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Hundeli zum Dritten / Kleine Sonntagsgtrauer

Gestern ist ein Unglück über unsere kleine Hundefamilie eingebrochen.

Als ich nach Hause kam, war keine Mama Tigtag da, kein freudiges Entgegenwedeln. Ich dachte erst, der Lauser sei auf der Schwanz, aber nein, da lag sie, auf dem Balkon, und hob kaum den Kopf, als ich kam. Sonst schon mager, standen ihre Knöchelchen noch deutlicher hervor und ihre Augen waren seitlich von einem – ich weiss nicht wie das heisst – „Notaugenlid“ bedeckt, so wie ich es von kranken Katzen ähnlich kenne.

Die Jungen Plitsch Platsch Plum waren fast ganz wohlauf, nur die sonst lebendigste Plitsch war deutlich lahmer als gewohnt.

Ich machte mich an meine Arbeiten, Stille im Haus, muss mal, und was sehe ich? Tigtag liegt auf meinem Bett. Auf meinem Bett! Mein Bett hat absolutes Hundeverbot, Tigtag hatte das, als sie mir zugelaufen war, schnell gelernt und immer eingehalten. Ja also da muss schon was Besonderes sein, wenn es sie so sehr in meine Aura zieht.

Wasser rührte sie nicht an, und als ich – weil ich grad nix Schlaues im Hause hatte – den Jungen Fabrikfutter gab, was sie sonst selten bekommen, aber immer gierig verschlingen (weiss der Geier, was für Lustanreger da drinne sind)…rührten sie nix an. Kein Hunger? Ja wattdennwattdenn.

Ich musste ausser Haus, Tigtag liess ich innedrin, weil sie ihre Ruhe brauchte. Als ich zurückkam, eine grosse Lache mit Stinkzeug auf dem Boden, Tigtag hatte offensichtlich kotzen müssen. Sehr gut, dachte ich, dann ist das Zeug, was sie wohl erwischt hat, wenigstens raus und machte mich an die gemütliche Antistinkarbeit.

Eine Stunde später war Tigtag weg.

Plum inzwischen kotzte drei mir undefinierbare Riesenhaufen.

Nun ist Tigtag fast 24 Stunden weg. Das hat es noch nie gegeben. Ich denke, sie ist zum Sterben auswärts gegangen, in eine gut geschützte Ecke. Wie war das mit dem Indianer? Er spürt, dass er nun gleich sterben wird, geht in sein Boot, legt ab, legt sich hin und lässt sich in die Natur an den vorbestimmten Ort treiben.

Die Jungen hatten gestern noch ein paar letzte Tröpfchen Milch von Tigtag rausgemummelt, ich nehme an, sie haben über die Milch von der Vergiftung mit was abbekommen.

Ob es ein lieber Nachbar war, der Tigtag hinwegbefördert, ob Tigtag anderes schwer Verdorbenes gefressen hatte, ich werde es nie wissen.

Plitsch Platsch Plum bewegen sich viel weniger als normal, pennen die Krankheit aus, haben normale Augen, zeigen sich einfach leicht beeinträchtigt, und sie rühren kein Futter an. Ich denke, sie werden es überleben.

Tigtag hat mich hier gesucht und gefunden, hatte ein Jahr ein sehr schönes, lustiges Hundeleben. Tigtag war immer sehr anständig, hat keinen Seich gemacht, kein ewiges Raufspringen oder bei jeder Fliege Bellen oder sonstige Unarten, und sie war nicht dressiert. Wenn ich etwas von ihr wollte, war Erfolg nur durch geduldiges Zureden und Erklären möglich. Einfach nur köstlich war das.

Danke für deine liebe Begleitung, Tigtag. Eine Träne geht dir nach.

thomram, 17.08.2014


46 Kommentare

  1. gabrielbali sagt:

    Ich fuehle mit… 😦

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  2. Marc sagt:

    Herzliches Beileid

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  3. thomram sagt:

    Danke, Gabriel.

    Wir wissen, dass Sterben kein Tod ist. Und selig dürfte eines Hundelis Seele sein, wenn sie in die grosse Hundeseele eingeht und keine lästigen Flöhe mehr hat.
    Und doch ist bei jedem solchen Abschied eine Trauer.
    Ich frage mich dann: Betrauere ich mich, weil mir nun etwas fehlt? Vielleicht ist das eine Komponente.
    Aber und
    mich dünkt solche Trauer, es ist eine stille Trauer, entsteht durch die unbewusste Verbindung zu: Wir erleben uns hier generell als getrennt und sehnen uns nach dem Eins Sein. Geht ein geliebtes Wesen hinüber, werden wir intensiv daran erinnert.

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  4. thomram sagt:

    Danke, Marc 🙂

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  5. Rhodo sagt:

    @Thomram

    Manchesmal kommts „dicht“ im persönlichen Umfeld.. Erst die Sache mit dem „Vampir hinten rechts“ (08/08/2014 um 13:03, https://bumibahagia.com/2014/08/03/weltlage-heute-brandrede-traf-und-heiss/) und jetzt das Hinscheiden deiner Tigtag.. Fühle mit Dir (teile meinen Lebensraum auch mit 2en, ebenfalls Zugelaufenen..)! – Aber Du sagst es treffend in der Antwort an Gabriel. Trost ist (sei) mit Dir 😉

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  6. thomram sagt:

    @ Rhodo

    Ich danke dir, Rhodo. Dein (und euer!) Mitgefühl tut gut.
    Ich denke, Mitgefühl ist eine Ahnung vom Verbunden – Sein, und ich denke, Mitgefühl dürfen sollen wir kultivieren 🙂

    Dazu muss ich (immer der Oberlehrer) unbedingt anhängen: Mitgefühl ist NICHT Mitleid. Mitleid ist immer ein Ausdruck von Arroganz – wenn auch von der Allgemeinheit noch nicht als das erkannt.

    🙂

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  7. Rhodo sagt:

    Ja aber Herr Oberlehrer..; ich fühle mit, kann das Leid mitempfinden, also mitleiden, wenn auch nur subjektiv…
    Mitleid im „wahren“ Sinn ist doch nicht arrogant.., es bedeutet doch nur, dass man mitfühlen kann..?! 🙂

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  8. thomram sagt:

    @ Rhodo

    Uff, jetzt müsste ich grad einen kurzen Artikel dazu schreiben, das bringe ich nicht in vier Sätzen hin.
    Muss grad weg, will dir nur sagen, dass du der Sache wahrlich auf der Spur bist.
    Vielleicht au revoir im Komm Strang dessen, was mir im Kopp schwirrt zum Thema.

    Wenn ich oberlehrerhaft rede, dann immer im Bewusstsein, dass alles auch anders sein kann, das möchte ich wieder mal anmerken 🙂

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  9. gabrielbali sagt:

    @ Rhodo

    Nee, sorry, denn Mitgefuehl setzt auch eine Portion Klarheit voraus, die der Mitleidende in seinem Leid gar nicht mehr hat und auch gar nicht haben kann. Zum Beispiel nehmen wir den Fall eines verletzten Kindes, das ob der nicht alltaeglichen Situation meist veraengstigt ist. Unser Mitgefuehl hilft dem Kind sehr und hat mitunter sogar starke, wie auch unmittelbare Heilwirkung. Der groesste Schmerz kann binnen von Augenblicken mitunter sogar ganz zum Verschwinden gebracht werden. Mitleid hingegen kann das Kind noch mehr veraengstigen, da es auch ein Ausdruck von Schwaeche ist. Eine starke, mitfuehlende Persoenlichkeit hingegen gibt auch dem, in einem Ungluecksfall eher verunsicherten Kind starken Halt oder zumindest eine starke Schulter, an der es sich anlehnen – und ev. genau dadurch auch ganz schnell genesen – kann.

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  10. thomram sagt:

    Gabriel geht die Sache ganz anders an als ich. Was er sagt, unterschreibe ich. Bin tilt, geh ins Körbchen, vielleicht morgen mehr.

    Das Thema hat es in sich.

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  11. ohnweg sagt:

    Mitgefühl gibt. Mitleid zehrt. Sehr gut beschrieben von @gabrielbali, Danke.

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  12. chaukeedaar sagt:

    Och, lieber Thom… ich fühle mich mit dir verbunden und danke dir für den schönen Lebensabend, den du unserem Mitlebewesen ermöglicht hast.

    Schöne Gedanken, meine Mitkommentatoren, danke dafür!

    Der Trennungsschmerz scheint mir auf der mental/physischen Ebene abzulaufen, Teil des Erfahrungs-Designs hier unten, und entsprechend vergeht das auch recht schnell, wenn man es richtig zulässt. Wenn man es zulässt, kann es auch die echte Verbindung zu dieser Freund-Seele vertiefen und zum schönen Bewusstseinszustand der konstanten Verbundenheit führen. So jedenfalls erlebte ich es bisher und ich bin dankbar dafür. Bedingung ist natürlich, dass man mal den spirituelle Grunderkenntnisschritt getan hat und den hohlen Materialismus hinter sich gelassen hat, was zum Glück auf die hier verkehrenden Mitmenschen schon mal zutrifft 😀

    Allen eine gute Nacht, in Verbundenheit, der Chaukee

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  13. Petra von Haldem sagt:

    Lieber Thomram,
    in leiser Ahnung fühle ich etwas von Deiner Trauer.
    Lebe diese deine Trauer kurz und kräftig in ihrer Ganzheit. Eventuell ist sie größer als gedacht.
    Dann wirst Du von den drei Ps gebraucht.
    Alles Liebe
    P.v.H.

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  14. thomram sagt:

    @ Ohnweg

    Hervorragend beschrieben. Bingo.

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  15. thomram sagt:

    @Chaukee

    Danke! 🙂

    Es war ein Lebensfrühling. Tiktak ist als halbwüchsiges Hundi zugelaufen, vor knapp einem halben Jahr. Erst total handscheu, klarer Fall von verschlagenem Tier.

    Als dann das Vertrauen gewonnen war, war sie so was von köstlich. Kann ja nicht reden, und aus Verlegenheit darüber hat sie immer, wenn ich ihr Geschichten erzählte, wie wild ihren eigenen Schwanz geknabbbert, so im Sinne von: Tut mir leid, dass ich nicht antworten kann, ich bin grad so beschäftigt. 🙂

    Ja, und dann, als ich in der CH war, war sie läufig und eben, sie hat die 5 Riesendinger zur Welt gebracht, von denen ich zwei gleich wieder hinüberbeförderte, weil ich weiss, was es heisst, 6 Hunde zu haben statt einem. Und weil ich weiss, dass es hier nur sehr wenige gute Hundehalter gibt.
    Und der Rat, der hier jemand so lieb gab, man könnte einen Hund dann ja auch „der Natur übergeben“, du lieber Himmel, da ist nix zu fressen für so’n Tier. Ich habe meinen Entschluss 17 mal gesegnet.

    Ticktack hat also die Erfahrung gemacht: Es ist gefährlich, Menschen sind böse. Es ist wunderbar, Menschen sind gute Wesen. Und sie war eine hervorragende Mama, hat alles richtig gemacht. Und sie ist gegangen im Moment, da die drei Möpse ihre Milch bereits seit mindestens einer Woche nicht mehr wirklich brauchten.

    Geht es perfekter?

    Nun sind die drei Kinder immer noch krank. Der grösste, gutmütigste, der Plum, der scheint am wenigsten mitgenommen. Plitsch und Platsch stehen auf zittrigen Beinen und liegen mit matt ergebenem Blick.

    Ich habe ihnen Moringa Samen zerstampft und eingeflösst und einige Stunden später dasselbe mit Kokosnussöl, etwa 1:10 mit Wasser verdünnt.

    Der Platsch geht immer mal zum Wasserbecken und macht anstalten, zu baden. Geht mit den Vorderpfoten rein, ganz dann doch nicht. Nie gesehen, so was. Sollte ich ihn ohne Seife waschen und abrubbeln?

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  16. ohnweg sagt:

    @ thomram

    Sicher hat er inneres Fieber. Frisches, aber kein eiskaltes Wasser mit etwas Zitronensaft vermischt in seinen Trinknapf geben. Eine halbe ausgedrückte Zitrone auf einen Liter Wasser dürfte genügen. Es sollte nur ganz leicht den Geschmack der Zitrone haben. Vielleicht noch einen halben Teelöffel Honig dazu. Ja nicht zuviel. Es soll feinstofflich wirken. Auf jeden Fall war es eine Vergiftung die sich sogar auf die Milchdrüsen übertragen hat.

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  17. ohnweg sagt:

    P.S.

    Vorsicht mit Waschen! Wenn dann nur mit lauwarmen Wasser und natürliche Seife kann auch nichts schaden. Danach gut abrubbeln. Aber dann sofort in ein Tuch ohne Kunstfaser einwickeln. Und ab in die Heia. Diese Prozedur möglichst wenig anwenden. Das Tier dürfte sehr schwach sein.

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  18. thomram sagt:

    @Ohnweg
    Ich war drei Stunden auswärts. Plum ist da, so halb halb gesund, kann aber noch nicht fressen.
    Plitsch und Platsch sind unauffindbar.
    Fund auf dem Balkon: Spaghetti, 8cm lang, aber eindeutig keine Spaghetti sondern Wurm, vorne und hinten zugespitzt. Die Jungen waren bis vor 2 Tagen absolut kerngesund, keine Anzeichen von Verwurmung. Rätsel.

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  19. Rhodo sagt:

    @Thomram

    Zerstampfte Moringa-Samen; sehr gut, bindet den „Dreck“ und wird ausgeschieden. – Kokos-Öl; nicht so gut für Hundi, weil die antiseptisch wirkende Caprylsäure ist „nur“ zu ca. 8% im Öl enthalten und somit das gesammte Öl eher belastend für den ohnehin geschwächten Körper.. Durch die Verdünnung kanns allerdings auch schon wieder „homöophatische“ Wirkung haben 🙂 Hast Du kein MMS zur Hand? – Lass den Platsch machen, der fühlt was ihm guttut. (Vielleicht legst Du das Herz von Ingrid unter das Wasserbecken..?!) 😉

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  20. Rhodo sagt:

    @thomram, 18/08/2014 um 15:23

    Hat ev. das Kokos-Öl (Caprylsäure) gewirkt und die Würmer flüchten..?!

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  21. thomram sagt:

    @Rhodo

    Ich bin nicht so der Tokter, sollte ich mit dem Kokosöl den Würmern das Leben schwer gemacht haben, dann war das hehe Intuition.
    Was hältst du davon, wenn ich Moringa Samen stampfe und erst als Tee zubereiten würde? Geht dann das, was hilft, flöten?

    Plum geht es bedenklich schlecht, er kotzt immer wieder gelben Saft, der riecht etwa so wie ein Hund gesamt riechen tut. Kotzt, ohne seit 48 Stunden was aufgenommen zu haben.

    Sind das Würmer, welche einen Hund von innen auffressen?
    Ich hab den Tierarzt bestellt, allerdings kann der erst morgen kommen.

    Plitsch und Platsch sind verschwunden, und eben hat mir die Nachbarin gesagt, dass das Körperchen von Tiktak von einer andern Nachbarin gefunden worden sei.

    Es kommt mir fast ein bisschen so vor, wie wenn auch die grosse Hundeseele nun sehr schnelle Entwickelung vollziehen möchte. Plitsch und Platsch hatten hier 10 Wochen perfekten Hunde – Kinder – Lebens. Ausser ein bisschen mal Flöhe kratzen einfach nur die gesunde Entwicklung eines Hundekindes, mit immer mehr und immer lustigerem Rumtollen.
    Dann einen guten Tag lang krank und – hinüber.

    Ich möchte, dass Plum uns bleibt.

    Fällt mir noch ein:
    Die letzte, grosse Lache, welche Tiktak kurz vor ihrem Abgang in meiner Wohnung hinterliess, war ROT. Das muss Blut gewesen sein. Denkbar, dass die Würmer die Darmwände perforieren.

    Auf die Wurmidee bin ich nicht gekommen. Dumm von mir. Tiktak hatte Wurmaugen. Kenn ich doch von den Katzen.
    Aber wie sind die Jungen zu denen gekommen? Ueber die Muttermilch jedenfalls nicht.
    Ich war eben zwei Tage abwesend, als die ganze Geschichte anfing.
    Zudem. Unlogisch. Gesetzt, alle vier haben vor drei Tagen Wurmeier gefressen, dann wären erst die Kinder draufgegangen, nicht zuerst die Mama. Rätsel.

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  22. Rhodo sagt:

    @Thomram

    Ja siehste, hehe.., Intuition=“Wissen“ (auch wenn nicht gleich bewusst Wahr-genommen).. 😉

    Die Samen haben in fester Form (Bindungskraft) die Eigenschaft „Schadstoffe/Dreck“ zu binden, diese Eigenschaft geht wohl verlustig im/als Tee..

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  23. Rhodo sagt:

    @Thomram
    Sorry.., ich hatte nur den folgenden Text-Teil auf meinem Schirm(?!) :
    „Ich bin nicht so der Tokter, sollte ich mit dem Kokosöl den Würmern das Leben schwer gemacht haben, dann war das hehe Intuition.
    Was hältst du davon, wenn ich Moringa Samen stampfe und erst als Tee zubereiten würde? Geht dann das, was hilft, flöten?“
    , welcher ich dann beantwortete..

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  24. ohnweg sagt:

    In einem geschwächten Körper können natürlich Schmarotzer wie Würmer schnell Fuss fassen. Ohne Tierarzt konnte ich so manchen meiner Hunde retten. Mit Tierarzt sind mir die besten Hunde elendiglich zugrunde gegangen. Vorsicht ist vor allen Dingen bei Wurmmitteln von dem Hundeladen oder Veterinär angebracht. Ich habe zuletzt meinen Hunden immer den gelben-Rüben Rückstand aus der Saftzentrifuge dem Futter untergemischt. Und vor allem eine sehr kranke, junge Deutsche Dogge ist dadurch vollkommen innerhalb von zwei Monaten gesund und kräftig geworden. Dürfte auch gut gegen Würmer sein. Die Hundeklimaverträgichkeit ist eher nordisch, also mässig kalten Gebieten angepasst. Was ich Probleme in Paraguay mit Hunden hatte und meine ganze Familie dabei schmerzliche Verluste hinnehmen musste geht über keine Kuhhaut. Man kann dann nur noch hilflos zusehen wie die Freunde und Hausgenossen dahinscheiden.

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  25. thomram sagt:

    @Ohnweg

    Mama Tiktak und die drei Welpen waren sowas von kerngesund, es trifft auf diesen Fall nicht zu, dass Würmer auf geschwächte Körper gestossen sind.
    Yepp, was du zum Hunde – günstigen Klima sagst, entspricht den Gegebenheiten. Hunde im tropischen Klima, das ist nicht easy. Schon nur Italien ist Hunden zu heiss. Bloss: Hier in meiner guten Hütte ist es nicht tropisch wie üblich. Immer leichte bis starke Brise. Ich brauch weder AC noch Ventilator, und die Hundi auch nicht.

    Ach, wenn ein Seelchen beschlossen hat, zu gehen, dann geht es. Ich mach kein Drama. Doch berührt mich das Geschehen sehr. Wachsen und Vergehen. Leben hier in sonem Körper. Das Gedöns, was wir draus zu machen pflegen.

    Hab eben Plum gebeten, bis morgen durchzuhalten, und den Würmern hab ich gesagt, sie sollen mal mit Fressen aufhören, morgen kriegen sie was Besseres. Kriegslist, knurrr.

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  26. Rhodo sagt:

    @Thomram, habe u.a. Folgendes auf; http://www.cheyennevommoehnesee.de/ernaehrung_wuermer_%20u._%20entwurmung.htm – gefunden:

    – Kokosfett, Kokosraspel, wurmwidrig und zur Prophylaxe; Kokosraspel: hoher Gehalt an Ballaststoffen, wirkt leicht abführend; Stoffe in der Kokosnuß können sogar bei Befall des Darms, mit Candida albicans helfen; Kokosfett: kann ausgezeichnet bei Welpen zur Wurmbehandlung prophylaktisch eingesetzt werden, hierbei ausschließl. kaltgepresstes Kokosöl zum Einsatz bringen.
    Empfehlung zur Dosierung: Je nach Größe des Hundes 1/2 Teel. bis zu 1 Eßlöffel, täglich über einen längeren Zeitraum geben.

    – Karotten (Möhren), bei täglicher Fütterung von pürierten Karotten, weitgehender Schutz vor Würmern; ätherische Öle der Karotte wirken lähmend auf
    Würmer, so das sie ausgeschieden werden können.
    Soll mit einer Kotprobe nachgewiesen werden, daß der Hund unter Wurmbefall leidet, so gibt man ihm ein paar Tage vorher vermehrt Karotten. Die
    meisten Hunde mögen Karotten sehr gerne, sie können aber auch als Saft oder pulverisiert (Karottensamen) gegeben werden.

    – Kürbiskerne, besonders wirksam sind geschälte Kürbiskerne; wurmwidrig; gepulvert oder als Brei angerührt, dazu mit Buttermilch oder Honig pürieren und mind. eine Woche füttern, geschälte, stark zerkleinerte Kerne dürfen ebenfalls täglich in kleineren Mengen ins Futter.

    Ein weiterer Link zur natürlichen Entwurmung; http://dogfeeling.jimdo.com/2013/01/27/nat%C3%BCrliche-mittel-gegen-wurmbefall/

    Herzliche Grüsse

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  27. gabrielbali sagt:

    @ Rhodo und @ thomram

    Diese Tipps sind ueberaus wertvoll und an Thom’s Stelle wuerde ich das auch genau so machen, wie von Rhodo empfohlen.

    Der Hinweis auf das „Kaltgepresst“, beim Kokosoel, darf allerdings laechelnd ignoriert werden. Was bei der Herstellung von Olivenoel sehr viel Sinn ergibt, das schonende „Kaltpressen“, macht beim Kokosoel gar keinen Sinn. Ich vertraue auch da den traditionellen Gewinnungsmethoden weit mehr als den meisten modernen Errungenschaften. Kokosoel wird seit Urzeiten mit Hilfe eines Holzfeuers (oft auch ein Feuer aus trockenen Kokosnussschalen) gewonnen und ich bin felsenfest davon ueberzeugt, man haette dieses gesundheitlich sehr wertvolle Oel vor tausenden Jahren bereits ausschliesslich kalt gepresst, waere dies aus irgendeinem Grund noetig gewesen.

    Das kaltgepresste Kokosoel, das es erst seit ein paar Jahren in sogenannten „ausgesuchten Geschaeften“ gibt, kostet bei uns in Bali zwischen 5 und 10 mal mehr, als das auf traditionelle Art gewonnene Produkt. Koennt Ihr schon Witterung aufnehmen und erspueren woher der Wind in bezug auf den Wert von „Kaltgepresstem Kokosoel“ weht?

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  28. thomram sagt:

    @Rhodo

    Danke für deine Suche und für dein Weiterleiten von Wissen! Die Schwierigkeit ist, Plum etwas einzugeben. Er sträubt sich mit Gewalt gegen alles.
    Ob sein Seelchen lieber sterben möchte?

    Gestern haben sich meine Leute in den Wohnungen unten über Leichengestank beschwert. Ja, Ticktacks Körper lag unterhalb unseres Gartens, auf dem Rücken, sicher hat ihn jemand dort hingeschleppt, schröcklich aufgedunsen und tierisch stinkend.
    Mit guten Worten haben wir ein Loch gebuddelt und gute Erde über den Körper gegeben.

    ***

    Ich habe doch den Tokter kommen lassen, ein durch und durch Pharmagläubiger, und ein durch und durch guter Mensch.
    Er sagte, es sei ein Virus. Zurzeit würden in der Gegend unzählige Hunde dahingerafft. Er bestritt mit Vehemenz, dass Würmer die Darmwand perforieren, was ja meine Vermutung war, weil Tiktak als Abschluss eine rote Lache hintergelassen hatte.

    Es ist schon bemerkenswert, wie sich gute Tiere verabschieden. Sie gehen einfach ganz still weg, solange ihre Beine sie noch tragen. Plitsch und Platsch haben es gemacht, wie ihre Mama. Gestern morgen noch da, zitterig und ganz klein, diese vormals so kerngesund Lebendigen, und eh ich mich’s versah‘, waren sie einfach weg.

    Ich will niemanden dazu zwingen, hier am Leben zu bleiben, wenn er denn gehen möchte, und so frage ich mich leise, ob es ein Fehler sei, Plum nun die vom Doktor gegebenen Mittel einzuflössen. Die einzuflössen geht, obschon sich Plum auch da gegen wehrt.

    Er ist jetzt sichtlich etwas weniger schwach als heute morgen.
    Der Doktor hat mich angewiesen, ihm Babynahrung einzuflössen. ich tue das nicht. Wenn er leben will, wird er wieder selber fressen, wenn nicht, dann nicht.
    Aber die Mittel, die gebe ich ihm ein.

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  29. thomram sagt:

    @Gabriel

    Kann gut sein, dass das die gekochte Kokos das ist, was gut tut, und dass hinter dem Kaltgepresst das steht, was du antönst.

    Mein minikleiner Erfahrungsbereich:
    Speisen, am Schluss mit ein wenig (gekochtem) Kokosöl gewürzt, sind himmlisch.
    Und…
    nachdem ich den Hundelis gestern verdünntes Kokosöl eingegeben hatte, war danach die 10cm lange „Spaghetti“ auf meinem Balkon.

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  30. Rhodo sagt:

    @ Gabrielbali

    Meiner „Denke“ nach ist alles Naturbelassene an sich schon perfekt und muss nicht „verarbeitet“ (erhitzt..) werden. Man versucht ja, mit all dem echt Gesunden noch extra Kohle zu machen. Das ist eine Erscheinung unserer kranken Zeit. – Ich hatte mal eine „Vision“; ich wurde „in den Wald“ geschickt, mit dem „Vermerk“: hier findest Du Alles, was Du zum Leben brauchst. – Da gehörte auch Feuer dazu.., aber nicht um Nahrung zu erhitzen… Stell Dich nackt in den Wald (Natur), dann siehst Du, was Du brauchst um geistig und physisch gesund zu Leben! Dieses Leben, welches uns seit ?? Jahrhunderten vorenthalten wird..!

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  31. ohnweg sagt:

    @ thomram

    Gekochte Karotten mit etwas gekochtem Hackfleisch. Vermeide Kuhmilch. Ziegenmilch ist besser. So könnte es funktionieren. Bei Medikamenten vom Tierarzt möchte ich keine Meinung dazu geben. Jedes Land hat da so seine Medizin. Wenn der Kleine gehen will zieht er sich zurück. Auch bei meinen Hunden war das so. Auch ich, als ich schwerkrank war, wollte meine Ruhe haben. Nur lässt man den Menschen in den Kliniken ihre Ruhe nicht. Und wenn sie noch so alt sind. Nun gut. Jeder ist anders. Auch da möchte ich mir kein Urteil erlauben. Ich wünsche Dir, dass er es schafft. Du wirst an ihn dann noch stärker hängen. Aber das Kommen und das Gehen ist normal und man soll es mit Zeremonien und der Trauer nicht übertreiben. Aber das weisst du ja.

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  32. Rhodo sagt:

    @Thomram Ä ä Ö ö ü Ü

    Du machst das schon richtig. Du bist ein „mit dem Herz Denkender“, (höhre) fühle was Du empfängst.. 🙂 und vertraue! – Auch wenns bei uns Degenerierten nicht immer funktioniert..

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  33. Rhodo sagt:

    @ vergass die Umlaute (Ä ä Ö ö ü Ü) vor dem Absenden zu löschen! (Meine Tastatur verweigert mir diese.., so mache ich jeweils „Copy+Paste..)

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  34. gabrielbali sagt:

    @ Rhodo

    Der traditionelle Gewinnungsprozess des Kokosoels erfordert das Erhitzen, denn nur dabei treibt das Oel in dem mit der Nuss-Masse und viel Wasser gefuellten, erhitzten Topf nach oben. Traditionell wird das Oel dann, wenn es aufgestiegen ist, abgeschoepft. Beim Kaltpressen muessen moderne Technologien eingesetzt werden, welchen ich viel weniger vertraue als dem Traditionellen und die es auch erst seit kurzer Zeit gibt.

    Rhodo, Du persoenlich scheinst offenbar Rohkost zu bevorzugen, richtig? Was Feuer und Nahrung erhitzen betrifft, liege ich genau auf der gegenueberliegenden Seite der Rohkoestler. Das Warum ist schnell erklaert (zumindest im Ansatz). Erst seitdem der Mensch das Feuer auch zu Kochzwecken nutzt, hat er sich mit grossen Schritten weiterentwickelt, was die meisten Menschen gar nicht realisieren, da komplexes Denken nicht die Sache der Mainstreamleute ist. Der Graeser, Nuesse und Samen essende Steinzeitmensch haette es – ohne die Nutzung des Feuers fuer seine Nahrung – nicht einmal geschafft, das Rad zu erfinden, von mehr will ich gar nicht reden. Wenn ich von Feuer und Nahrungsmittelzubereitung spreche, dann meine ich auch das Feuer (=gespeicherte Sonnenenergie!), also Holz, Kohle oder Gas und nicht elektrische Kochplatten oder gar Mikrowellenherde. Ein spannendes Themengebiet, ueber das nur Wenige bescheid wissen…

    Die Naturvoelker machen es seit langem – und heute immer noch – richtig und die meisten kochen ihre Nahrung auch auf offenem Feuer (wenn auch nicht alles). Ich beziehe mich jedoch nicht auf Naturvoelker, die vor zigtausenden Jahren gelebt haben, denn in die Steinzeit will ich nicht zurueck (auch wenn es damals gewiss auch ganz nett war…). 😉

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  35. gabrielbali sagt:

    Zitat: „Vermeide Kuhmilch. Ziegenmilch ist besser“

    Ich veraendere und fuege noch hinzu: „Ja, vermeide Kuhmilch, Ziegenmilch ist weniger schaedlich, aber gar keine Milch ist am ALLERBESTEN!“

    Dies gilt fuer den Menschen genauso wie fuer Tiere, nachdem sie dem Alter entwachsen sind, in dem Muttermilch angesagt war – als Saeugling sozusagen. Wobei fuer den Saeugling auch nur die Milch der eigenen Art empfehlenswert ist. Der fatale, krankmachende Umstand, dass Menschen auch nach dem Saeuglingsalter Milch und Milchprodukte als Nahrung waehlen – noch dazu Milch einer anderen Art – ist eine der groessten Verirrungen der Menschheit und u. a. auch Ausloeser und Verstaerker fuer etwa 50% aller Erkrankungen. Der Milch und Milchprodukte konsumierende Mensch zahlt einen hohen Preis fuer dieses ausschliesslich antrainierte Gaumenvergnuegen – meines Erachtens einen viel zu hohen Preis. Deshalb habe ich mich auch bereits vor mehr als 35 Jahren von jeglichen Milchprodukten (die ich extrem liebte!) distanziert und fahre sehr gut damit.

    Verantwortungsvolle Tieraerzte raten heute uebrigens ebenfalls von Milch fuer Hunde und Katzen ab, was nicht immer so war. Der Mensch scheint ja doch zu lernen…

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  36. thomram sagt:

    @Gabriel und Rhodo

    Ich habe es hier mit zwei Leuts zu tun, welche sich über Ernährung mehr Gedanken gemacht haben als ich.

    Ich für mich halte es mit Sowohl als Auch. Ich habe keine Ahnung, was das chemisch bedeutet, aber ich esse es Rüebli (für die mit dem schwachen Deutsch: eine Möhre, LoL) mal roh, mal gekocht. Es ist definitiv nicht Dasselbe, und mein Appetit sagt mir genau, ob nun grad gekocht oder roh angesagt ist.
    Eine Kartoffel roh zu essen, verbietet mir meine Ess- Intuition, eine Bohne mag ich mal kurz geschwellt (für die mit der anderen Sprache, ihr wisst schon…kurz aufgebrüht), mal richtig gekocht.

    Im Winter ist es einfach nur wohltuend toll, mal Kartoffeln, Bohnen und Speck reinzuziehen. Ihr dürft mich prügeln dafür. Wurde als Kind geprügelt, es beeindruckt mich wenig, hihi.

    Vollreis, das ist ein Klassebeispiel für mich, wie ein gutes Nahrungsmittel des Feuers bedarf. Ich hab früher mal bei Gabriel gesehen, den leicht dampfenden Topf auf dem schwielenden Feuer. Erdig, aamächelig (dafür gibt es kein schwachdeutsches Wort), gemütlich, einfach RICHTIG.

    ***
    Plum
    Ich krieg endlich den Dreh raus, wie ich ihm (mit Plastikspritze) eingeben kann, dass es ihn nicht ängstigt. Das Mäulchen ein bisschen aufmachen lassen und dann die Spritze seitlich sanft einschieben und langsam drücken, so dass er vernünftig schlucken kann. Hatte das früher mal gekonnt, bei den Katzen, aber wieder vergessen. Lörning bei Duing.

    Aber eben, wie schon gesagt. Ich überlasse es Plum, ob er wieder saufen und fressen will. Ich mache keine Zwangsernährung. So hat seine Seele immer noch die Wahl zwischen Bleiben und Gehen.

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  37. thomram sagt:

    @Ohnweg

    Ich denke, unsere Runde hier ist sich in einem Punkte einig: Wenn eine Seele gehen will, dann soll sie nicht hier gefesselt werden. Das ist heilig.
    Und ja, was in unserer verrückten Medizin immer noch, wohl überwiegend, praktiziert ist, ist Ausfluss der Vorstellung, dass das, was wir hier machen, „leben“ sei, und dass das, was vorher und nachher ist, zu fürchten ist. Der totale Schwachmat.

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  38. thomram sagt:

    …hab heute zwei Mal die Pharmabomben reingeschmissen. Plus Entwurmungsmittel.
    War nicht überzeugt von des Tierarztes Diagnose: Virus.

    Hab abends ausrührlich mit einem einheimischen Freund, der seine Hunde zwar schlecht behandelt, aber viel ERfahrung mit ihnen hat, gesprochen.
    Fazit. Worauf ich gekommen bin:
    Eine Virusinfektion veranlasst einen Hund nicht dazu, irre zu atmen, zu würgen, zu geifern, zu kotzen.
    Eine Virusinfektion rafft einen Hund nicht in weniger als drei Tagen dahin.
    Wenn ein Hund an einer Virusinfektion stirbt, dann ist seine Leiche nach zwei Tagen kein schier platzender Ballon. Und stinken tut er nach zwei Tagen auch nicht bestialisch so, wie der Tiktak – Körper.

    Es war eine Vergiftung. Balinesen tun Solches nicht. Wir haben hier aber eine Unzahl von frommen Muslim, welche von Java kommen und Hunde
    A) als Gift in Person betrachten
    B) tierischen Schiss vor Hunden haben
    C) logischerweise Hunde allesamt in den Hades wünschen

    Tiktak ist, ganz natürlich, immer mal rumgeschweift. Es war ein Leichtes, diesem gotteslästerlichen Vieh einen Fisch mit Gift im Bauch hinzuwerfen.

    Ach lieber Gott, ich bitte dich. Lass die Menschen erwachen.

    Ich erlebe hier im Mikrokosmöschen das Leid Unzähliger auf unserem so schönen guten Planeten. Es fällt mir schwer, nicht in MITLEID zu fallen, wenn ich den übrig gebliebenen Plum betrachte, gottergeben geduldig, ohne jede Vitalität, ein Häufchen Elend einfach – und vorher so was von vital, lustig, HINGEBUNGSVOLL vertrauend, er hat sich immer gleich auf den Rücken geschmosst, der Riesnmops, wenn er seine Zuneigung zeigen wollte.

    Ich habe eine Kokosnuss organisiert, nachts. Habe ein klein bisschen Kokosnussöl der Kokosmilch beigegeben und habe Pum ein bisschen einflössen können.

    Ich habe meine Hand auf ihn gelegt. Ich habe beim Einatmen alle Gifte in mich befohlen und an einen Ort im Kosmos, wo sie gebraucht werden hingeschickt. Ich habe von einem hellen Ort im Kosmos heilende Kräfte hergebeten.
    Eine halbe Stunde lang.

    Plum wurde ganz ruhig, auch sein Atem wurde langsamer und sein Körper warm und weich.

    Ob er es überlebt, weiss ich nicht. Er liegt vor der Haustüre. Das bedeutet: Er hat seinen Körper auf den Grat zwischen hier leben und drüben leben positioniert. Wäre er auf dem Balkon, näher am Hauszentrum, würde das heissen: Hier leben. Er liegt auf der Entscheidungslinie. Wenn er gehen will, habe ich damit kein Problem, mich dauert nur das Leiden. (Und ich habe heftig zu tun mit meinem Ego, kein Mitleid aufkommen zu lassen, sondern herzlich freundlich gelassen mit zu fühlen) Wenn er bleiben will, freut es mich.

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  39. ohnweg sagt:

    @ thomram

    Gratuliere, du bist ein sehr guter Tierbeobachter und kannst dich in ihre Seele einfühlen. Du würdest einen guter Hundeflüsterer abgeben. Ich hatte es da mehr mit meinen Katzen die mir so fehlen. Aber ich weiss, dass jede Zeit ihr eigenes Lernprogramm hat.

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  40. thomram sagt:

    Ein (vorsichtshalber leise gesungenes) al hamdulila!
    Plum nimmt Wasser zu sich! Plum hat vom Müesli Reis/Kokoswasser/feinst gehacktes Fleisch gefresst!

    Motto: Ein Glück kommt immer zu zweit.
    Heute ist, nach einer Woche Abwesenheit, mein guter Hausgeist Suri wieder eingetrudelt. Kaum hier, geht sie freundlich resolut auf Plum zu – und der beginnt mit Energieaufnahme! Er hat wieder den Hang, ins Haus (Leben) zu kommen, nicht mehr unschlüssig vor der Haustüre zu liegen.
    Eine Beobachtung noch.
    Sowohl der (im Paradies weilende) Platsch wie auch Plum hatten den Zug zu Wasser. Oft lagen sie so, dass sie den Kopf über dem Wasser hatten, und Platsch machte ja auch Anstalten, ins Wasser einzusteigen. Saufen konnte er nicht, aber irgendwie brauchten sie die Nähe des Wassers.
    Plum liegt jetzt mir zu Füssen, für ihn noch etwas ungewöhnlich mit dem Schnäutzchen in die Zimmerecke gerichtet (der ängstliche Platsch hat oft so geschlafen), aber er atmet ruhig und kräftig.
    Geschwänzelt hat er heut morgen auch schon einige Male.

    Zur Foto noch: Vor der Vergiftung hatte Plum ein Mopsgesicht. Nö, klar war keiner der Hunde dick! Plum ist von Natur aus einfach nicht der Windhund, sondern der etwas Pumelig – Drollige.
    Wenn er wieder der ganu gesunde Plum sein wird, stell ich hier nochma ein Portrait ein. Versprochen.

    Und noch: Plum hat unendliche Hautreserven. Da konnte man richtig reingreifen und wohlig kneten. Ich hab ihn immer mal gehänselt und gesagt, dass wir aus seinem Hautüberfluss eine gute schöne Tasche machen könnten. Er sagte dann jeweils, er sei einverstanden, aber nur, wenn die Suri die Tasche dann kriegte.

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  41. thomram sagt:

    @Ohnweg

    oooch Katzen! Was wir immer Katzen hatten! Vom dümmlichen Strolchi bis zu ganz engen Herzensbeziehungen zwischen Katze / unsere Kinder / wir selbst.

    Die PITSCHI.

    Die schlief nachts immer bei unserer zweiten Tochter aufm Bett, am Fussende. Des Morgens muss die Katze was? Richtig, sie muss mal. Was macht eine Katze? Sie geht zur Tür und maunzt.
    Falsch.
    Sie springt zum Türdrücker.
    Falsch.
    Jeden Morgen ging Pitschi mit nichten zur Tür, nein, sie pfötelte zum Gesicht unserer Tochter und weckte sie, indem sie ihr mit einem Pfötchen gaaaaanz fein über……die Nase strich!

    Ist das nicht unglaublich? Und ist doch wahr!

    Pitschi ereilte das gleiche Schicksal wie unsere Hundis hier. Sie erwischte eine vergiftete Maus – wie das dann ausgeht und aussieht, wissen hier die Meisten.

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  42. chaukeedaar sagt:

    @thom: Jöööh, der Plum ist ein Starker, das sieht man in seinen Augen (neben dem Leiden)! Da wirst du einen guten Freund und Beschützer an deiner Seite haben, das freut mich 😀

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  43. thomram sagt:

    @Chaukee

    Ja, der Plumeli.
    Der gefiel mir von allen fünfen am wenigsten, Er war einfach zu unförmig 🙂 Meine Wahl, ihn hier zu behalten, war intuitiv. Er lag so, dass ich ihn nicht wegnehmen mochte.
    Er hat mit besonders auserlesener Zutraulichkeit dann schnell einen ersten Platz in mir drin eingenommen. Er war immer der Gelassenste und der Zutraulichste. Wenn seine Geschwister über ihn herfielen, legte er sich gutmütig auf den Rücken und liess sie an ihm rumknabbern. Beim Fressen war er immer der Letzte! Und trotzdem ein Mordstönder von Gewicht.

    Am Schluss des Schauspiels, als alle noch gesund waren, das hättest du sehen müssen: Die ultra leicht gebaute Mama Tiktak stehend, unter ihr drei mupfende und stupfende Riesenmonster, bis es ihr zu blöd wurde und, über ihre Jungen stakend, sich davonmachte, noch zwei Meter weit die Jungen an ihren Zitzen hängen habend.
    🙂

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  44. […] …und bewusst, bevor ich hier in die schweren bösen Sachen dieser Welt eintauche, schreibe ich von unserem Mikrokosmöschen, von unserer Hundi – Geschichte. […]

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