidersprochen eigenmächtig, selber einen solchen Kredit sprechen kann darf vermag tut?

Ich denke, so an die 30’000’000 Deutsche sind erwerbstätig, beziehen also Papier/Komputernullen für Leistung. Schätzung nur. Ganz abgesehen von der Moral Unmoral  der milden Gabe (glaubt jemand, das Geld sei für was Anderes als für private Taschen und vor allem für feine gute Bomben? Glaubt irgend jemand, dieser Kredit werde jemals zurückbezahlt werden, hahaha?) trägt jeder der geschätzten 30’000’000 blöderweise arbeitenden Deutschen 60 Euronen bei.

Ooooch, das issdoch nix, wassinn schonn 60 Euronen.

Ok. Wir machen das mal ganz ganz ganz anders, ja?

Die deutsche Bundes“regierung“ macht eine riesengrosse Ausschreibung. Alle grossen Medien machen mit! Riesengross!!!

Die Aufforderung:

Liebe Landsleute.

Bitte spenden Sie an die Regierung Poroschenko / Jazenjud!

Die Herren Poroschenko und Jazenjud werden Ihre Spende dazu verwenden, um ihren Brüdern im Osten das Beste zu kredenzen. Die Brüder im Osten sind resistent gegen die Korruption, sie wollen eigenverantwortlich ein gutes Leben führen und bedürfen daher der Aufklärung mittels Explosionen in nächster Nähe, zudem der Aufklärung darüber, wie missgeleitete Waffenträger mit Familienmitgliedern alters- und geschlechtsgerecht umzugehen pflegen.

Was würde eingehen? 60 Euro pro Erwerbstätiger.  Sehr lustig, das.

*****

Völlig anderer Fokus nun.

Ich ergänze, um unserem Geist die Gelegenheit zu geben, sich konstruktiv – produktiv – aufbauend – herzerfreuend zu orientieren und zu betätigen…..

Würde der Aufruf heissen:

Familie x in der Ukraine ist das Haus weggeschossen worden. Drei Familienmitglieder brauchen intensive aerztliche Pflege. Sie tun alles, um ihre Lage selber zu verbessern, aber zurzeit bedürfen sie der dringenden Unterstützung.

Familie x ist eine von mittlerweile Tausenden.

Es folgt eine Liste von tausenden von genauen Adressen, und der Spender kann seinen Empfänger bestimmen.

Es folgt eine Liste von von Helfern, welche für die korrekte Abwicklung verantwortlich zeichnen, alle gekoppelt mit den Menschen der ersten Liste.

Die Spenden von Menschen in Ländern wie Deutschland / Schweiz wären gigantisch.

*****

Was kann ich tun. Immer die gleiche Frage.

Jede Verbindung über Landesgrenzen hinweg hilft. Jede Verständigung über Sprachbarrieren hinweg hilft. Jedes Telefonat, jeder Brief an deinen Journalisten und an deinen Abgeordneten Hilft.

Du hältst mich für naiv? Du irrst.

Schon mal einer Ameise gesagt, sie sei ein Doofi, dass sie so rumrenne, sie könne nie einen Ameisenhaufen machen?

Schon mal einem Delphin gesagt, er sei doof, den angreifenden Hai zu rammen, alleine könne er gegen den Hai nichts ausrichten?

Hast du damals einem, der aus der DDR nach Westen strömte, gesagt: Du bist doof, du kannst nichts ausrichten? 

Hast du schon mal einen Regentropfen ausgelacht, nie und nimmer könne er deinen Durst löschen?

thom ram, 24.01.2015


11 Kommentare

  1. Entlastende Momente:

    Diese 1,8 Milliarden €uro fließen bei Weitem nicht so milchmädchenrechnungshaft in den Krieg gegen die Ost-Ukrainer in Lugansk und Donezk.
    Es ist ein Irrtum, wenn außer Thomram und Ken Jebsen die Welt glaubt, dass die EUROPÄISCHEN STEUERZAHLER so und mit anderen Geldmitteln diese völlig gerechtfertigte Straf-/ Antiterrormaßnahme unserer Kiewer Freunde gegen die frechen NOVORUSSEN bezahlen würden.
    Es ist nämlich bekannt geworden, dass aus großzügigen EU Spenden, nennen wir doch die „Kredite“ und „Kreditbürgschaften“ mal beim richtigen Namen, allein in einem bekannt gewordenen Fall 500 Millionen, eine halbe Milliarde €uro, mal eben so verschwunden sind. Einfach weg.
    Da sich weder ein Oligarch oder ein Juntaregierungsmitglied dieses vermisste Geld irrtümlich eingesteckt haben, es hat sich jedenfalls keiner gemeldet, bleibt nur noch einer als Täter übrig: Putin.
    Wir finanzieren also die RUSSEN. Nun wird auch klar, dass die heimlich eingedrungenen russischen Armeen in der Ukraine nicht nur im Donbass kämpfen, sondern doch schon in Kiew sind. Unerkannt im Finanzministerium biwakieren.
    Obwohl zwar gewisse Restbestände der SPENDEN aber doch irrtümlich bis an die Front gelangt sein könnten, werden wir aber trotzdem mit höchster Sicherheit nicht erleben dürfen, dass die tapferen ukrainischen Nazis und ihr demnächst letztes Volkssturmaufgebot an Frauen, Rentnern und Jugendlichen den RUSSENDONBASS besiegen wird.
    Dafür steht eine ERGEBNISANALYSE DER US- KRIEGE SEIT 1945:
    Die amtierenden Befehlshaber für die ukrainischen Angreifer, die amerikanischen Generalststäbler, haben wohl nach 1945 nur noch ein einziges Mal einen Krieg tatsächlich gewonnen, den in Grenada.
    Im Donbass sind die von ihnen angestifteten Westukrainer in mehr als 10 verschiedene Einkesselungen geraten, getäuscht von verlockend rasend schnellem Geländegewinn, haben sich unfreiwillig mehrfach untereinander bekriegt. Amerikanische Bodenkriegsführung eben.
    (Im Serbien- Luftbombardement auf Zivilisten, Brücken, Eisenbahnlinien, Chemiefabriken, chinesische Botschaften u.s.w. flog ja die NATO-Luftwaffe und die noch dazu unter internationalem Stab)
    Statt US geführte Siege gab es mit hundertprozentiger Sicherheit immer nur eines:
    Siege der US- Rüstungsindustrie. Statt dieser kollateralzivilmenschenmordenden Kriege täte es doch eine direkte Überweisung der EU an den US amerikanischen Militär-Industriekomplex viel einfacher und vor allem schneller.
    Satire aus!
    In die Ukraine, die westliche und die östliche und die Krim und nach Russland könnten wir doch außer finanzielle Spenden genauso Hilfe zur Selbsthilfe schicken. Moringasamen nämlich, so viel wir nur können und eine ukrainische, russische Gebrauchsanweisung oder Youtube Links dazu!
    kostag@gmx.net

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  2. luckyhans sagt:

    @ KPK:
    Moringasamen ja, aber nur zusammen mit einer Anleitung für (stromlose) Elektrokultur, weil nur dadurch die Pflanzen auch im strammen ukrainischen und südrussischen Klima durchhalten können – es gibt dort durchaus auch richtigen Frost im Winter. 😉
    Besser Samen für Zirbelkiefern, Kastanien, Eichen, Buchen, Zedern, Walnußbäume, Haselnußbäume und -sträucher etc. – das alles kann viele Menschen ernähren – als natürlicher Mischwald – pflegeleicht, selbstwachsend und sich regulierend – anstelle konventioneller „Landwirtschaft“.

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  3. Lieber Luckyhans,

    was ist das „Elektrokultur“? hilft das etwa gegen „kleine Kälten“? Das, was Du zu diesem natürlichen „essbaren“ Mischwald geschrieben hast, ist ein sehr gleichberechtigter guter Ansatz. Leider liegt er im (essbaren) Biomasseergebnis wesentlich unter denen der Moringa, wäre aber wertvolle Struktur-Maßnahme, dort in der Kälte Monowälder wieder zu restrukturieren und Brachlandschaften neu zu bewirtschaften.
    Die moderne Landwirtschaft fand ja seit Kurzem systematisch angelegte Baumstreifen/ Reihen auf Feldern als ertragssteigernd heraus. Windbremsend, feuchtigkeitsrettend, schattenspendend. Dann fand ich bei Thomram/ Bumibahagia dass nur nachhaltige Landwirtschaft (also Gemüse, Obst in passender, sich ergänzender Vielfalt) Rekorderträge bringt, die Umwelt weder belastet, gar vergiftet, sondern aufwertet
    Moringa als grösstes Gemüse der Erde wächst aber selbst in den Frostzonen verblüffend schnell. Des Sommers natürlich !!!
    Selbst Schoten reiften dort, produzierten Samen für das nächste und übernächste Anbaujahr. Zum Ende der Wachstumszeit kann man überdies die gesamte Moringa kappen und in Hunderte Stecklinge zerschneiden. Diese Stecklinge und die Samen lassen sich gut aufbewahren und zu Wintersende in warmer Umgebung so vorziehen, wie das in Europa mit Tomaten gang und gäbe ist.
    Diese mögliche folgende Art von Anbau aus eigenen Samen und Stecklingen bedeutete, dass nur ein einziges Mal Hilfe zur Selbsthilfe geleistet werden muss.
    Nach spätestens 14 Lebens-Tagen ab Wässerungs-, Licht- und Wärmezufuhrsbeginn kannst Du die Moringa (zuallererst als Sprossen, danach als Minimoringa, dann als Verschnitt-Blattwerk) essen, das heißt, ab diesem ersten Verwertungstag aufwärts bis zum Tag nach dem ersten tatsächlich mordenden Frost ab Minus 2-3 Grad.
    Selbst komplett gekappte Bäume treiben im Frühjahr wieder neu, wenn sie denn nur Winters genügend gut wärmeisolierend abgedeckt werden konnten. Moringa lässt sich sehr dicht anbauen und leicht ernten. Pro Jahr und Quadratmeter lassen sich hier im Süden bis zu 7 kg Moringa-Biomasse ernten, in der Frostzone etwa 2-4 kg, bezogen auf die eben dort verschieden kürzere Vegetationsphase. (Deutschland bis zu 7 Monaten, Mongolei 3,5 Monate.) Das Zeatin lässt also gute Ernteergebnisse erwachsen. Im Wortsinn. Es gibt da seit 70 Jahren in Indien (lange fast geheimgehaltenen) Massenanbau für Viehfutter, später auch für Biogas-Generatoren. Dass Moringa die inhaltsreichste Pflanze für menschliche Ernährung überhaupt sein kann, das bis dahin als Rekordhalter bekanntes G e r s t e n g r a s um Längen schlug, wurde erst später systematisch untersucht und mit freudigem Erstaunen nachgewiesen.
    In Indien wurde also seit langen Jahrzehnten nicht gekleckert, sondern geklotzt, etwa so:

    Außer solchem großflächigen Anbau, maschinenerntefähig, kann auf jedem verfügbaren freien Fleckchen Erde mindestens ein Moringa, oder ab kleinere Gruppen aufwärts, eingesetzt werden. Einzig entscheidend ist die Fläche, auf der angebaut wird, ob man Vorräte anlegen kann, die über die ertragslosen 5 bis 9 Monate reichten.
    Ein anderer Gesichtspunkt ist, dass sich Moringa auch in der Aquaponik einsetzen ließe. Ich bin davon überzeugt, dass wegen der geballten Vorteile diese Fisch- und Gemüseproduktion einen Boom erleben wird, wie die regenerativen Energien grad eben. Ebenso werden die Aquaponiker hier in Asien im Freien, mit Null Heizung und wenig Überdachung ihre Chancen besonders effizient ausreizen, ungeahnt wenig Wasser für die Produktion verschwenden müssen, könnte glatt das Kaspische Meer wiedererstehen und gerade noch rechtzeitig der Baikal gerettet werden

    Aus dem Süden hier des Winters in die Frostzonen exportieren zu wollen halte ich für weniger effizient als am Verbrauchsort selbst zu produzieren und zwar auf Vorrat. Nur Schoten, frischeste, sollten da die Ausnahme sein.
    Dauerhaft an Moringa zu verdienen wäre nur in fleißiger Struktursaufbau-Arbeit und bei Vorab-Abschluss von unkündbaren Verträgen möglich.
    Auf Neuland. Ukraine, Novorossija, Krim, Russland.

    Lieber Luckyhans, lieber Thomram, lieber Gabrielbali, damit so was wie dieses Projekt „Hilfe zur Selbsthilfe“ ins Laufen käme, brauchte es wirklich nur selbst kleine Ansätze. Wie bei Lawinen halt so üblich.
    Wir sollten korrespondieren mit allen uns bekannten Interessierten, eine G e n o s s e n s c h a f t über Ländergrenzen hinweg aufzubauen versuchen und gegebenenfalls gar ein C r o w d f u n d i n g organisieren.

    Der Versuch ist es allemal wert, ihn zu machen . . .

    kostag@gmx.net

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  4. thomram sagt:

    @ Klaus Peter

    Ja. Hochwertiges unter die Leute bringen, ja.

    Verkäufer bin ich nicht. Nicht mal „meine“ erheblichen Fähigkeiten, Menschen bei körperlichen oder und seelischen Problemen als Katalysator zu dienen, fasst Fuss.
    Was aber in meinem Talentbereich liegt, will ich dazu beitragen.

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  5. luckyhans sagt:

    @ KPK:
    Wir haben da einen total unterschiedlichen Ansatz. Meiner ist naturorientiert – dort gibt es keine Monokultur/en – dort wächst alles „gemischt“.
    Und auch nur so kann der Boden seine Mikrobenvielfalt erhalten, welche für das Pflanzenwachstum 1000x wichtiger ist als irgendwelche Phosphate oder anderer chemischer „Dünger“ – auch der natürlicher Herkunft. In einer Handvoll Garten- oder Waldboden leben mehr Mikroorganismen als es zur Zeit Menschen auf der Erde gibt – sie entscheiden über Wohl und Wehe dessen, was da wachsen soll.
    Daher: kein Feld mit Moringa, sondern eine Reihe Moringa zwischen andere nützliche Pflanzen – Mischkulturen, kleine Felder, Ernten wieder kleinmechanisiert oder von Hand – schon sind die vielen Arbeitslosen wieder sinnvoll an der frischen Luft mit der Natur beschäftigt und gesunden an Leib und Seele. 😉
    Elektrokultur: siehe agnikultur.de – dort unter „Elektrokultur“ – einfach verzinkte Stahldrähte exakt in Nord-Süd-Richtung in den Boden einbringen… und dann natürlich keine Tiefbearbeitung (Pflügen) mehr – siehe Masanobu Fukuoka: natürliche Landbewirtschaftung – sondern den Boden abdecken – entweder mit anderen Pflanzen (auch „UN-kräutern“) oder mit Strohschnitzeln, Holzspänen, gehäckseltem Strauchwerk, Rindenmulch, Grasschnitt etc.

    Abschließend: es muß wieder Qualität vor Masse gehen, sonst landen wir immer wieder da, wo wir jetzt sind, wo man sich mit Hektarerträgen selbst in die Tasche lügt, weil die Qualität der Erträge um ein Vielfaches unter der natürlichen Landbewirtschaftung liegt.
    Wenn sich Menschen aus dem gesunden Mischwald ernähren, brauchen sie nur einen Bruchteil an Lebensmittelmenge wie heutzutage: es sind nämlich wieder richtige LEBENSMITTEL, die da heranwachsen.
    Momentan ist der größte Teil dessen, was im Supermarkt in den Regalen herumliegt, Magenfüllmittel (nicht mal mehr NAHRUNGsmittel).
    Übrigens:
    Schon der „real existierende“ ist landwirtschaftlich an der Tonnenideologie zugrunde gegangen – erinnern wir uns? 😉

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  6. Lieber Luckyhans,

    danke für die Leseinfos. Ich werde mich vertiefen und dazulernen. Mit der kleinen aber feinen nachhaltigen Landwirtschaft, die unterm Strich beste Ergebnisse auf Zeit und Fläche bezogen bringen würde, kannst Du mich schon begeistern. Leider sind die gesamtgesellschaftlichen Strukturen noch nicht so weit, dass Deine Vorstellungen sich in großem Rahmen sofort und breit umsetzen ließen. Aber mit Moringa wäre ein solcher Ansatz einen Versuch wert, Traditionen, schlechte, zu knacken.
    Wie sollte man Deiner Meinung nach vorgehen, dass sich Deine Ideen verwirklichen lassen? Was wir hier anfangen und durchhalten können ist Moringa-Samen sammeln, Stecklinge schneiden.
    Mach doch ein gutes Konzept, überzeuge und stifte uns an. Übrigens:
    Falls mal einer unserer Foristen nach Pattaya käme oder gar Thomram selbst, hier kann ich Euch Selbstverteidigung beibringen, wir können Kajak fahren und demnächst Hobbiecat 17 segeln. muss noch den Mast neu befestigen, Steuerblätter nachkleben und schrauben, einen Ausreiter reparieren, zusätzlich kann ich meinen JRD Kleinroller 125 ccm ausleihen.

    Apropos: meine Einschätzung der US Führungsqualität bei Landkrieg für die ukrainische Armee bekommt ein neues, weiteres Kettenglied. Der nächste Einkesselungsfakt folgte auf dem Fuß. 8000 ukrainische Junta-Soldaten (Nazis oder Volkssturm?) sitzen in der nächsten Falle.

    Sparen die Ukrofaschisten also wieder Sold mit ihrer perfiden Methode, die Gefallenen ihren Familien als desertiert mitzuteilen. Die fahrbaren Krematorien machen dann die vor dem Frost vorsorglich ausgehobenen Gräber unbekannter Soldaten (in Dnipropetrowsk beispielsweise) überflüssig.. Las in der alternativen Presseschau
    https://alternativepresseschau.wordpress.com/
    eine Meldung der dnr-news:
    „In sozialen Netzwerken sind Fotos vom Soldatenfriedhof in der Nähe von Odessa aufgetaucht, wo sie die Kämpfer der ATO, die in verschiedenen Krankenhäusern der Stadt ihren Verletzungen erlagen, begraben haben.
    Mit den Resten seiner Verteidiger geht die Ukraine um wie mit Müll, der einfach obszön mit ein wenig Erde bedeckt wird. Wie auf dem Foto zu sehen ist, gibt es auf den neuen anonymen Gräbern nicht einmal ein Kreuz, Das Regime hält es nicht für notwendig oder kann es sich nicht leisten, dafür Geld auszugeben. Die Gräber sind einfach mit einer Tafel markiert, auf dem eine Nummer und die Worte “chirurgischer Abfall” zu lesen ist.“

    kostag@gmx.net

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  7. Ohnweg sagt:

    @Lucky

    Ich pflichte Dir voll bei was Mischkulturen betrifft, aber was ist Tonnenideologie?

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  8. Ohnweg sagt:

    Ahhhh! Vielleicht der Wurf in die Tonne, Müllkübel usw. ?

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  9. luckyhans sagt:

    @ KPK:
    In meinen Artikelserien „Wasser“ und „Natur-Garten“ sowie im Artikel „Wald erneuern“ habe ich bereits einen Großteil meiner Vorstellungen ausgebreitet. Hinzugekommen sind nun die Lakhovsky-Spiralen für einzelne „erkrankte“ Pflanzen sowie die Elektrokultur – alles auf der Agnikultur-Seite zu finden.
    Die Idee besteht vor allem darin, sich selbst erhaltende, somit „pflegeleichte“ kleine Waldstücke zu gestalten, die nach Licht/Schatten- und Wasserhaushalt sinnvoll aufgebaut sind, damit sich die Fürsorge des Menschen (vielleicht nach einigen Jahren, in denen man noch etwas „nachhelfen“ darf) im täglichen Durchgehen und nach-dem-Rechten-sehen sowie mehr oder weniger in der Ernte der gewachsenen Köstlichkeiten erschöpft.

    Ideal ist es natürlich, wenn sich das Konzept des Familien-Landsitzes von Konstantin Kirsch (analog zur Anastasia-Idee) verwirklichen läßt – das wird aber wohl nicht für alle Menschen möglich sein – wer also jetzt damit anfängt, gehört irgendwann mal zu den „Privilegierten“… 😉
    Es soll aber auch in kleineren Gärten am Haus möglich sein, daß die Menschen wieder einen Großteil der Nahrung für sich selbst „herstellen“, d.h. genauso einfach wachsen lassen und praktisch nur noch ernten.

    Moringa ist sicher eine gute Idee – würde ich gern ausprobieren.
    Habe zum Beispiel mit Topinambur sehr gute Erfahrungen gemacht – anspruchslos, wächst leicht, unverwüstlich, die großen Knollen ißt man, die kleinen kommen ins Beet und wachsen im nächsten Jahr zu großen heran und bilden wieder kleine Knollen – dadurch nur einmal Saatgut beschaffen, dann läuft es von allein. Geschmack – ja, ist halt Geschmackssache – aber wozu gibt es Gewürze. 😉
    Die grünen Topi-Pflanzen eignen sich hervorragend dazu, tiefwurzelnde alte Bäume abzuschatten, d.h. den Baumstamm vor Sonne zu schützen – das kann bei flachwurzelnden Bäumen auch durch aufgestellte Gefäße mit Topi (Eimer, Kisten etc.) geschehen – so kann man mit Nutzen für sich die „Fehlplanungen“ des Gartenanlegers „korrigieren“, bis entsprechende dauerhafte Sträucher herangewachsen sind, die dann diese Aufgabe übernehmen – soll ja wenig Arbeit machen. 😉
    Zum Winter mache ich eine kleine lockere, mit Tannen- oder Thuja-Zweigen abgedeckte „Erd-Miete“, wo die großen Knollen drinliegen – sie werden je nach Bedarf dann ins Haus geholt.

    Ukraine:
    Die Novorussen machen große Unterschiede zwischen der regulären „Ukrop“-Armee und den Asow-Nazionisten. Die einfachen Soldaten werden gefangen genommen und dann irgendwann ausgetauscht.
    Die Asow-Leute, die sich durch besondere Grausamkeiten sowohl in der Kampfesführung als auch gegen die Zivilbevölkerung hervorgetan haben, werden nicht geschont. Da sie keine regulären „Kombattanten“ sind, fallen sie auch nicht unter die HLKO.

    Der Ausrüstungsstand der regulären Ukr-Armee ist desaströs, Sold wird wochenlang nicht gezahlt, die Versorgung ist ebenfalls nicht besonders. Die Jungs sind reines Kanonenfutter, werden oft ohne große Vorbereitung in den Kampf geschickt.
    Die neue Technik (Panzer, BMP, gepanzerte Fahrzeuge etc.) geht fast vollständig an die VSA-geführte sog. Nationalgarde – und die Asow-Leute.

    Zudem wird noch von Seiten Kolomojskis, dessen „Heimatgebiet“ der Donbass ist, kräftig mitgemischt in der Waffenschieberei und mit privaten Söldnertruppen – er soll auch mindestens ein Jagdflugzeug haben, was die Novorussen nicht haben.

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  10. luckyhans sagt:

    @ Ow:

    „Tonnenideologie“ ist das Denken in reinen Mengeneinheiten – im besten Falle in Hektarerträgen, im schlechteren Falle nur in „erzeugten“ Tonnen Kartoffeln, Getreide etc. – ohne auf Qualität, Kosten, Landgröße, Maschineneinsatz, Düngerverbrauch etc. zu achten – es ging nur um Masse, um Menge, um „Tonnen“.
    War ein Kennzeichen der falschen Planwirtschaft, daß anfangs nur in Mengen gedacht wurde.
    Auch beim Verbrauch (Dünger).
    Wer viel geliefert und verbraucht hatte, war ein Guter (bekam Auszeichnungen, Orden, neue Technik, mehr Dünger etc.).
    Wer weniger, aber bessere Qualität geliefert hatte, war nicht so gut (bekam „Hinweise“: „du mußt besser werden“, aber auch mehr Dünger).
    Die Düngemittelindustrie hatte ja schließlich auch ihren Plan, jedes Jahr mehr zu produzieren…

    Zu spät, um diese falsche Denkweise zu verändern, kam man darauf, Qualitätsfaktoren in der Abrechnung einzusetzen, und nach Effizienz der Nutzung der eingesetzten Mittel zu fragen.
    Ähnlich wie heute hierzulande: Hauptsache billig, Geiz ist geil…

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  11. Ohnweg sagt:

    @Lucky

    Vielen Dank für die Aufklärung. Ich beschäftige mich zur Zeit mit der sogenannten „aquaponic“ Methode. http://aquaponics-deutschland.blogspot.de
    Und für die mit Englisch-Grundkenntnissen: http://earthweareone.com/this-aquaponic-farm-holds-20000lbs-of-fish-and-grows-70000-vegetables-in-a-14-acre-area/

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