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Fanz Hörmann: Informationsgeld für die Neue Gesellschaft

Vielen Dank an Uli, welcher mich mittels seines Kommentares auf das Informationsgeld aufmerksam gemacht hat.

Du findest über das Informationsgeld alle Informationen unter

http://www.informationsgeld.info/informationsgeld1.html

Der untenstehende Text stammt aus eben dieser Quelle.

Interessant, interessant, was der klar denkende und hoch engagierte Franz Hörmann hier als Projekt darlegt!

Bitte um Nachsicht, ich krieg den Text zum Teil nicht korrekt auf die Scheibe. Bitte allenfalls den obigen Link verwenden!

thom ram, 13.05.2014

Informationsgeld für die Neue Gesellschaft

(Franz Hörmann)
Welche Mechanismen sind es, die unser Wirtschafts – und Gesellschaftssystem zurzeit so massiv
bedrohen, dass immer rigider in die Freiheitsrechte der Bevölkerung eingegriffen wird und die
Realwirtschaft die Bedürfnisse der Menschen (aufgrund von Überschuldung bzw. Illiquidität!) nicht
mehr decken kann?
1)
Das verzinste Schuldgeldsystem
2)
Die (Preis)Konkurrenz der Unternehmen
3)
Das „Gesetz von Angebot und Nachfrage“
4)
Die Unmöglichkeit eine „Geldmenge zentral
zu
steuern“
Ad 1) Das verzinste Schuldgeldsystem
Der größte Teil des Geldes wird nicht von Zentralbanken sondern von Geschäftsbanken erzeugt und
zwar im Rahmen ihrer Kreditvergabe. Geld, das von den Geschäftsbanken „verliehen“ wird, wird
nämlich im Kredi
t selbst erst (als Schuld!) erzeugt, es war vorher nicht einmal vorhanden! Dieses Geld
besitzt daher auch keinen realen Wert, die einzige „dingliche Sicherheit“ stellt die Sicherheit des
Kreditnehmers (beim Hypothekenkredit z.B. sein Grundstück) dar, niema
ls jedoch leistet die Bank
irgendeine Form von Sicherheit. Dieses „Kreditgeld“ verlangt die Bank, vermehrt um Zinsen, „wieder
zurück“. Diese Geldschöpfung erfolgt einfach durch Eingabe eines Buchungssatzes in den Computer
der Bank. Durch diese Buchung wird
jedoch immer nur das Kreditkapital erzeugt, niemals Geld zur
Bezahlung der Zinsen. Um Zinsen bezahlen zu können, müssen die Menschen, die nicht selbst Geld
schöpfen können, diese Geldbeträge (zur Bezahlung ihrer Zinsen) anderen Menschen im
Wirtschaftskrei
slauf abnehmen. Dies ist es, was in unserem politischen System dann sehr zynisch als
„gesunder Wettbewerb“ bezeichnet wird.
Es ist daher vollkommen klar, dass in Summe jene Menschen und Menschengruppen (wie z.B.
realwirtschaftliche Unternehmen, Kommunen u
nd Staaten), die nicht selbst „Geld schöpfen“ können,
nach einiger Zeit (idR. 70 – 80 Jahre) hoffnungslos überschuldet sind, womit das Eigentum an den
„Sicherheiten der Kreditnehmer“ dann in das Eigentum der Banken übergeht. Ein so konstruiertes
Geldsystem kann daher zurecht als planmäßige Enteignung aller Nicht – Banken interpretiert werden
– ein Raubzug quer durch die Realwirtschaft und die Bevölkerung.
Ad 2) Die Preiskonkurrenz der Unternehmen
Unternehmen stehen heute im Wirtschaftssystem in einem (Preis)W
ettbewerb. Der Grund dafür liegt
primär, wie oben gezeigt, im verzinsten Schuldgeldsystem. Durch diesen Preiswettbewerb werden
Unternehmen immer danach trachten die Anzahl der Mitarbeiter zu reduzieren. Ein wesentlicher
Beschleunigungsfaktor bei dieser Ent
wicklung ist in der zunehmenden Modernisierung bzw.
Automatisierung zu sehen. Für konventionelle Produktions – und Dienstleistungsprozesse werden
immer weniger menschliche Arbeitskräfte benötigt (in Japan existieren sogar schon Roboter zur
Altenpflege – wenngleich dies aufgrund der dann fehlenden menschlichen Wärme als
menschenverachtend und zynisch betrachtet werden kann). Berufe im Wirtschaftssystem werden
daher schon bald nicht mehr in der Lage sein, die Bevölkerung mit einem Einkommen bzw. mit
Kaufkraftzu versorgen. Der Staat (Arbeitslosengeld, Sozialhilfe, Notstandshilfe etc.) wird hier,
aufgrund seiner rapide wachsenden Verschuldung, ebenfalls in absehbarer Zeit versagen. Was von
den Eigentümern der Unternehmen jedoch offenbar übersehen wird, ist der Umstand, dass ohneKaufkraft der Bevölkerung auch ihre Produkte und Dienstleistungen nicht mehr verkäuflich sind, d.h.
wir erleben steigende Überproduktion bei fehlender Kaufkraft, ein deutliches Zeichen dafür, dass
schlicht die Verteilung der Outputs der Wirtschaft nicht mehr funktioniert.
Bisher konnte die fehlende Kaufkraft durch steigende Verschuldung (Privatkredite) einigermaßen aufgefangen werden.
Da aber nunmehr sämtliche Schulden, aufgrund des Exponentialverlaufs des Zinseszinssystems,
extrem schnell ansteigen, geraten auch immer mehr Banken „in Schieflage“ und sind nicht mehr in
der Lage Kredite zur Verfügung zu stellen.
Solange sich die Unternehmen daher in einem (Preis)Wettbewerb mit einander befinden, werden
Arbeitsplätze stets abgebaut werden, wodurch die Bezahlung der Einkommen von den
Umsatzerlösen der Kunden auf die Steuerzahlungen der Bürger verlagert werden wird.
Ad 3) Das „Gesetz von Angebot und Nachfrage“
Im heutigen Wirtschaftssystem gilt das „Gesetz von Angebot und Nachfrage“, d.h. knappe Waren
erzielen „am Markt“ stets höhere Preise als Waren, welche in ausreichender Menge oder sogar im
Überfluss vorhanden sind. Bei dieser Spielregel handelt es sich jedoch um kein Naturgesetz, sondern
eine willkürliche Bestimmung, welche automatisch dazu führt, dass immer weitere Verknappung (bis
hin zur Verelendung jener, welche die betreffenden Waren dringend benötigen) zu immer höheren
Gewinnen der rechtlichen Eigentümer der knappen bzw. verknappten Waren führt. Diese Eigentümer
besitzen daher als Spekulanten ein massives Interesse an gezielter Verknappung, wodurch sich das
Elend weiter ausbreitet und die rein rechnerischen Gewinne (denn durch den Zusammenbruch der
Realwirtschaft wird dieses Rechengeld sich auch für die erfolgreichen Spekulanten kaum noch in
Güter und Dienstleistungen umwandeln lassen!) weiterhin wachsen.
Es ist in diesem Zusammenhang extrem wichtig zu verstehen, dass es sich bei dieser Spielregel des
sog. freien Marktes lediglich um eine von den Marktteilnehmern frei gesetzte Norm
handelt, welche jederzeit, im Konsens, auch wieder verändert werden kann. So kann jederzeit von den
Marktteilnehmern auch das Ziel der globalen Überwindung von Knappheit festgelegt werden, wobei
die Spielregel dann auch so verfeinert werden kann, dass jene Marktteilnehmer, welche zu diesem
Ziel in Kooperation am meisten beitragen, auch die größten Belohnungen erhalten.
Gewinne würden in diesem System (eines Nicht – Nullsummenspiels) nicht mehr zu Lasten der Verlierer gehen (wie dies
in einem Nullsummenspiel der Fall ist), da Verlierer in einem Nicht
– Nullsummenspiel nicht mehr existieren.
Das „Gesetz von Angebot und Nachfrage“ setzt implizit also ein Nullsummenspiel voraus. Kreativität
und Innovation als treibende Kräfte steigender Effizienz in Produktionsprozessen ermöglichen der
Menschheit jedoch jederzeit ein Wirtschaftssystem in Form eines kooperativen Nicht – Nullsummenspiels, in welchem der steigende Mehr – Ertrag innovativer, laufend verbesserter
Produktionsmethoden in gerechter Weise auf die gesamte Bevölkerung verteilt, der Innovator jedoch
dennoch (z.B. in Form einer Prämie) für seine gemeinschaftsnützliche Leistung belohnt werden kann.
Ad 4) Die Unmöglichkeit eine „Geldmenge zentral zu steuern“
Das heute durch die Banken bei der Kreditvergabe erzeugte
Giralgeld (Kreditgeld) ist insofern
anonym, als die Geldeinheiten (zunächst die Zahlen im Computer der Bank) über keine
Seriennummern verfügen, d.h. ihr genauer Weg durch das Wirtschaftssystem nicht nachvollzogen
bzw. überwacht werden kann. Genau aus diesem Grund sind auch Diebstahl, Erpressung,
Bestechung, Geldwäsche und ähnliche Missbrauchsfälle kaum zu verhindern.
Im Falle rein elektronischer Währungen (wie von den Vollgeld – Intiativen, Monetativen etc. vorgeschlagen) wäre es
jedoch jederzeit möglich, nicht nur den Weg der Geldeinheiten durch die Wirtschaft zu beobachten
sondern sogar diesen, auf Grundlage der geschlossenen Verträge, nur auf bestimmte Personen sowie
vertragskonforme Gegenleistungen zu beschränken („funktionales Geld“
nach dem Prinzip „Schlüssel/Schloss“).
Wenn heute die Geldmenge durch Kreditvergabe von den Geschäftsbanken
laufend erweitert wird, so besteht dadurch stets die Gefahr, dass die Menge an Gütern und
Dienstleistungen nicht im erforderlichen Ausmaß mitwächst, wodurch es zu einer
Verminderung des Geldwerts (Inflation) kommen kann. Geld, das zunächst als Kredit erzeugt wird, zirkuliert nämlich
solange im Wirtschaftssystem, bis der Kredit wieder zurückgezahlt (getilgt) wurde.
Steigt die Nachfragemenge auf den heutigen freien Märkten
merklich über die Angebotsmenge, so reagieren
Unternehmer automatisch mit Preissteigerungen, da sie ja immer versuchen werden, die maximal
möglichen Preise für sich zu lukrieren. Ein bedingungsloses Grundeinkommen, das der Bevölkerung
rein für den Konsum zur Verfügung gestellt würde, könnte daher u.U. durch steigende Nachfrage in
der Realwirtschaft Inflation auslösen und sich deshalb selbst entwerten. Auch die Beschleunigung der
Umlaufgeschwindigkeit mittels Negativzinsen (nach Silvio Gesell, „Wörgeler Freigeld“) stellt nach wie
vor ein Geldsystem als Nullsummenspiel dar, in welchem auch die Geldschöpfung und
Geldvernichtung historisch nicht gelöst ist, da das Wörgeler Freigeld ursprünglich durch einen
Schillingbetrag gedeckt war, es sich somit nur um Komplementärgeld handelte (eine zusätzliche
Regionalwährung neben einer Hauptwährung, deren Funktionieren immer noch auf das
Funktionieren der Hauptwährung angewiesen ist).
Ein demokratischer Lösungsvorschlag
Da die zunehmende Automatisierung der Produktionsprozesse menschliche Arbeitskraft mehr und
mehr überflüssig macht, wird irgendeine Variante des bedingungslosen Grundeinkommens die
einzige Möglichkeit sein, zunehmende Verelendung der Bevölkerung zu verhindern. Die dafür
erforderlichen Geldbeträge können aber ganz offensichtlich weder durch Steuern noch durch weiter
steigende Staatsschulden finanziert werden.
Die bestehenden Geldschulden im System sollten den
Schuldnern vollständig erlassen und die Gläubiger mit demokratisch geschöpftem „Vollgeld“
(welches als funktionales Geld einer nachvollziehbaren, auf bestimmte Rechnungskreise
beschränkten Verwendung unterliegt) entschädigt werden.
Eine mögliche Lösung könnte darin bestehen, zu diesem Zweck dem Staat (d.h. der Gemeinschaft
aller BürgerInnen) die Kompetenz zur Geldschöpfung konkret zu diesem Zweck (als ausgegliederter
elektronischer Rechnungskreis, also als funktionales Geld) zu übertragen.
Jede MitbürgerIn erhält (z.B. auf ihr/sein Sozialversicherungskonto) jenen Betrag gutgeschrieben, der es ihr/ihm er
möglicht, Güter und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs (Lebensmittel, Kleidung, Miete, Energie,
Fahrtkosten, Gesundheit etc.) zu erwerben.
Die dafür erforderliche Geldschöpfung könnte durch den Buchungssatz „Kassa an Eigenkapital“ einer
transparent überwachten, demokratischen Nationalbank (dNB)
erfolgen.
Die Preise für die in diesemRechnungskreis zur Verfügung gestellten Güter und Dienstleistungen müssten dazu jedoch zunächst streng reguliert werden, d.h. es müsste sichergestellt werden, dass
Verkäufer auf eine das Angebot
übersteigende Nachfrage mittels Kapazitätsausweitung und nicht mit Preissteigerungen reagieren.
Bei der Kapazitätsausweitung könnten die Anbieter dieser Güter und Dienstleistungen dann
wiederum von Menschen unterstützt werden, die mit diesem
funktionalen Geld über das Niveau der bedingungslosen Grundversorgung hinaus belohnt (bezahlt) würden.
Das Festschreiben des Gewinnsdieser Anbieter ist insofern gerechtfertigt, als sie einerseits selbst ja ebenfalls die bedingungslose Grundversorgung erhalten und andererseits auch exklusiv ihre Waren in diesem speziellen
Rechnungskreis anbieten dürfen.
Bei Bezahlung würde dieses funktionale Geld dann sofort wieder
verschwinden, d.h. bezahlt würde nicht der Anbieter der Güter bzw. Dienstleistungen,sondern die dNB, womit das Geld wieder verschwindet. Die Anbieter der Güter und Dienstleistungen würden
durch spezielle Prämien dieses funktionalen Geldes direkt von der dNB
belohnt, auch diese Beträge würden unmittelbar bei Bezahlung an die dNB
wieder vernichtet, sodass dieses Geldsystem einem
Gutscheinsystem gleicht, in welchem Gutscheine bei Einlösung vernichtet und weder getauscht noch
in anderer Form weitergegeben werden können.
Der Buchungssatz der Geldverwendung (=Geldvernichtung) auf den Konten der dNB lautet dann „Aufwandsart an Kassa“ (jeweils am Sozialversicherungskonto der einzelnen BürgerIn).
Da hier dann für jede einzelne Bürgerin/jeden einzelnen Bürger Geld individuell geschöpft und
vernichtet wird und dieses Geld nicht weitergereicht wird,
d.h. nicht in den Umlauf kommt, können
die Verträge der BürgerInnen mit der dNB auch völlig individuell ausgestaltet und an jede einzelne
Lebensphase angepasst werden. Das damit begründete Gesellschaftssystem wird daher, nach dem
Kommunismus und dem Kapitalismus bzw. der sog. freien Marktwirtschaft, der „Kooperative
Individualismus“ genannt. Kooperativ werden Güter und Dienstleistungen erstellt (wofür auch kein
Geld mehr benötigt wird, denn jene Güter und Dienstleistungen, die wir alle benötigen, erstellen
wir auch alle in Kooperation, nach den Regeln der Nachhaltigkeit, Ressourcen -, Umwelt- undArbeitskraftschonung. Geld (das aufgrund individueller Verträge geschöpft und verwendet d.h.wieder vernichtet wird), wird nur noch zur Verteilung der Güter und Dienstleistungen verwendet. DieVerteilungsregeln werden in Form elektronischer Verträge erstellt, welche unmittelbar auf dieelektronischen Zahlungsmittel wirken und daher kann dieses funktionale Geld auch nie wieder missbraucht werden.
Aus der Theorie der
Bilanzanalyse sind folgende Zusammenhänge bekannt: Absolute
Kennzahlenwerte (wie z.B. im Rahmen der „goldenen Bilanzregel“) stellen reinen Aberglauben dar.
Unternehmensvergleiche auf der Basis von Bilanzkennzahlen sind nicht sinnvoll möglich, da die
Unternehmen stets zu unterschiedlich sind, als auf der Grundlage von standardisierten (= einheitlichen) Kennzahlen verglichen zu werden. Einzig der Vergleich eines Unternehmens mit sich
selbst (auf der Zeitachse) stellt einen sinnvollen Einsatz von Bilanzanalyse – Kennzahlen dar.
Im „Kooperativen Individualismus“ wird diese Erkenntnis genutzt (die individuelle Geldschöpfung und
die individuelle Preisfestsetzung generiert jeweils rein subjektive, nur für den Vergleich einer Person
mit sich selbst geeignete, Maßzahlen. Anstatt den Gewinn eines Unternehmens zu maximieren wird
im „Kooperativen Individualismus“ die Leistungsfähigkeit der kleinsten wirtschaftlichen Einheit, des
Menschen, maximiert, jedoch nicht durch Zwang und Sanktionen, sondern aus der Begeisterung,
welche der persönlichen, selbstbestimmten Entfaltung entstammt.
Dieses System könnte in einem zweiten Schritt auf Gutscheine umgestellt werden, welche auf
Mengen und Qualitäten bestimmter Güter – und Dienstleistungskategorien und nicht mehr auf Preise
ausgestellt sind. Dadurch wären Blasenbildungen, Spekulation, Korruption, Gelddiebstahl etc.
schlagartig unmöglich.
Dieses Geldsystem stellt also Geld als Wertmaßstab dar, nicht mehr Geld als Tauschmittel. Die
Bedeutung von Geld liegt bei diesem Ansatz nicht mehr in der Simulation von Goldstücken, die wir in
einem „Geldkreislauf“ pausenlos weitergeben – in diesem System kann zwangsläufig nur jeder auf
Kosten anderer reicher werden, weil für die werterhöhende Buchung der gleiche Betrag auf einem
anderen Konto wertmindernd gebucht werden muss – sondern nur noch in der Darstellung eines
individuellen Wertmaßstabs, der nur in der Biografie der einzelnen Menschen vergleichbar ist, nicht
mehr interpersonell, also nicht mehr zwischen den einzelnen Menschen. Meine 100 €
sind mit Deinen 100 € nicht vergleichbar – sie sind nur mehr als meine 80 € von gestern und weniger als
meine 120 € von gestern. Wenn die Menschen verstanden haben werden, dass sie sich aufgrund
dieser relativen Wertmaßstäbe, die nur für ihre eigene Biografie bedeutsam sind, sich aber nicht
mehr für einen Vergleich untereinander eignen, dann werden damit auch konsequent Neid und
Konkurrenzdenken aus der Gesellschaft verschwinden.
ressourcen
Durch die Interpretation von Geld als
individueller Wertmaßstab und nicht mehr als Tauschmittel wird daher eine Gesellschaftsform der
Kooperation möglich und wir können die Gesellschaft der Konkurrenz (um verknappte Ressourcen,
die verknappt werden müssen, da im heutigen Denkparadigma ja nur durch die Verknappung ihr
„Wert“ erhöht bzw. bewahrt werden kann) verlassen um die nächste Entwicklungsstufe intelligenter
Zivilisationen zu erreichen. Durch diese Veränderung des Geldsystems gelingt es auch endlich, in der
Ökonomie aus dem physikalischen Denken des 19. Jahrhunderts (Weitergabe
physischer Goldstücke
1
Die wahren Motivationswirkungen von Geld sind wissenschaftlich längst bekannt, siehe etwa
in einem Kreislauf entspricht der materialistischen Physik toter Materie) auszubrechen und die
Erkenntnisse der Relativitäts – und Quantentheorie auf die Ökonomie zu übertragen: der individuelle
Wertmaßstab besitzt nur noch subjektive,
also relative, auf die einzelne Biografie begrenzte,
Bedeutung, während die individuelle Geldschöpfung und – vernichtung auf den Sozialversicherungs – konten dem Fluktuieren (Entstehen und Verschwinden) der virtuellen Teilchen im Vakuum nach den
Erkenntnissen der Quantentheorie entspricht.
Durch die individuellen Lebensverträge, die jederzeit verändert bzw. angepasst werden können, ist
die individuelle Entfaltung des persönlichen Potentials gewährleistet, während wir im Bereich der
Produktion geldlos (ressourcen – und arbeitskraftschonend, nachhaltig in geschlossenen Kreisläufen,
immer nach der besten Technologie und Methode durch Kooperation statt Konkurrenz) zusammen
arbeiten können. Durch die Trennung von Produktion (geldlos, kooperativ und nachhaltig, damit
langlebige, hochqualitative Produkte möglich werden) und Verteilung (in welcher die individuelle
Vielfalt der menschlichen Entwicklung in Form der individuellen, jederzeit änderbaren
Lebensverträge sichergestellt wird) schaffen wir auch Einheit (durch Kooperation im
Produktionsbereich) in der Vielfalt (Unterstützung der menschlichen Entwicklung im Verteilungs –
prozess). Dadurch wird sichergestellt, dass jene einzigartige Vielfalt menschlicher Fähigkeiten (im
Verteilungsprozess) entwickelt wird, welche uns
einen optimalen Mix in der produktiven Kooperation
ermöglicht.
Vermögende Menschen (z.B. Unternehmens – oder Grundeigentümer) können ihr Unternehmen bzw.
ihr Grundvermögen zu Preisen, die einer standardisierten Bewertung entstammen, jederzeit an die
Gesell schaft (konkret die „demokratische Nationalbank“ – dNB) verkaufen. Der Preis wird ihnen auf
ihrem persönlichen Sozialversicherungskonto (bzw. wahlweise anteilig auch den
Sozialversicherungskonten ihrer Kinder, Verwandten, begünstigten Personen etc.) gutgeschrieben.
Dieses neue Geld kann jedoch nur noch für realwirtschaftliche Leistungen (Güter und
Dienstleistungen) nach demokratischen Regeln ausgegeben werden.
Durch die lediglich auf die individuellen Konten beschränkte Buchungstechnik entsteht somit ein Gesellschaftssystem, in
welchem eine Umverteilung (egal von wem zu wem) schon rein technisch unmöglich ist.
Vermögende Menschen („die Reichen“) werden dadurch geschützt, ihr Vermögen (ihre
realwirtschaftliche Kaufkraft) wird bewahrt, sie werden diese Beträge
aber nie wieder durch Spekulation oder Verzinsung vermehren können. Geldlose Menschen („die Armen“) werden
hingegen (durch das individuell für sie geschöpfte Geld) sofort wesentlich besser gestellt (durch eine
Variante des bedingungslosen Grundeinkommens,
nämlich die hier vorgeschlagene individuelle Geldschöpfung durch den Buchungssatz „Kassa an Eigenkapital“ auf ihrem Sozialversicherungskonto) ohne dass diese Beträge anderen, vermögenden Menschen weggenommen oder, so wie heute, durch Banken in Form einer verzinsten Schuld neu geschöpft werden müssten.
Eine Gesellschaft, in welcher auf technischer Grundlage jede Form von Umverteilung nachhaltig verhindert wird schützt
daher sowohl „Reiche“ als auch „Arme“ und ermöglicht (v.a. auch durch die Tatsache, dass diese
„Geldbeträge“ zwischen den Menschen nicht mehr vergleichbar sind, sondern nur auf der Zeitachse
der persönlichen Biografie Bedeutung erlangen).
Geld als Tauschmittel erzeugt eine Gesellschaft der Konkurrenz, der Verknappung und der (letztlich
auch geopolitischen) Konflikte. Geld als individueller Wertmaßstab hingegen ermöglicht freie,
persönliche Entfaltung (gestützt durch die persönlich adaptierbaren Lebensverträge) und die
nachhaltige Kooperation im Produktionsbereich, d.h. eine friedliche, freie Gesellschaft der
Kooperation und nicht der Konkurrenz. Ein Beispiel aus der Welt des Sports soll diese
Zusammenhänge noch einfacher verständlich machen. Bei den alpinen Abfahrtsläufen treten die
Sportler gegeneinander an, es gibt nur einen Sieger (= Verknappung, Reduktion auf einen einzigen
Goldpokal) und es werden die Zeiten der Sportler mit einander verglichen, jene/r mit der kürzesten
Abfahrtszeit ist (der/die einzige) Sieger/in. Dies erzeugt unter den Sportlern eine feindliche
Stimmung, die besten Tricks (z.B. das Material zu pflegen, zu trainieren, sich zu ernähren etc.)
werden streng geheim gehalten, denn das sind „strategische Vorteile“ und es kann ja nur eine/r
gewinnen! Für die Zuseher mindestens ebenso spannend und die Sportler wesentlich entspannter
und angenehmer wäre hingegen eine Wettbewerbsform, in welcher die Zeiten der Sportler nicht mit
einander verglichen werden, sondern jede/r Teilnehmer/in fährt grundsätzlich nur „gegen sich
selbst“, d.h. jede/r kann Sieger werden, wenn er/sie seine/ihre persönliche Bestzeit übertrifft!
Die eingeblendete Bestzeit ist dann die persönliche Bestmarke, nicht die absolut beste Zeit aller
Bewerber/innen. In diesem Umfeld kann damit jede/r gewinnen, falls die persönliche Bestleistung
übertroffen wird. Preise (Goldpokale) werden also nicht verknappt, sondern nach der individuellen
Leistung verliehen. Die Sportler/innen werden in diesem Umfeld kooperieren, d.h. ihre besten
Methoden einander gerne zur Verfügung stellen, weil ja der Sieg für jede/n möglich ist und nicht
mehr zwangsläufig durch die Regel auf eine/n beschränkt ist. Für einen sportlichen Wettkampf
bedeutet das, dass auch Breiten – (nicht nur Spitzen -) sportler plötzlich Sieger sein können, unter der
Voraussetzung, dass sie sich persönlich (im Rahmen ihrer Möglichkeiten) positiv weiter entwickeln.
Im Rahmen einer arbeitsteiligen Gesellschaft (in welcher Geld nicht mehr in einem Umlauf zu Lasten
anderer „erwirtschaftet“ oder als verzinste Schuld neu geschöpft werden muss, sondern für jede
individuelle Leistung der einzelnen Menschen erzeugt und vernichtet wird) bedeutet es hingegen,
dass alle gemeinsam mehr Wissen und höhere Fähigkeiten entwickeln können, weil es dann kein
„strategischer Vorteil“ mehr sein wird, Spezialwissen vor anderen zu verbergen, denn von besseren
Fähigkeiten unserer Mitmenschen profitieren wir alle in der geldlosen Produktion, weil dann
nachhaltigere, langlebigere, ökologischere etc. Produkte und Dienstleistungen verfügbar werden, von
deren Existenz wir alle gemeinsam profitieren, weil wir dieses Geld ja nur noch für realwirtschaftliche
Produkte ausgeben können.
In diesem neuen Gesellschaftssystem kann die Gesetzgebung durch regelbasierte Systeme mit
grafischen Oberflächen (Entscheidungsdiagramme, Flussdiagramme, Ereignisgesteuerte
Prozessketten, Swimlane – Diagramme etc.) schon heute weltweit als Industriestandards
verwendeter erfolgen, welche es ermöglichen, dass jede Bürgerin/jeder Bürger die Gesetze versteht,
ohne sich durch absatzlange Schachtelsätze mit Fremdwörtern, deren Interpretation dann auch noch
unterschiedlich ausfallen kann, quälen zu müssen. Qualität der Gesetzgebung zeichnet sich zunächst
durch Allgemeinverständlichkeit aus. Darüber hinaus ist die Transparenz ein Qualitätsmerkmal.
Dergesamte Gesetzgebungsprozess ist als elektronischer Prozess online nachvollziehbar und einsehbar.
Die individuellen Lebensverträge hingegen können, da sie ebenfalls im selben regelbasierten System
verwaltet werden, schon aus technischen Gründen niemals gegen die demokratisch beschlossenen
Gesetze verstoßen und auch das elektronische, individuell geschöpfte Vollgeld kann, als Teil
desselben Systems, niemals mehr für andere als in den Lebensverträgen vorgesehene Zwecke
verwendet (= vernichtet) werden.
Informatiker sprechen hier von einem System „ohne Medienbruch“, d.h. anonyme Zahlungen, Erpressung und Bestechung können damit sofort und nachhaltig verhindert werden.
Langfristig sollten die Ziele des neuen Wirtschaftssystems
für Produktion und Verteilung daher getrennt werden: die Produktion sollte
geldlos und stets nachhaltig in Form eines Kreislaufsystems,
in welchem Abfälle möglichst zu 100% wiederverwertet oder in unschädlicher Form der Natur
zugeführt werden (Cradle2Cradle) sowie in Kooperation erfolgen. Jede Innovation sollte sofort allen
Kooperationspartnern zugänglich gemacht werden, da nur so sichergestellt ist, dass Fortschritt
stattfindet und die Produktionsmethoden laufend verbessert werden.
Kreative Erfinder, welche ihre Ideen dem Gemeinwohl zur Verfügung stellen, können jederzeit mit speziellen Prämien in Form von Gütern und Dienstleistungen belohnt werden (individuelle Geldschöpfung).
Stufenweise könnten solche Belohnungen jedoch (z.B. wahlweise) auch durch Teilnahme an öffentlichen Veranstaltungen, öffentliche Bekanntheit, Auszeichnungen etc. ersetzt werden, wodurch sich die materialistische
Motivation ebenfalls in andere Bereiche weiterentwickeln könnte.
Durch die Verwendung von Geld nur noch zu Verteilungszwecken sowie die Trennung der Bereiche „Produktion“ und „Verteilung“ sind der freien Marktwirtschaft die Giftzähne gezogen und Geld (bzw. allgemein Zahlen) werden in
Zukunft nie wieder zur Täuschung der Bevölkerung missbraucht werden können.
Ein solches Wirtschaftssystem setzt auch ein grundlegend anderes Bildungssystem voraus, in
welchem nicht mehr die Effizienz am Arbeitsplatz oberste Zielsetzung darstellt, sondern zunächst
emotionale und soziale Kompetenz (die sog. Herzensbildung), da sie die Grundlage jeder
Kommunikationsfähigkeit repräsentiert. Wissen und Fähigkeiten würden sich junge Menschen in
diesem System direkt in der praktischen Anwendung zur Steigerung des Gemeinwohls auf möglichst
kooperative, selbstbestimmte und sinnstiftende Art und Weise aneignen.
Ein neues Geldsystem
ohne Umverteilung
ohne Zinsen, Schulden, Insolvenz und Enteignung,
ohne Forderungen und Verbindlichkeiten, Inkasso und Mahnwesen,
ohne Kreditaufnahme oder andere Vorfinanzierung
vor Beginn der wirtschaftlichen Tätigkeit,
ohne
Inflation und ohne Steuern,
das die persönliche, vielfältige Entfaltung
(als Bestandteil des Verteilungssystems)
und die friedliche und nachhaltige Kooperation
(im Bereich der geldlosen Produktion) unterstützt und fördert
dieses System ist sowohl technisch als auch (massen) psychologisch
umsetzbar und erklärbar. Im Rahmen einer neuen Form vonPolitik, in welcher nicht mehr die Interessen von
Minderheiten gegen die Interessen einer Mehrheit durchgesetzt werden müssen, sondern nach dem
Muster Dialog – Konsens – Kooperation alle Bevölkerungsgruppen, nach Definition ihrer gemeinsamen menschlichen Grundwerte, ihre berechtigten Interessen offenlegen um sofort die
Vorteile der Synergieeffekte der Kooperation zu erkennen wird dieses System auch sofort friedlich
und harmonisch umsetzbar!
PHILOSOPHIE, PSYCHOLOGIE, TECHNOLOGIE UND POLITIK
FÜR DIESE SYSTEMVERÄNDERUNG STEHEN
BEREIT UND SIND JEDERZEIT EINSETZBAR.
ALLES WAS JETZT NOCH FEHLT IST
DIE INFORMATION ALLER TEILE DER BEVÖLKERUNG!
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Links:
Videos:
Justiz entlarvt: Geldschöpfung unbekannt:
Das neue System (vom Tausch in die Kooperation):
Anleitung zum Abzocken
Wie Geld funktioniert (Teil 1)
Wie Geld funktioniert (Teil 2)
Wie Geld funktioniert (Teil 3)
Goldschmied Fabian – warum überall Geld fehlt
m/watch?v=_h0ozLvUTb0
Positivemoney
Monetative
Vollgeld (Verein monetäre Modernisierung)
Geld mit System (Website der unabhängigen Geldsystemkritiker)
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89 Kommentare

  1. ohnweg sagt:

    Sehr interessante Geldalternative. Es fehlt nur noch der Planet wo man das realisieren kann. Aber trotzdem ist die informative Verbreitung sinnvoll. Ganz ohne Frage.

    Meinen Einsatz für eine WELT OHNE GELD habe ich inzwischen aufgegeben. Die Meisten schreien ehe nach Golddeckung. Der Menschheit ist nicht mehr zu helfen. Rette sich wer kann!

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  2. thomram sagt:

    @Ohnweg

    Ich kann es leicht nachvollziehen. Du hast, so kommt es rüber, lange Zeit mit Herzblut für eine wichtige Idee gekämpft und bist auf wenig Resonanz gestossen. Und jetzt hast du die Schnauze voll.
    Das ist prima, lieber Ohnweg, mach etwas, was dir HEUTE gefällt!
    So weit Ernst im Spass und Spass im Ernst.

    Ich möchte dich aber an etwas erinnern, und ich vermute, dass du es selber auch schon erlebt hast, in anderen Dingen:
    Eine Idee braucht immer ihre Zeit, bis sie verwirklicht wird.

    Du weisst doch, wie zellentief und wie in jede Pore der Menschen gewisse Vorstellungen eingeäzt worden sind.

    Banales Beispiel: Jeder findet es normal, dass er, wenn er heiraten / scheiden will, zum Amt gehen MUSS, dort bezahlen MUSS, und dass er seine Unterschrift geben MUSS.
    Dabei ist das doch der voll irre Kindergarten. Wenn ein Paar zusammen leben und zusammen Kinder aufziehen will, was geht das die Obrigkeit an?

    Geld!
    Geld hat die Menschheit seit äonen. Da müssen die Synapsen erst mal geschüttelt, sandgestrahlt und durchlüftet werden, bis eine Mehrheit auf deinen Einsichtslevel kommt!
    Du hast deinen grossen Beitrag geleistet. Das ist doch einfach nur gut. Verd nochma, wir fast ganz alten Männer haben doch auch die Einsicht, dass Geduld nicht nur eine Tugend, vielmehr noch eine Notwendigkeit ist… 🙂

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  3. ohnweg sagt:

    @thomram

    Ich muss dir recht geben, dass Geduld auch eine Tugend ist. Nun gut, ich habe mein Kuckucksei abgelegt. Sollen es andere ausbrüten. Ich ziehe mich zurück. Ich denke wieder an mein Nischenleben in Paraguay. In Deutschland fühle ich mich unfrei. Da hilft der ganze Patriotismus nichts. Auch da ist mir der Geduldsfaden gerissen. So bin ich halt. Im Grunde genommen habe ich mir nur selbst geschadet. Politik ist eben nicht mein Ding. Egal was man aus Idealismus anfängt, man muss sich immer unterordnen. Und das liegt mir nicht. Und deshalb bin ich Freidenker geworden.

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  4. Dude sagt:

    „Interessant, interessant, was der klar denkende und hoch engagierte Franz Hörmann hier als Projekt darlegt!“

    Hmm-hmm… wer weiss, wes Geistes Kind der Hörmann – ein Trojaner der Kabale! – ist, steht dem ganzen ganz anders gegenüber…

    Ich kopier mal rüber aus: http://dudeweblog.wordpress.com/2014/01/12/realitatsnahe-losungswege-zum-aktuellen-gesellschafts-geldsystem-fiasko-es-ist-zeit-zu-handeln/comment-page-1/#comment-3829

    @Tictac

    Danke Dir.

    Von Hörmann halte ich allerdings schon länger nichts mehr. Ich traue ihm nicht mehr, seit ich ihn in folgendem Clip sprechen gehört habe…

    Sein System zementiert die Vorherrschaft der Konzerne… interessierte mich sehr, was er in Bezug zu TTIP sagt. Wahrscheinlich findet er das toll.

    Von einer Form der Sklaverei in die nächste?
    Werden Systemkritikern in der vollkommen elektronisch beherrschten Geldwelt einfach die Konten geschlossen bzw. blockiert, wenn sie nicht brav auf Linie tanzen?
    Und danach? Das Sonderziehungsrecht als einzige Weltwährung?

    Jedenfalls wäre es immerhin ein einleuchtender Grund, warum er immer wieder Auftritte in den Schafsmedien erhält…

    Daher gefällt mir die Monetative – kombiniert mit der aktuellen BGE-Initiative – wesentlich besser, zumal sie alles in allem auch realistischer erscheint, und die Freiheit und Selbstbestimmung der Individuen fördert, anstatt, wie in Hörmann’s Welt, weiter beschneidet…

    Was m.E. auf jeden Fall so schnell wie möglich geschehen müsste, wäre eine gerechte Verteilung der Kapitalien zu mehr oder weniger gleichen Teilen an jeden Bürger (im Idealfall natürlich global), mit gleichzeitiger Vermögensbegrenzung nach oben für die Zukunft. Nur so könnten die aktuellen desaströsen und gefährlichen Herrschaftsstrukturen und deren hässliche und leidige Früchte wirklich überwunden, und die Gleichwertigkeit der Individuen wiederhergestellt werden; und zwar in nachhaltigem Sinne.
    __________

    Bestens zeigt dies auch allein schon seine Propaganda hin zu elektronischem Vollgeld! http://www.informationsgeld.info/vollgeld.html
    Ganz im Sinne der NWO!

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  5. thomram sagt:

    @Dude
    Wenn Hörmann ein Herrenknecht der Zionisten ist, dann geh ich ins Wasser oder fresse mindestens einen halben Besen.
    Ich kann dir nicht so recht folgen. Mir scheint grad, DU seiest für Gleichmacherei.

    ICH bin NICHT dafür, dass jeder gleich viel hat, dass jeder gleich viel haben muss.
    Soll doch einer, der gerne ein grosses Haus will, etwas dafür TUN, und dann hat er eben ein grösseres Haus als der, welcher es vorzieht, kaum was für den Nachbarn zu leisten und in einer schnuggeligen Bambushütte zu hausen.

    Bitte sieh mir nach, dass ich jetzt mit einer Keule komme. Die Keule würde heissen: Es bitzeli Wältfrömd.

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  6. Dude sagt:

    @Thomram

    Hast Du den Clip gehört? Die Links angeschaut? Dann verstehst Du sicher, wenn Du klar darüber nachdenkst und seine Ziele mit dem Endziel der Blutgeldkabale vergleichst…

    Ps. Und wo schreib ich was von Gleichmacherei? Absolut gar nicht in meinem Sinne und auch nicht erwähnt im Kommentar. Lies nochmal präziser…

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  7. Dude sagt:

    Pps. Gleichheit UNGLEICH Gleichwertigkeit!!!

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  8. thomram sagt:

    @Herrn Dude
    „Lies nochmal präziser…“
    Bitte um grossmütige Nachsicht, mein Gebieter, ich habe die Lupe nicht dabei, die Katz‘ hat sie gefressen.

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  9. luckyhans sagt:

    Ich muß den Dude hier mal unterstützen – am Ende kommen die Forderungen des Herrn H. und die Ziele der „Kabale“ auf dasselbe raus – wer den Schlüssel zu den Konten in den Händen hat, der hat die absolute Macht über die Menschen/Sklaven.

    Und „gerechte“ Verteilung heißt nicht automatisch „gleichmäßige“…

    Natürlich wäre es ausreichend, anstelle von Geld einfach Verrechnungskonten bei einer gemeinschaftlichen Verrechnungsstelle zu unterhalten, wo sich die Menschen gegenseitig die Erbringung von Leistungen bestätigen, und jeder monatlich einen bestimmten Betrag auf den Einnahmen für die Bodennutzung der Allmende gutgeschrieben bekommt.
    Auch heute ist das „Buchgeld“ ja schon längst kein „Geld“ mehr, sondern der Kontoauszug zeigt eine Forderung an die Bank…

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  10. Petra von Haldem sagt:

    als ich gestern den kommentarbeitrag zum informationsgeld gelesen hatte, war meine erste „ungedachte“ reaktion:

    super promoter für nwo-money!!!

    wenn ich schon lese: d e m o k r a t i s c h……………………(DAS Fangwort!!)

    mich spricht es nicht an.

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  11. thomram sagt:

    @Petra

    Ueber „demokratisch“ bin ich auch gestolpert. Ich dachte:
    A) Die heutigen Demokratien sind keine Demokratien. Meint er nun, rosa eingepackt, eine Steigerung der Missstände?
    Oder B) meint er, was das Wort heisst? Es ist nicht verboten, ein Wort wieder im eigentlichen Sinne anzuwenden.

    Schrub ich schon hier? Was mir in den Hals geht, ist, dass ich gegen Ende der Beschreibung nicht alles verstehen kann. Weil ich mich als, sagen wir mal, nicht unterbegabten Denker betrachte, macht mich das misstrauisch, denn ich denke dabei: Was versteckt sich hinter diesen unverständlichen Worten.

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  12. Petra von Haldem sagt:

    @thomram
    haste denn mal reingeschaut in meinen link?
    https://www.ozb.eu/
    das ist ne prima Sache, klappt aber eben nur regional, da man sich KENNEN und somit vertrauen lernen „darf“.
    Und das ist übrigens das Gesunde dran !!!
    !
    Wir waren damals in der Mitbegründerzeit mit dabei.
    Hier haben wir grad nicht die power nochmals damit loszulegen,da unser Umfeld hier nur „alte Leute“ sind……
    Aber oZb-Stuttgart ist da ein toller Vorreiter.
    Keine Endlösung, aber eine prima Metamorphosensache.

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  13. Uli sagt:

    Das Informationsgeld-System ist richtig demokratisch, demokratischer (im positiven Sinn!!) geht es kaum. Man muss aber das System schon verstehen. Geld braucht man nur noch für Luxus, alles andere holt man sich kostenlos. Daher ist es auch kein Problem, dass das Infomoney nur elektronisch ist. Also bezahlt wird nur Luxus, und zwar wird der Preis mittels Versteigerung ermittelt, jedenfalls in den meisten Fällen. Hier kann man sich gut einlesen, hab da auch schon viele Fragen beantwortet:

    http://www.informationsgeld.info/forum.html#/news/

    Weitere Fragen werde ich hier gerne beantworten. Obige Links muss ich mir aber noch anschauen, scheint ja Kritik an Hörmann zu bestehen, die ich momentan noch nicht nachvollziehen kann 😉

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  14. thomram sagt:

    @Uli
    Ich erlebe die aktuelle Zeit insofern als besonders schwierig, weil ich täglich vor der Frage stehe:
    Welche Absicht verfolgt ein Projekt / ein Projektinitiant.

    So bin ich dankbar, wenn jeder hier sein ganzes Hirni einsetzt, seine beste Intuition walten lässt, sein Herz befragt und seine Sicht kundtut.

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  15. luckyhans sagt:

    demos = Dorf, Gemeinde; Volk (in dieser Reihenfolge)
    kratein = beherrschen („kratie“ ist eben NICHT „Herrschaft“ – das heißt „archie“ – siehe Monarchie, Anarchie)
    So hat es mir mein Altgriechisch-Wörterbuch geflüstert.

    Es gibt dazu auch einen sehr interessanten Vortrag von Andreas Popp, der die zur Demokratie gehörigen „Stände“ beleuchtet.

    Aber das Wichtigste dabei sollten wir bitte nicht vergessen:
    die Grundlage der Athener Demokratie war die Sklavenhalterordnung – denn ohne deren Arbeitsleistung ist eine „Demokratie“ nicht möglich.

    Demokratie, auch in der Urbedeutung, heißt also immer gleichzeitig: Sklavenhaltung!

    Daher sollten wir uns von diesem Begriff recht bald und endgültig verabschieden – er ist zu sehr mißbraucht und damit verbraucht.

    Warum sagen wir nicht einfach Volksherrschaft?

    Vielleicht weil wir eigentlich GAR KEINE HERRschaft benötigen – „Anarchie“ im besten Ursprungssinne.

    Für alle die jetzt reflexartig an Chaos denken – bitte sich kundig machen, was Anarchie bedeutet, was Anarchisten wollen etc.
    (Suchbegriffe: Horst Stowasser, Christian Felber, Anarcho-Syndikalisten)

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  16. thomram sagt:

    @Petra
    Ich habe reingeschaut in die Seite, ja.
    Ich habe aktuell nicht die Kapazität, die Vielfalt der Vorschläge und bereits verwirklichten Projekte zu tegeln – ich meine damit, in einen auch nur halbwegs durchdachten, eigenen Output zu bringen.

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  17. thomram sagt:

    @Lucky
    Du bist gemein. Hängst die Rübe vor die Nas‘.
    Sags lieber selber. Ich frage dich höflich: Was ist Anarchie wirklich im ursprünglichen Sinne?

    Ich habe unter Demokratie bislang (naiv) Volksherrschaft verstanden: Die Menschen haben alle das Recht, mitzureden und dann zu einer Entscheidung zu gelangen. In der Schweiz per Mehrheitsbeschluss. Eine bessere Methode für Entscheidungen ist mir nicht bekannt.

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  18. Uli sagt:

    Für mich war Demokratie bis jetzt immer ein positiver Begriff. Aber es ist ja letztlich egal, was wir wie nennen. Wichtig ist, wie es sich in einem System leben lässt, und da hat das Informationsgeld-System in meinen Augen sehr viel positives Potential.

    Da Im Infomoney Produkte nicht mehr verkauft werden können, wird es keine machtgierigen Konzerne mehr geben. Und es wird keine Werbung mehr geben. Dadurch ist endlich wahre Information mittels Massenmedien möglich, und so kann jeder gut informiert seine Entscheidung fällen. Dann stimmt man ab, und die Mehrheit gewinnt. Für mich ist das wahre Demokratie, wie wir sie in der Vergangenheit noch nie hatten, nicht mal in der Schweiz. So lange wir das Geld untereinander weitergeben können, kommen immer Macht- und Profitinteressen ins Spiel. Die Massenmedien leben von diesen Interessen (Werbeeinnahmen). Im Infomoney ist das endlich Geschichte, denn Geld kann nicht weitergegeben werden. Geld ist da im Grunde gar nicht mehr Geld, sondern nur noch Arbeitsleistungspunkte, und die sind persönlich und verschlüsselt. Werden mit diesen Punkten irgendwelche Luxusgüter ersteigert, werden die gebotenen Punkte schlicht gelöscht, fertig.

    Und zu Franz Hörmann: Ich hab mich nun schon recht intensiv mit dieser Person befasst. Mein Herz und mein Verstand sagen, dass bei ihm nichts faul ist. Er ist ein Mann mit Weitblick und er ist voller Liebe. Meiner Meinung nach ist er schlicht genial. Wer etwas kennt, was gegen ihn spricht, bitte melden! Und nein, ich kenne ihn nicht persönlich und er kennt auch mich nicht 😉

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  19. ohnweg sagt:

    @Uli

    Ich möchte mich als der Ex-Betreiber der Seite: „weltohnegeld.npage/projekt-wildgans“ bekennen. Ich habe die Seite aufgegeben und gelöscht weil diese Seite speziell für eine Pilotgruppe „WELT OHNE GELD / Gruppe Stuttgart“ gedacht war. Ich werde jedoch in voraussehbarer Zeit Stuttgart wieder verlassen und einen Nachfolger für die Seite konnte ich nicht ausmachen. Es wurde weder ein Kommentar geschrieben oder ein E-mail gesendet. Also keinerlei Interesse gezeigt. Leider! Sonst wäre ich unter Umständen in Stuttgart geblieben. Weil ich weiss, dass eine Gruppe einen Kopf braucht. Dies sollten sich alle Gruppen zu Herzen nehmen. Wenn ein Gruppenleiter tyrannisch wird kann ihm ja der Laufpass gegeben werden oder eine Gruppe muss sich aufteilen. Diese Lenkende und leitende (nicht zu verwechseln mit autoritäre) Gruppenführung ist nun einmal eine meiner tiefsten Lebenserfahrungen. Mir wäre es lieber man bräuchte keine Lenker sondern alle wüssten wo ihr Platz ist und würden selbstverantwortlich denken können. DEM IST NICHT SO!

    Von mir existiert noch ein Blog mit dem Titel: WELT OHNE GELD http://geldlos.blogspot.com der vorerst nur noch ab und zu bedient wird weil ich meine Prioritäten umständehalber verlegt habe. Allerdings wird das Thema, Welt ohne Geld mich nicht mehr loslassen. Zu viele Jahre habe ich mich damit beschäftigt, und zuviel Idealismus dafür gegeben. Ein Manuskript von mir schwirrt im Internet herum, eine Rohfassung die zur Zeit bearbeitet wird. Vielleicht funktioniert dieser Link noch: http://www.doktus.de/dok/fullscreen/60785/das-wildgansprinzip.html/

    Ich habe mir jetzt ein bisschen das „Informationsgeld-System“ vorgenommen. Es ist für mich die beste Übergangslösung die mir bisher unter die Augen gekommen ist bis man das geldlose Miteinander total einführen kann. Fehler gibt es immer. Aber die kann man oft erst in der Praxis erkennen und ausbügeln. Ich habe das Gefühl, dass der oder die Verfasser unter Franz Hörmann es ehrlich meinen. Dieses System kann ja gut regional eingeführt werden und so seine Feuertaufe bestehen. Was für eine Gefahr wäre da vorhanden? Manchmal darf man nicht das Kind mit dem Bade ausschütten. Es muss doch endlich etwas mehr zusammengearbeitet werden. KOOPERATION ANSTATT KONKURRENZ! Auf allen Feldern. Dies ist Grundbedingung für ein neues Zeitalter!!!!!!!
    Und die ewigen Bedenkenträger sollten halt etwas besseres vorschlagen. Bisher war Schweigen im Walde. Nur mosern. Na ja….

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  20. Uli sagt:

    Hallo ohnweg 🙂

    Auf deiner Seite „Welt ohne Geld“ war ich auch schon, und habe da fast alles gelesen. Aber leider war ich die letzen beiden Monate nicht mehr da, sorry. Deine Texte gefallen mir ausgesprochen gut 🙂 Das Wildganzprinzip ist jetzt nicht so ganz meins, ich sähe die Welt ohne Geld lieber noch etwas freier. Aber du hast ja da erwähnt, dass es eben Regeln braucht, sonst funktioniert so eine Gesellschaft nicht, und da stimme ich dir vollkommen zu. Da sehe ich eben nun im Infomoney DIE Übergangslösung in die Gesellschaft ohne Geld. Das System gibt der Menschheit die Zeit die es braucht, um dann später völlig ohne Geld leben zu können. Wie ich sehe, hast du das System verstanden, das macht mich sehr glücklich 🙂

    Also an alle, die das noch nicht verstanden haben: Das Ziel von Franz Hörmann ist die Gesellschaft völlig ohne Geld und Tausch, das Infomoney ist nur als Übergangslösung gedacht, da die Menschheit heute nicht ohne Geld vernünftig leben könnte.

    @Dude:

    Das verlinkte Video von dir ist vom Nov. 2011. Damals hat Hörmann sein System nur in ganz groben Zügen beschrieben, dadurch gab es sehr viele Missverständnisse. In der Zwischenzeit hat Hörmann sehr viele Vorträge gehalten. Viele davon kann man sich auf Youtube ansehen. Ich hab mir die meisten als MP3 unterwegs angehört. Erst dadurch hab ich die Genialität dieses Mannes begriffen. Leider ist er Professor, und hat dadurch Mühe, sein System für jeden Mensch verständlich kurz und bündig zu erklären. Daher hat er das Forum aufgemacht. Ich hab mich dann verpflichtet gefühlt, all die Infos aus den Vorträgen in die Antworten einzubauen. Hier hab ich das System so gut es geht erklärt, evtl. kannst du damit was anfangen:

    http://www.informationsgeld.info/forum.html#/20140320/welches-ist-denn-nun-das-beste-neue-geldsyste-3776408/

    Eigentlich reicht der zweite Post von mir aus, aber besser ist es, wenn du den Tread von Anfang an durchliest. Wenn du noch fragen hast, einfach fragen 😉

    Zitat:
    „Bestens zeigt dies auch allein schon seine Propaganda hin zu elektronischem Vollgeld! http://www.informationsgeld.info/vollgeld.html
    Ganz im Sinne der NWO!“

    Vorsicht: das ist keine Propaganda, sondern ein Hinweis dass eben Vollgeld auch nicht das wahre ist 😉 Bitte nochmal lesen!!

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  21. luckyhans sagt:

    @ thomram:

    Tut mir leid, wenn ich wieder mal einige falsche Vorstellungen über den Haufen werfen muß – aber Demokratie bedeutet eben NICHT Volksherrschaft, sondern höchstens Volksbeherrschung – und das stimmt ja auch.
    Und das mit den Sklaven stimmt auch – ohne unsere Sklavenarbeit wäre dieses ganze System nicht lebensfähig – mein Reden seit 45… 😉
    Ansonsten gockele einfach die päpstliche Bulle „unas sanctam“ oder „bürgerlicher Tod“ oder besser schau auf der Duröhre beim user „conrebbi“ vorbei – da ist genug zu finden zu diesem Thema.

    Was den „wahren“ Anarchismus (= „ohne-Herrschaft“) betrifft, so findet man den bei den o.g. Personen (Duröhre-Videos) und gedruckt bei Stowasser – die Anfänge gehen allerdings auf Pierre Joseph Proudhon, den „geistigen Vater“ des A., zurück, der mit seiner „Tauschbank“ sogar eine praktische Umsetzung probierte – nur seine Einkerkerung konnte dieses Projekt stoppen.
    Weitere Klassiker sind Bakunin, Kropotkin, Alexander Berkmann u.a. – falls es jemanden interessiert, der schreibe mir auf veden (at) freenet.de – dem schicke ich Dir gern ein paar pdfs, zum „Einlesen“… 😉

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  22. luckyhans sagt:

    P.S. „Mehrheitsbeschluß“ – besser finde ich Gemeinschaftsbeschlüsse, über die solange diskutiert wird, bis alle Bedenken ausgeräumt sind und alle DAFÜR sind. Sollte das nicht gelingen, ist der Beschluß zu überarbeiten/überdenken.

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  23. ohnweg sagt:

    @Uli

    Es freut mich, dass ich von dir hinsichtlich „Leitkuh“ verstanden wurde. Ich bin mir voll bewusst über die inneliegende Brisanz des Wildgansprinzips für die Anarchisten. Es ist ein wahrer Stolperstein. Denn auch mein Herz schlägt anarchistisch und ich lebe auch diesen Stil in meinem Privatleben aus. Aber ich bin Realist. Wie auch Hörmann musste ich einsehen, dass es nur Schritt für Schritt gehen kann. Nicht jeder, oder besser gesagt fast alle sind noch nicht soweit um frei zu sein. Geistig frei. Denn auch viele die im Geld schwimmen sind oft am allerwenigsten frei.

    Es ist jedoch jederzeit möglich fortschrittliche Gruppen zu bilden die eine Vorbildfunktion einnehmen können. Experimentalgruppen. Die würden dann ausstrahlen und ganz langsam kann man sich dann von jedem hierarchischen Gedanken verabschieden. Mir wäre dies recht. Denn genau so etwas schwebt mir vor. Hätte ich dies allerdings im Wildgansprinzip herausgestellt wäre ich noch viel mehr von den Ewiggestrigen angegriffen worden. Das Zeitgemäss richtige System wird automatisch Fuss finden.

    Wir Visionäre sind die Ecksteine der neuen Gesellschaft die schon spürbar durch die Spalten dringt. Ich selbst habe meine Zeit gebraucht um unfaire Kritiken zu schlucken. Heute lässt mich das kalt und ich weiss auch mit der richtigen Musik mich zu rechtfertigen. Zur Zeit muss ich mich wieder erholen. Gesundheitlich und auch in den Finanzen. Denn ohne Moos nichts los. Was wäre ich als Visionär ohne Computer. Buchstäblich sprachlos. Wie leicht wäre es für uns alle wenn alles umsonst wäre. Wenn man nur einen gerechten Ausgleich dafür geben müsste. Das GIB SO WIRD DIR GEGEBEN! Ein Naturprinzip im Grunde genommen.

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  24. Dude sagt:

    @Uli

    Auch wenn das Interview mit ihm 2011 stattfand, ändert das seine damalige Aussage nicht, und sie zeigt deutlich, wes Geistes Kind er ist und welchen Plänen sein System dient. Und da er ja alles andere als dumm ist, hat er seine Aussagen nachfolgend dergestalt angepasst, dass dies eben nicht mehr deutlich durchdrückt…

    @ohnweg

    „Und die ewigen Bedenkenträger sollten halt etwas besseres vorschlagen.“

    Hab ich bereits etliche Male draufhingewiesen: https://dudeweblog.wordpress.com/2013/11/24/uber-das-konsumgebaren-das-unterhaltungstreiben-und-die-plappermentalitat-der-schuldgeldknechtschaftssklaven-dreckskapitalismus-teil-ii/
    (Darin wird im übrigen auch der von Hans erwähnte Proudhon erwähnt…)

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  25. Dude sagt:

    @Uli die zweite

    Zu Deinem Forumeintrag:

    „Wir werden dann nicht mehr Österreicher, Deutsche oder Schweizer sein, sondern Erdenbürger. Die Schweiz wird dann kein Land mehr sein, sondern eine Region :-)“

    Und worin unterscheidet sich dies vom Ansinnen der NWO? Eine Weltregierung, eine Weltwährung (digitales Informationsgeld), eine Weltreligion (Luziferanismus bzw. Transhumanismus), eine Weltgerichtbarkeit (von der natürlich die Götter auf den Thronen unangetastet bleiben), ein gleichgeschaltetes Welt-„Informations“monopol, und zudem werden die Gebote der Guidestones bis dahin realisiert sein…

    Nö danke, ohne mich.

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  26. Uli sagt:

    @Dude:

    Das Video ist völlig für die Katz. Die Untertitel wurden von Hörmann-Hassern eingefügt. Ausserdem sind seine Aussagen völlig aus dem Zusammenhang gerissen. Aber selbst so sagt er nichts verkehrtes, allerdings muss man sein System kennen, um seine Aussagen zu verstehen und nicht zu verdrehen. Lies den oben verlinkten Tread durch, und dann sag mir was an seinem System verkehrt ist.

    Deine verlinkte Seite hab ich schon durch. Im Grunde bin ich ja voll einverstanden, allerdings finde ich den Plan B von Popp noch effizienter. Wenn das Informationsgeldsystem noch nicht einführbar ist, Plan B aber schon, dann bin ich dabei. Nach einer Zeit in diesem System bekäme das Infomoney sogar noch bessere Chancen….von daher, nichts dagegen! Besser als heute ist das allemal, auch deine Vorschläge bringen massive Verbesserungen.

    ABER: solange wir Geld als Tauschmittel haben, lösen wir die globalen Probleme nicht. Die Armut in Drittweltländer bleibt. Das Infomoney bietet selbst hier das volle Potential, weltweit für alle Menschen ein faires Leben zu bieten.

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  27. Dude sagt:

    Ps.

    Der bei einem mysteriösen Flugzeugabsturz 1983 umgekommene Kongressabgeordnete Larry P. McDonald verleiht obigem noch zusätzlichen Nachdruck.

    „Der Drang der Rockefellers und ihrer Verbündeten ist es, eine Weltregierung zu kreieren, welche Kapitalismus und Kommunismus vereint – unter ihrer Kontrolle. Meine ich eine Verschwörung? Ja, das tue ich. Ich bin überzeugt davon, dass so ein Plan existiert. Die Eliten planen es, und ihre Absichten sind unglaublich bösartig.“

    Und Rockefeller anno 1991:

    „Nun ist unsere Arbeit jedoch soweit durchdacht und bereit in einer Weltregierung zu münden. Die supranationale Souveränität von Welt-Bankern und einer intellektuellen Elite ist sicher der nationalen Selbstbestimmung, welche in den letzten Jahrhunderten praktiziert wurde, vorzuziehen.“

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  28. Dude sagt:

    „solange wir Geld als Tauschmittel haben, lösen wir die globalen Probleme nicht.“

    Das Problem ist nicht das Geld an sich, sondern der Kern des Problems liegt in der nichtwertgedeckten Geldschöpfung aus dem Nichts durch die Banken, gepaart mit dem Zinseszinseffekt bzw. dem Zins im allgemeinen!

    Daher braucht es zunächst mal ein wertgedecktes Geldsystem, und alles darüberhinausgehende ist beim momentanen Denken grosser Teile der Menschen ohnehin völlige Utopie, so schön es auch wäre in einer Welt des freien Schenkens zu leben…

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  29. Petra von Haldem sagt:

    Dude schrieb:

    ****Und worin unterscheidet sich dies vom Ansinnen der NWO? Eine Weltregierung, eine Weltwährung (digitales Informationsgeld), eine Weltreligion (Luziferanismus bzw. Transhumanismus), eine Weltgerichtbarkeit (von der natürlich die Götter auf den Thronen unangetastet bleiben), ein gleichgeschaltetes Welt-”Informations”monopol, und zudem werden die Gebote der Guidestones bis dahin realisiert sein…

    Nö danke, ohne mich.*****

    Vorerst sehe ich es tupfengenauso!!

    Wie war das mit dem Individuum?? Und mit der Freiheit??

    Komisch, ich kanns bei diesem Geldsysthem nicht fühlen.
    Nur weil’s gehirnt ist, muß es nicht für alle richtig sein……

    Einfach im Kleinen üben, regional…….
    dann anschauen, wie alle !! Beteiligten damit leben…..

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  30. Uli sagt:

    @Dude:

    Zitat:
    „Und worin unterscheidet sich dies vom Ansinnen der NWO? Eine Weltregierung, eine Weltwährung (digitales Informationsgeld), eine Weltreligion (Luziferanismus bzw. Transhumanismus), eine Weltgerichtbarkeit (von der natürlich die Götter auf den Thronen unangetastet bleiben), ein gleichgeschaltetes Welt-”Informations”monopol, und zudem werden die Gebote der Guidestones bis dahin realisiert sein…“

    Der Unterschied ist ganz einfach: Kein Geld als Tauschmittel, und fast alles gehört allen…keine Grossbesitzer mehr, keine Machthaber mehr! Das macht einen Unterschied wie Tag und Nacht, das kannst du nie und nimmer miteinander vergleichen! Ausserdem wird das einer der letzten Schritte sein (die Ländervereinigung meine ich), die wir machen werden. Zuvor wird sich hoffentlich erstmal das Infomoney weltweit verbreiten. Und nicht vergessen: Infomoney ist kein Geld, Hörmann nennt es nur so, damit die Leute denken, noch so etwas wie Geld zu haben. Infomoney ist registrierte Arbeitsleistung in Form von z.B. Punkten, mit denen man sich Luxus kaufen kann. Alles andere ist kostenlos! Versteht das doch endlich, das kann man mit nichts was je auf der Erde existierte vergleichen!

    Also nochmal: die Auflösung der Grenzen, endgültige Abschaffung des Geldes, Vernichtung der Waffen usw., das sind Dinge die wir letztlich als Menschheit entscheiden werden. Das Infomoney stellt nur das Fundament dar (Geld wird bei Bezahlung gelöscht, Überflussgüter sind kostenlos, Häuser, Maschinen, Anlagen usw. gehört der Allgemeinheit – ehemalige Besitzer werden ausbezahlt), den Rest setzten wir um wie wir wollen. Ich habe da nur Denkanstösse gegeben, entschieden ist da noch rein gar nichts. Aber genau dieses Fundament hat es in sich. Wer das nicht versteht, ist definitiv noch nicht reif dafür. Ich hab schon mit vielen Kollegen diskutiert, 90% verstehen es auf Anhieb. Also ich verstehe nicht, was daran so kompliziert sein soll.

    Zitat:
    „Der Drang der Rockefellers und ihrer Verbündeten ist es, eine Weltregierung zu kreieren, welche Kapitalismus und Kommunismus vereint – unter ihrer Kontrolle. Meine ich eine Verschwörung? Ja, das tue ich. Ich bin überzeugt davon, dass so ein Plan existiert. Die Eliten planen es, und ihre Absichten sind unglaublich bösartig.”

    Im Infogeld unmöglich! Niemand wird mehr Macht haben als der andere, es ist schlicht nicht mehr möglich, da alles allen gehört (bis auf persönliche Utensilien, und Luxusgüter solange sie noch rar sind, aber damit kann niemand Macht ausüben)

    Zitat:
    „Das Problem ist nicht das Geld an sich, sondern der Kern des Problems liegt in der nichtwertgedeckten Geldschöpfung aus dem Nichts durch die Banken, gepaart mit dem Zinseszinseffekt bzw. dem Zins im allgemeinen!“

    Das hab ich vor ein paar Jahren auch gedacht. Selbstverständlich ist das schon ein grosses Problem, aber Geld an sich ist das noch viel grössere. Auch in einem Plan B System werden die Konzerne Gewinne machen müssen, werden Werbung machen. Auch da werden Drittweltländer noch ausgenutzt. Sicher abgeschwächt, aber es wird immer noch ein Problem sein.

    Zitat:
    „Daher braucht es zunächst mal ein wertgedecktes Geldsystem, und alles darüberhinausgehende ist beim momentanen Denken grosser Teile der Menschen ohnehin völlige Utopie, so schön es auch wäre in einer Welt des freien Schenkens zu leben…“

    Es kann durchaus sein, dass du Recht hast. Ich hab ja schon erwähnt, ich bin auch bei einem Plan B oder ähnlich mit dabei. Informationsgeld kann man später immer noch starten.

    Momentan träume ich noch davon, dass irgend eine Regierung irgend wo auf dieser Erde einen Test ermöglicht, wo sagen wir mal um die 100’000 Leute in einer zusammenhängenden Region das Infomoney testen können. Bei einem Scheitern müsste diese Regierung dafür sorgen, dass alle Beteiligten schadlos wieder heraus kommen. Ich bin aber überzeugt, das so ein Test ein voller Erfolg würde, dann wäre eine Ausbreitung des Systems nicht mehr aufzuhalten. Das Problem ist halt leider, dass man meiner Meinung nach das Infomoney nicht mit kleinen Grüppchen testen kann. Die Testregion muss autark Autos, Solapanels, Elektronik usw. herstellen können, sonst kann man das nicht so testen, dass man sich auf das Ergebnis verlassen kann.

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  31. ohnweg sagt:

    Da scheiden sich die Geister. Ich verziehe mich inzwischen in meine Nische. Die babylonischen Kamele ziehen weiter.

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  32. Dude sagt:

    @Petra

    „Wie war das mit dem Individuum?? Und mit der Freiheit??

    Komisch, ich kanns bei diesem Geldsysthem nicht fühlen.“

    Das wollte ich mit meinen Erwägungen auch keinesfalls ausdrücken. Das heutige System ist des Teufels, und entsprechend verabscheuungswürdig.

    @Uli

    „Kein Geld als Tauschmittel“

    Tupfgenau das Ansinnen des NWO-Masterplans.

    „und fast alles gehört allen“

    Erstens stört das fast und zweitens: leere Floskel um das Ansinnen schmackhaft zu gestalten.

    „keine Machthaber mehr!“

    Dito@zweitens.

    „Zuvor wird sich hoffentlich erstmal das Infomoney weltweit verbreiten.“

    Gottvatermutter bewahre…

    „Hörmann nennt es nur so, damit die Leute denken, noch so etwas wie Geld zu haben.“

    Das (damit die Leute denken,) sagt alles….

    „Infomoney ist registrierte Arbeitsleistung in Form von z.B. Punkten“

    Genau. Alles schön registriert und in einem zentralen Weltsupercomputer gespeichert. Der feuchte Traum aller grössenwahnsinnigen Totalitaristen.

    Definiere „Luxus“.

    „Geld wird bei Bezahlung gelöscht“

    Widerspruch. Oben sagst Du, es gebe kein Geld mehr… was es nicht gibt, kann auch nicht gelöscht werden.

    Definiere „Überflussgüter“… Sand? Salzwasser? 😉

    „ehemalige Besitzer werden ausbezahlt“

    Erneut der Widerspruch…

    „Also ich verstehe nicht, was daran so kompliziert sein soll.“

    Es ist nicht kompliziert. Bloss falsch und fatal…

    „Im Infogeld unmöglich! Niemand wird mehr Macht haben als der andere“

    Das ist die geschickte Suggestion, um dieses System den Leuten schmackhaft zu machen. Wie ich bereits sagte, ist Hörmann alles andere als dumm – im Gegenteil…

    „Luxusgüter solange sie noch rar sind“

    Wie willst Du Diamanten zum „Überflussgut“ machen? Entsprechende Maschinen für’s Pressverfahren überall? 😉

    „aber damit kann niemand Macht ausüben“

    Trugschluss.

    „Selbstverständlich ist das schon ein grosses Problem“

    Es ist der Kern des Problems! Siehe oben… und hier https://dudeweblog.wordpress.com/2013/11/24/uber-das-konsumgebaren-das-unterhaltungstreiben-und-die-plappermentalitat-der-schuldgeldknechtschaftssklaven-dreckskapitalismus-teil-ii/

    Plan B find ich gut, allerdings ist die Monetative gepaart mit einem BGE ( https://dudeweblog.wordpress.com/2013/09/27/die-eidgenossische-volksinitiative-fur-ein-bedingungslose-grundeinkommen-ist-zustande-gekommen/ ) wesentlich sinnvoller – zumindest als erster Schritt…

    „Momentan träume ich noch davon, dass irgend eine Regierung irgend wo auf dieser Erde einen Test ermöglicht“

    Grundsätzlich wäre das bzgl. der Monetative in der Schweiz möglich. Die Initiative wird demnächst lanciert. Allerdings ist es beim aktuell herrschenden, konformistischen und indoktrinierten Denken der Massen hier leider auch fast utopisch. Zumindest sind das meine Erfahrungen mit dem grossen Teil der Massen, wenn ich sie übers Vollgeldsystem – und die Wichtigkeit dessen angesichts der aktuellen Zustände – aufzuklären versuchen.

    Sollte ein Wunder passieren, ist ein Scheitern kaum denkbar, zumal die Monetative (immer gepaart mit BGE, das wesentlich grössere Chancen hat als die Monetative, wenn auch trotzdem fraglich bleibt, ob es vom Volk angenommen wird) sehr gut durchdacht ist und die bestehenden Herrschaftsverhältnisse über den Haufen wird….

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  33. luckyhans sagt:

    @ Dude:

    Bin voll bei Dir. Bis auf 2 Punkte: 😉

    1. Eine gegenseitige Verrechnung von Leistungen in einer Verrechnungsstelle im Übergang kann auf örtlicher Ebene (Gemeinde) durchaus sinnvoll sein.
    Für ortsübergreifende Leistungen kann mit wertgedeckten, zeitlich begrenzt gültigen Schecks gearbeitet werden – der Wechsel, vor dem allen Buchhaltern seit Jahrzehnten Angst gemacht wird, könnte so ein Ding sein, für das die/der Einzelnen, und im Zweifelsfalle die Gemeinde, Verantwortung trägt.

    2. Wir sollten uns doch bitte endlich und konsequent von der Vorstellung verabschieden, daß von ALLEM für ALLE genug da sei – da ist man voll auf dem Holzweg und wir sollten keine falschen Hoffnungen wecken – die Erde ist bekanntlich ein endlich großer Planet.

    Für jeden Erdenbewohner ist genug zum Leben da – aber nicht für die Gier bestimmter Einzelpersonen.

    ES GEHT NICHT, daß Einzelne in Schlössern oder Palästen wohnen – für jeden wird genug Wohnraum da sein, aber nicht im unbegrenzten Überfluß!

    ES KANN NICHT jeder Diamanten in Hülle und Fülle besitzen – wozu auch?
    Für die Damen zum Tragen? Da kann man Leihhäuser installieren, in denen die von Natur aus knappen Güter zur zeitweiligen Benutzung gegen ein kleines Entgelt ausgeliehen werden können. So darf jeder mal, und die Natur wird nicht über Gebühr geschädigt.

    Im übrigen bin ich sicher, daß mit der Anerkennung der Priorität von Mutter Natur gegenüber den Wünschen der/des Einzelnen ein geistiger Wandel einsetzen wird, der diese Dinge auf Erkenntnisbasis „von selbst“ regeln wird.

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  34. thomram sagt:

    @Lucky.
    Demokratie.
    Vorläufig denke ich, du irrst.
    Wiki:
    Demokratie (altgr. Δημοκρατία „Herrschaft des Volkes“, von δῆμος dēmos ‚Volk‘ und -kratie: κρατία kratía ‚Herrschaft‘)
    Wiki lügt in vielen Dingen wie gedruckt, doch Wortdefinitionen dürften echt sein. (sogar bei ground zero ist Wiki ehrlich und sagt nicht das sonst übliche Wischwasch, sondern sagt das, was wahr ist: Zentrum einer A Explosion)
    Demokratie heisst Das Volk ist es, welches die Herrschaft ausübt.
    Habe ich recht oder habe ich recht?

    Anarchie:
    Wiki:
    Anarchie (altgr. ἀναρχία anarchía ‚Herrschaftslosigkeit‘

    Bei diesem Begriff lerne ich, dass ich den gängigen, verfälschten Sinn bislang fälschlicherweise übernommen habe. Anarchie war für mich bis jetzt ähnlich Chaos.
    Ich lerne. Anarchie ist wertfrei ein Zusammensein ohne dass jemand Herrschaftsansprüche stellt.
    D’accord, Lucky?

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  35. thomram sagt:

    Wir brauchen das Nachdenken über Geldsysteme, ja.
    Wir ändern nichts, wenn wir bloss darüber nachdenken.

    In unserem Mikrokosmos hier haben wir Lösungen gefunden, dass wir kaum Geld in die Hand nehmen müssen. Wenn meine befreundete Familie und ich unsere Monatsabrechnung machen, sind Geben und Geben oft so im gleichgewicht, dass kein Geld geschoben werden muss.

    Gabs da nicht mal einen Adolf, welcher ohne Geld mit Südamerika kutschierte? Deutschland GAB. Südamerika GAB. Deutschland war geholfen. Südamerika war geholfen.

    Ich bewundere eure Geldhirnakrobatik und bin dankbar, dass ihr das ausreizt.
    Ich erinnere an den Alltag jedes Einzelnen, welcher Möglichkeiten bietet, dem Geld die kranke BEDEUTUNG zu nehmen, indem wir geben und bekommen, und dies ohne Geld.

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  36. thomram sagt:

    @Lucky
    Mehrheitsbeschlüsse müssen sehr sorgfältig vorbereitet werden, so nämlich, dass die Toleranzgrenze der überstimmten Menschen nicht überschritten wird.
    Wir brauchen einen neuen Bahnhof.
    Da müssen Menschen ran, welche was von Verkehrsflüssen verstehen, welche vernetzt denken und einen Vorschlag machen, welcher das Ganze berücksichtigt:
    Die ganze Stadt, die ganze Region, die Luft, das Wasser, die Bodenbeschaffenheit, die Fussgänger, die Radfahrer, die Mopedfahrer, die Behinderten, die Autofahrer, das Budget, das zu erwartende Verkehrsaufkommen und so weiter.
    Sodann, ganz wichtig: Die betroffenen Menschen müssen INFORMIERT werden. Man kann nur abstimmen, wenn man weiss, worum es denn geht.
    Die Betroffenen Menschen müssen vor der Abstimmung zu Worte kommen und ihre Ideen einbringen können.

    Irgend wann mal MUSS eine Abstimmung erfolgen. Siehst du eine andere Möglichkeit??? Es kommt nie vor, dass 100% der Leute mit einem Projekt so sehr einverstanden sind, dass sie dazu ja sagen können.
    Doch kann man ein Projekt so lange und gründlich planen, dass die Unterlegenen sagen können: Meine Idee wäre noch besser gewesen, aber es geht auch so.

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  37. Dude sagt:

    @Hans

    „2. Wir sollten uns doch bitte endlich und konsequent von der Vorstellung verabschieden, daß von ALLEM für ALLE genug da sei – da ist man voll auf dem Holzweg“

    Seh ich ja genauso. Darum ja auch das rhetorisch angebrachte Bsp. mit den Diamanten… 😉 Also versteh ich den Punkt nicht.

    „Für jeden Erdenbewohner ist genug zum Leben da“
    …wenn ein Leben in harmonischen Gleichgewicht mit der Natur gelebt wird. 😉

    „Leihhäuser installieren, in denen die von Natur aus knappen Güter zur zeitweiligen Benutzung gegen ein kleines Entgelt ausgeliehen werden können.“

    Die Idee gefällt mir. Wär mal was anderes als Nächtelang vor Apple-Shops rumzulungern… 😀

    @Thomram

    „sogar bei ground zero ist Wiki ehrlich“

    Wie bitte?? Nicht dein Ernst, oder?
    http://de.wikipedia.org/wiki/Terroranschl%C3%A4ge_am_11._September_2001#Verschw.C3.B6rungstheorien
    http://de.wikipedia.org/wiki/7_World_Trade_Center_%281987%29

    Lächerlich…

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  38. Uli sagt:

    @Dude:

    Zitat (jeweils erstes von mir, zweites von dir):
    “Kein Geld als Tauschmittel”

    Tupfgenau das Ansinnen des NWO-Masterplans.“

    Der NWO-Masterplan interessiert mich nicht. Nur weil du da Parallelen siehst, hat das trotzdem nichts aber auch gar nichts miteinander zu tun. Genau so gut kannst du sagen, dass ein Fahrrad auch Benzin verbrauchen muss, da es ja auch Räder wie ein Auto hat.

    Zitat:
    “und fast alles gehört allen”

    Erstens stört das fast und zweitens: leere Floskel um das Ansinnen schmackhaft zu gestalten.“

    Warum soll das stören? Und warum soll das eine leere Floskel sein? Hast du überhaupt im Forum gelesen? Ich behaupte, das hast du nicht. Ich bin überzeugt, du hast das Infomoney noch nicht verstanden.

    Zitat:
    “keine Machthaber mehr!”

    Dito@zweitens.“

    Es gibt im Infomoney nun mal keine Machthaber mehr. Lies im Forum, dann weisst du auch warum.

    Zitat:
    “Zuvor wird sich hoffentlich erstmal das Infomoney weltweit verbreiten.”

    Gottvatermutter bewahre…“

    Ja wenn man sich nicht die Mühe macht, das System zu verstehen, dann wundert mich dieses Gott bewahre nicht 😉

    Zitat:
    “Hörmann nennt es nur so, damit die Leute denken, noch so etwas wie Geld zu haben.”

    Das (damit die Leute denken,) sagt alles….“

    Sorry, das hab nur ich so gesagt, nicht Hörmann. Es ist einfach so: Infomoney funktioniert total anders als Geld, darum ist nur minimal vergleichbar mit Geld. Letztlich kann man sich damit auch auch Dinge kaufen, also hat es halt mit Geld auch etwas gemeinsam. Für Leute, die am Geld hängen, wird Infomoney den Zweck erfüllen. Also habe bitte Verständnis dafür, dass mal sage, dass es kein Geld ist, ich dann aber trotzdem von bezahlen spreche. Es gibt halt noch keine anerkannten Begriffe für Transaktionen im Infomoney. Nochmal: lies im Forum, dann musst du mir später auch nicht mehr auf jedem Wort herumhacken. Du verstehst es einfach noch nicht, und irgendwie scheinst du gegen Hörmann einen Groll zu haben….schlecht Voraussetzungen für eine Diskussion auf Augenhöhe.

    Zitat:
    “Infomoney ist registrierte Arbeitsleistung in Form von z.B. Punkten”

    Genau. Alles schön registriert und in einem zentralen Weltsupercomputer gespeichert. Der feuchte Traum aller grössenwahnsinnigen Totalitaristen.

    Definiere “Luxus”.

    Als ob in irgend einem anderen System die Arbeitsleistung NICHT registriert wäre! Hallo, wo ist denn da das Problem? Das Infomoney ist eine Übergangslösung in eine Welt ohne Geld und ohne Tausch. Ich gehe davon aus, dass man diesen Übergang in 1-2 Generationen schaffen könnte. Wenn dieser Schritt geschafft ist, können wir alle Konten löschen, und dann muss rein gar nichts mehr registriert werden. Das müsste dir doch eigentlich besonders gefallen oder? Oder kennst du ein anderes System, das dir langfristig sowas bieten kann?

    Zur Definition von Luxus: Auch hier: hättest du im Forum gelesen, wüsstest du die Antwort. Ich hab es halt hier der Einfachheit halber nur mit dem Wort Luxus bezeichnet. Aber für den Fall, dass du dir die Mühe für das Forum nicht machen wirst: Kostenlos wird alles sein, wo die Nachfrage das Angebot nicht übersteigt. Sobald sich herausstellt, dass von einem Produkt die Nachfrage grösser ist als das Angebot, wird das Produkt aus den Verteilzentren (das werden Zentren sein, wo man sich alle Überflussgüter kostenlos mitnehmen kann) entfernt. Man muss dann für diese Produkte ähnlich wie bei ebay Infomoney bieten, und manche gehen dann halt leer aus. Stellt sich heraus, dass bei solchen Versteigerungen bei einem Produkt über längere Zeit niemand mehr leer ausgeht, wird das Produkt wieder kostenlos. Das System wird sich so langsam aber stetig in eine Gesellschaft ohne Geld wandeln, denn immer mehr Produkte werden kostenlos. Grund: manches wird in immer höherer Anzahl hergestellt werden können, anderes wird kaum mehr Nachgefragt, weil die Menschen eben auch vernünftiger werden (davon gehe ich jedenfalls wegen der viel besseren Bildung und Information in den Medien aus).

    Zitat:
    “Geld wird bei Bezahlung gelöscht”

    Widerspruch. Oben sagst Du, es gebe kein Geld mehr… was es nicht gibt, kann auch nicht gelöscht werden.“

    Nun gut, ich hoffe dass du jetzt weisst wie ich das meine 😉

    Zitat:
    „Definiere “Überflussgüter”… Sand? Salzwasser?“

    Zum Beispiel 🙂 hab ich ja nun erklärt 😉

    Zitat:
    “ehemalige Besitzer werden ausbezahlt”

    Erneut der Widerspruch…“

    Auch das sollte nun klar sein. Nur nebenbei: eine solche Auszahlung findet nur einmalig bei Einführung des Systems statt. Dies ist absolut nötig, sonst würden viele Hausbesitzer und Grossbesitzer nicht einsteigen wollen. Auch ehemalige Grossverdiener werden mit hohen Beträgen in Form von Infomoney entschädigt (wie hoch steht noch nicht fest). So haben sie aber dann kein Verlust. Sie können weiterhin im eigenen Heim wohnen so lange sie wollen, und können sich auch deutlich mehr Luxusgüter (du weisst was ich damit meine) leisten als andere. Sie werden also reicher sein als der Durchschnitt. Im Verlauf der Generationen wird sich allerdings die Schere zwischen arm und reich systembedingt komplett schliessen.

    Zitat:
    “Also ich verstehe nicht, was daran so kompliziert sein soll.”

    Es ist nicht kompliziert. Bloss falsch und fatal…“

    jaja, aber das System sollte man schon erst verstehen, bevor man solches behauptet.

    Zitat:
    “Im Infogeld unmöglich! Niemand wird mehr Macht haben als der andere”

    Das ist die geschickte Suggestion, um dieses System den Leuten schmackhaft zu machen. Wie ich bereits sagte, ist Hörmann alles andere als dumm – im Gegenteil…“

    Du sagst es: Hörmann ist nicht dumm, er ist genial. Er denkt dabei nicht in erster Linie an sich, sondern an alle. Alle werden profitieren, auch er. Verstehe erst mal das System, und erkläre mir dann, wie jemand noch Macht ausüben kann. Du wirst scheitern!

    Zitat:
    “Luxusgüter solange sie noch rar sind”

    Wie willst Du Diamanten zum “Überflussgut” machen? Entsprechende Maschinen für’s Pressverfahren überall?“

    Warum nicht? Zweite Möglichkeit: Diamanten interessieren die Menschen irgendwann nicht mehr sehr. Ich z.B. besitze keinen und vermisse auch keinen. Also wenn die Nachfrage kleiner wird als das Angebot, werden Diamanten kostenlos. Werden sie wieder rar, müssen sie ersteigert werden. Dritte Möglichkeit: Von den Diamanten hat es immer zu wenig, während es z.B. von allem anderen genug hat. Dann wird halt dieser Stein für immer und ewig ersteigert werden müssen, und wir werden somit niemals vollständig eine Welt ohne Geld haben. Schlimm? Also wenn dies nur z.B. bei Diamanten und Gold zutrifft, könnte ich gut damit leben.

    Zitat:
    “aber damit kann niemand Macht ausüben”

    Trugschluss.“

    Erkläre mir, wie jemand mit ersteigerten raren Gütern Macht ausüben kann! Und nicht vergessen: Grundstücke, öffentliche Anlagen, Immobilien, Kraftwerke usw. kann niemand mehr besitzen. Die gehören nach der Einführung des Systems der Allgemeinheit. Du hast also einen Jet, 10 Ferraris und 2 Yachten…..und nun hast du Macht? Wenn die Menschen alles Lebensnotwendige kostenlos zur Verfügung haben, dann lassen sie sich nicht mehr so leicht unter Druck setzen! Sie werden aber bereit sein, für gewisse rare Dinge (z.B. Ferien in (noch)Geldregionen) ihren minimalen Einsatz für die Allgemeinheit zu leisten. Dein Luxus wird sie aber ziemlich kalt lassen. Allenfalls kannst du z.B. jemandem einen Ferrari schenken, wenn er dir als Gegenleistung 10 Jahre lang deine Villa pflegt. Dann mach das, das stört niemanden. Infomoney kannst du ihm aber nicht geben, das funktioniert nicht.

    Zitat:
    “Selbstverständlich ist das schon ein grosses Problem”

    Es ist der Kern des Problems!“

    Darüber lässt sich streiten. Die heutige Geldschöpfung und der Zins und Zinseszins sind Zweifelsfrei ein riesiges Problem. Dein System würde eine massive Verbesserung bedeuten, keine Frage. Wie gesagt, ich bin auch mit dabei. Ich sehe Infomoney eher als weiteren Schritt in eine noch bessere Zukunft, vor allem Global gesehen.

    Du solltest aber aufhören, das Infomoney schlecht zu reden, ohne es wirklich zu verstehen. Ich bin überzeugt, wenn du es erstmal verstehst, dann siehst du es nicht mehr als Teufelswerk an. Das Potential ist riesig, dessen bin ich mir sicher. Aber ohne Test werden wir es leider nie wirklich wissen. Kann ja sein dass ich falsch liege, aber immer mehr sehen es ähnlich wie ich.

    Geld frisst die Welt, damit ist aber nicht das Informationsgeld gemeint, sondern eben Geld als Tauschmittel!

    Zitat:
    „Plan B find ich gut, allerdings ist die Monetative gepaart mit einem BGE ( https://dudeweblog.wordpress.com/2013/09/27/die-eidgenossische-volksinitiative-fur-ein-bedingungslose-grundeinkommen-ist-zustande-gekommen/ ) wesentlich sinnvoller – zumindest als erster Schritt…“

    Das halte ich für möglich, muss mich aber dazu noch schlauer machen. In der Monetative ist keine freie Presse integriert oder? Oder hab ich das Übersehen? Für mich ein wichtiger Punkt.

    Zitat:
    “Momentan träume ich noch davon, dass irgend eine Regierung irgend wo auf dieser Erde einen Test ermöglicht”

    Grundsätzlich wäre das bzgl. der Monetative in der Schweiz möglich. Die Initiative wird demnächst lanciert. Allerdings ist es beim aktuell herrschenden, konformistischen und indoktrinierten Denken der Massen hier leider auch fast utopisch. Zumindest sind das meine Erfahrungen mit dem grossen Teil der Massen, wenn ich sie übers Vollgeldsystem – und die Wichtigkeit dessen angesichts der aktuellen Zustände – aufzuklären versuchen.

    Sollte ein Wunder passieren, ist ein Scheitern kaum denkbar, zumal die Monetative (immer gepaart mit BGE, das wesentlich grössere Chancen hat als die Monetative, wenn auch trotzdem fraglich bleibt, ob es vom Volk angenommen wird) sehr gut durchdacht ist und die bestehenden Herrschaftsverhältnisse über den Haufen wird….“

    Volle Zustimmung!

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  39. Dude sagt:

    @Uli

    Ich hab das Infomoney sehr wohl verstanden, und durchschaue auch Hörmann, sonst wär mir nicht bewusst, wie fatal und gefährlich das ganze ist.

    Zum Rest: Hab leider keine Zeit zum spielen, auch wenn ich hier 5 A-4-Seiten mit Argumenten vollkleistern könnte.

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  40. Uli sagt:

    @Dude:

    aha, du hast das Infomoney also verstanden. Das möchte ich gerne testen:

    Du bist im Infomoney der Besitzer von Bosch. Deine Fabrik baut Waschmaschinen. Da die Waschmaschinen im Überfluss vorhanden sind, sind diese für jeden Bürger kostenlos zu haben. Wie bezahlst du deine Mitarbeiter?

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  41. thomram sagt:

    @Uli

    Yepp. Genau so will ich es im Blog. In der Sache klar und durchaus auch fordernd, warum nicht, gute Idee, so eine Testfrage, lach – und OHNE PERSÖNLICHEN Angriff. Ganz gut. Weiter so.

    Ich kann die Frage nicht beantworten.

    @Dude
    Hopp Schwiiz. Immer lustig, Schwiizer „gegen“ Schwiizer. LoL.
    Bin wirklich neugierig, ob du die Antwort weisst. Mach mir keine Schande, Junge.

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  42. Petra von Haldem sagt:

    Boa eh is das frech.
    wehe, Dude, Du antwortest 😉

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  43. thomram sagt:

    @Petrali

    Du scheinst mir grad es ganz chliises birebitzeli voreingenommen. Ich halte entgegen: Wehe, Dude, du antwortest nicht.

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  44. Uli sagt:

    @thomram:

    Haha, das wird lustig hier 😀

    @Petra:

    Was soll hier bitte frech sein? Dude behauptet, das Infomoney zu verstehen. Bitte: meine Frage ist in einem Satz zu beantworten! Wenn er nicht antwortet, hat er es definitiv nicht verstanden. Aber hier dann das System schlecht reden. Gilt übrigens auch für dich. Wenn man etwas nicht versteht, besser still sein. Oder halt fragen. Aber sicher nicht schlecht über das Infomoney reden! ok?

    Bitte nicht falsch verstehen, ich mache niemandem einen Vorwurf, wenn er das Infomoney nicht kapiert. Hörmann hat es auch wirklich nicht gut erklärt. Nur wenn man sich zig Vorträge anhört, bekommt man langsam den Durchblick, und erkennt die Genialtät des Systems. Deshalb hab ich eben im Forum meinen Einsatz gegeben, damit im Grunde jeder das System verstehen kann, wenn er denn will. Aber Dude hat bestimmt nicht viel gelesen, sonst hätte er nicht solche Fragen gestellt. Mich nervt es halt, wenn man Unwahrheiten verbreitet, und ein System verteufelt das man offensichtlich nicht mal im Ansatz begriffen hat. Ich finde es ist mein gutes Recht, die Dinge hier richtig zu stellen.

    @Dude:

    Ich würde übrigens schon gerne wissen, was an Hörmann als Person falsch ist. Wenn dir was daran liegt, das wir dem Hörmann nicht auf dem Leim gehen, dann kläre uns doch bitte auf. So wie du Hörmann hinstellst, ist das schon etwas gar billig, ist nur meine Meinung.

    Liebe Grüsse Uli 🙂

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  45. Petra von Haldem sagt:

    Lieber Uli,

    alles was Du machst is scho recht.
    Mach nur.

    ich kann Dir nur antworten mit dem gängigen Spruch:
    „ich hab meine Meinung, kommen Sie mir nicht mit Tatsachen“

    Außerdem will ich Geld behalten und zudem grad nix neu lernen sollen,
    von dem ein anderer meint, dass ich es lernen sollen sollte.

    Das und auch dazugehörende Prüfungen habe ich längst hinter mir.

    Ich gehe mittlerweile zwar auch mit dem Kopf an bestimmte Dinge ran, allerdings in mindestens gleicherweise mit dem Herzen.

    Und das, mein Herz, schlägt grad nicht für Informationsgeld, obwohl die dahinterstehende blitzgscheite Sichtweise bestechend sein kann……, das gebe ich zu…..
    ich will aber grad nicht bestochen werden.
    Hab andere Pläne.
    Dennoch danke für Deine liebe viele Mühe.
    nix für ungut 😉

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  46. Dude sagt:

    @Uli

    Sagte bereits: Keine Zeit.

    Zudem: Bevor ich Dir überhaupt irgendwas beantworte, beantworte doch Du mal die offenen Fragen hier:
    https://bumibahagia.com/2014/05/12/fanz-hormann-informationsgeld-fur-die-neue-gesellschaft/comment-page-1/#comment-11102
    https://bumibahagia.com/2014/05/12/fanz-hormann-informationsgeld-fur-die-neue-gesellschaft/comment-page-1/#comment-11170

    Alles schön der Reihe nach… ;op

    Ps. „Darüber lässt sich streiten. Die heutige Geldschöpfung und der Zins und Zinseszins sind Zweifelsfrei ein riesiges Problem. “
    Nö, darüber lässt sich nicht streiten, denn hiebei liegt der Hund begraben, dies ist der Kern des Problems und hiebei setzt auch die Monetative – im Gegensatz zum Hörmannschen NWO-Modell, an. –> https://dudeweblog.wordpress.com/2013/11/24/uber-das-konsumgebaren-das-unterhaltungstreiben-und-die-plappermentalitat-der-schuldgeldknechtschaftssklaven-dreckskapitalismus-teil-ii/

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  47. luckyhans sagt:

    @ Uli:

    Dein Beispiel, das Du den Dude angeboten hast, verstehe ich nicht.
    Wenn jemand die Preise willkürlich festlegt – das ergibt sich aus Deinem Beispiel – die Waschmaschinen sind kostenlos, d.h. der Preis ist Null -, muß er auch für den Ausgleich sorgen.
    Und laut Hörmann ist die Produktion geldfrei – siehe oben: „Durch die Trennung von Produktion (geldlos, kooperativ und nachhaltig, …“
    Daher brauche ich meine Mitarbeiter nicht zu bezahlen, sondern sie bekommen entsprechende Gutschriften auf ihren persönlichen Konten bie den dNB.
    Bitte erkläre also, was Du mit Deinem Beispiel bezwecken wolltest.

    Zur Sache:
    Hörmann will dem Geld die Tauschfunktion nehmen und es NUR als Wertmaßstab gelten lassen – siehe oben – was soll das bezwecken? Ich dachte immer, wir brauchen das Entgegengesetzte – Geld NUR als Tauschmittel und NICHT als Wertaufbewahrungsinstrument.
    Solange Geld nur Tauschmittel war und einen Eigenwert besaß, und dieser (bei den Brakteaten) regelmäßig einem Wertverlust unterlag, hat es die mit Abstand schöpferischste Zeit in der Menschheitsgeschichte gegeben – in dieser Zeit wurden SÄMTLICHE großen Kirchen, Dome, Münster etc. in Europa gebaut!
    Mit den damaligen „Technologien“ und ohne CAD, Zeichnungssätze und so weiter!
    In Bauzeiten, die wir mit unseren heutigen Bautechnologien aus diesen Materialien kaum schaffen würden!
    Erkennst Du den Zusammenhang?

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  48. Uli sagt:

    @luckyhans:

    Zitat:
    „Dein Beispiel, das Du den Dude angeboten hast, verstehe ich nicht…..“

    Ich habe die Frage bewusst so gestellt. Nur wenn jemand eine so gestellte Frage aus dem FF beantworten kann, hat er das Infomoney richtig verstanden 😉 Ich möchte darauf erst näher eingehen, wenn mir Dude seine Lösung dazu gebracht hat. Hab also noch etwas Geduld, ich werde das bald auflösen. Anhand deiner Fragestellung stelle ich fest, dass du das System mit Sicherheit besser verstehst als Dude, aber 100% den Durchblick hast du noch nicht (Stichwort willkürlich).

    Zitat:
    „Hörmann will dem Geld die Tauschfunktion nehmen und es NUR als Wertmaßstab gelten lassen – siehe oben – was soll das bezwecken? …“

    Ziel von Hörmann ist die Gesellschaft ohne Geld und Tausch, niemand wird mehr etwas besitzen, alles gehört allen (selbstverständlich werden persönliche Dinge wie Wohnung, Kleider, Möbel usw. persönlich bleiben, solange man die nicht weitergibt – es kann dich also niemand aus „deiner“ Wohnung vertreiben). Der Grund dafür ist der, dass sich Menschen immer irgendwie zu bereichern versuchen, solange man Dinge besitzen und tauschen kann. Da die Gesellschaft aber nun mal für eine Welt ohne Geld noch nicht reif ist, hat er das Infomoney als Übergangslösung entwickelt.

    Anmerkung: Das Infomoney bietet bis heute nur eine Grundlage, Details zur Umsetzung sind noch offen, dazu ist das Forum da. Was ich im Forum und auch hier geschrieben habe sind nur Möglichkeiten der Umsetzung. Meiner Meinung nach verstehen die Leute das System besser, wenn sie Beispiele aus dem Alltag sehen. Aber im Grunde ist sehr vieles noch offen, im Falle einer Einführung oder eines Tests würde man vieles noch konkreter regeln müssen.

    Also die Frage, warum er dem Geld die Tauschfunktion nehmen will, kann ich so beantworten: Damit Menschen sich gegenseitig nicht mehr bestechen, ausnutzen, bereichern usw. können. Das neue Geld soll persönlich sein und unmöglich weitergegeben werden können. Nur so schaffen wir den fortwährenden Übergang in die Welt ohne Geld.
    Zum Wertmassstab: die Punktezahl des Infomoney sagt nichts über dessen Wert oder Kaufkraft, sondern es ist nur eine Information (daher Infomoney).

    Beispiel: Du hast auf deinem Konto 100’000 Punkte. Du kannst nun nicht sagen, du hast auf dem Konto einen Wert von 100’000P und du weisst auch nicht ob du die Yacht xy damit kaufen kannst. Die 100’000 Punkte sind nichts anderes als eine Information, und zwar darüber, wie viel du bis heute geleistet hast minus die Punkte die du schon für rare Güter gelöscht hast. Angenommen, du möchtest damit eine bestimmte Yacht kaufen, dann musst du für diese Yacht online bieten. Je nach dem, was du dir sonst noch leisten willst oder auch nicht, wird deine Schmerzgrenze höher oder tiefer sein. Wenn du der einzige bist, der diese Yacht will, dann bekommst du sie kostenlos. Wenn ein zweiter die Yacht auch will, dann bekommt sie der, der halt mehr bietet. Das kaufen von raren Gütern im Infomoney wird also genau so ablaufen wie heute bei Ebay. Nur wird das Mindesgebot Null Punkte sein (das nehme ich jetzt einfach mal an, weil es Sinn macht. Wie erwähnt, solche Dinge sind noch nicht geregelt).

    Zitat:
    „Solange Geld nur Tauschmittel war und einen Eigenwert besaß, und dieser (bei den Brakteaten) regelmäßig einem Wertverlust unterlag, hat es die mit Abstand schöpferischste Zeit in der Menschheitsgeschichte gegeben – in dieser Zeit wurden SÄMTLICHE großen Kirchen, Dome, Münster etc. in Europa gebaut!“

    Mir sind diese Vorteile durchaus bewusst, auch Hörmann erwähnt diese Dinge immer wieder. Wir müssen aber sehen, dass wir heute 7 Mia Menschen sind. Wir können nicht global so funktionieren, das ist einfach vorbei. Z.B. die Monetative inkl. BGE bringt extreme Vorteile für uns, und daher bin ich da voll mit dabei. Aber die globalen Probleme werden wir dadurch nur minimal lindern. Das Infomoney geht da deutlich weiter, vor allem wenn man es ressourcenbasiert einführt. Also ich sehe die Vorteile durchaus und bin auch dafür, Infomoney sehe ich aber als wichtigen weiteren Schritt.

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  49. Uli sagt:

    @Petra:

    „Außerdem will ich Geld behalten“

    Nun, Geld ist keine Garantie für ein gutes Leben. Was ist dir wichtiger: Geld oder Lebensqualität? Ausserdem: Bei Einführung des Infomoney würde das Eigenkapital jedes Menschen registriert und in Form von Infomoney auf dem Konto gutgeschrieben + ein zusätzliches Startkapital. Man wird zwar nicht wissen, wie viel man sich damit kaufen kann, da man die raren Güter ja ersteigern muss. Aber je mehr Punkte jemand hat, desto eher kommt er bei sehr teuren Gütern zum Zug. Im Gegenzug ist alles, was nicht rar ist, kostenlos. Ich bin Überzeugt: im Infomoney arbeitet jeder deutlich weniger. Aber dadurch dass z.B. eine Sprache lernen nichts kostet, wird auch niemandem langweilig. Gleichzeitig wird für alle die Lebensqualität steigen. Man besitzt zwar weniger, kann aber sehr vieles einfach so kostenlos ausleihen und benutzen. Für mich ein Traum, viele haben damit leider noch Mühe. Aber ganz ehrlich: wenn ich auf sicher eine top Lebensqualität haben kann, und dies bis ins hohe Alter, dann brauche ich kein Geld.

    Zitat:

    „und zudem grad nix neu lernen sollen,
    von dem ein anderer meint, dass ich es lernen sollen sollte.“

    Das akzeptiere ich natürlich 🙂 Allerdings haben wir Westler schon auch eine Verantwortung. Was für Leid und Umweltverschmutzung weltweit geschieht, hat eben schon sehr viel mit dem Geld als Tauschmittel zu tun. Meiner Meinung nach bringt die Monetative + BGE bei uns sehr wohl grosse Vorteile, aber das Leid in der dritten Welt vermag das kaum zu lindern. Konzerne werden immer noch gerne für Hungerlöhne arbeiten lassen. Im Infomoney ist vorgesehen, dass eine bestimmte Arbeit weltweit exakt die gleiche Punktzahl pro h ergibt. Je unbeliebter die Arbeit, desto mehr Punkte bekommst du pro h. Somit wird sich die Schere zwischen arm und reich nach und nach schliessen. Ich besitze ein Haus, und ich bin nicht stolz darauf. Ich konnte es mir nur leisten, weil ich in kauf genommen habe, dass arme Leute für einen Hungerlohn Rohstoffe für mein Haus gefördert haben. Liebe Leute, wir leben auf Kosten der Armen, und das ist nicht richtig. Wenn wir das Geld aber abschaffen, fallen extrem viele Arbeitsstunden weg, die uns ermöglichen, mit deutlich weniger Zeitaufwand fast alles selber herzustellen. Somit können wir unsere Lebensqualität steigern ohne die armen auszunehmen. Und auch die heute armen können sich sehr schnell ein deutlich besseres Leben ermöglichen.

    Zitat:

    „Ich gehe mittlerweile zwar auch mit dem Kopf an bestimmte Dinge ran, allerdings in mindestens gleicherweise mit dem Herzen.“

    Es ist wichtig, dass Herz und Verstand im Gleichgewicht sind. Wer zu viel Herz hat, wird eher naiv und lässt sich ausnutzen – wer zu viel Verstand hat wird egoistisch und nutzt andere aus. Nun, wir nutzen definitiv andere aus, also haben wir im Schnitt zu wenig Herz.

    Zitat:

    „Und das, mein Herz, schlägt grad nicht für Informationsgeld“

    Wie kann dein Herz entscheiden, ob es für Infomoney schlagen kann, wenn dein Verstand die Sache nicht richtig prüft? Also solange du das Infomoney nicht verstehst, kann dein Herz unmöglich urteilen. Dann ist mir lieber wenn man ehrlich ist. Dann sag halt: gut möglich dass es ein gutes System ist, aber ich habe mich leider noch zu wenig damit befasst und kann somit leider noch kein Urteil geben 😉

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  50. Uli sagt:

    @Dude:

    Zitat:
    „Sagte bereits: Keine Zeit.“

    Die Antwort wäre einen Satz lang, du hast aber mehr geschrieben….Widerspruch! Für mich ein Beweis, dass du nur glaubst, das Infomoney zu verstehen, aber du verstehst es meiner Meinung nach nicht mal im Ansatz. Bei Verstehen des Systems kann man die Antwort aus dem FF liefern. Ich lasse dir noch ca. 1 Tag Zeit, zu beweisen dass du das Infomoney zu Recht schlecht redest. Bei falscher oder keiner Antwort muss jeder annehmen, dass deine Aussagen bezüglich Infomoney und auch Hörmann keinen Informationswert haben.

    Zitat:
    „Zudem: Bevor ich Dir überhaupt irgendwas beantworte, beantworte doch Du mal die offenen Fragen hier“

    Bin der Meinung, dass ich die wichtigen Dinge schon beantwortet habe. Trotzdem hier der Rest:

    Frage/Behauptung: Sein System zementiert die Vorherrschaft der Konzerne…

    Häh? Konzerne werden der Allgemeinheit gehören, wie sollen die dann ….??? Begründe diese Behauptung.

    Frage: interessierte mich sehr, was er in Bezug zu TTIP sagt

    Er ist genauso dagegen wie du und ich. Hat er schon mehrmals in Facebook erwähnt, finde aber die Stellen nicht auf Anhieb. Kannst ihn gerne persönlich anschreiben: dienstlich: franz.hoermann@wu.ac.at privat: franz.hoermann19600323@gmail.com
    Ich weiss leider nicht, bei welcher Adresse er eher antwortet. Versuch mal die eine, warte eine Woche, und dann versuche halt die andere. Bedenke, Hörmann bekommt täglich zig Anfragen via Mail, hab also Verständnis, wenn eine Antwort nicht innerhalb 24h kommt.

    Frage: Von einer Form der Sklaverei in die nächste?

    Bestimmt nicht, das pure Gegenteil ist der Fall. Jegliche Grundversorgung wird kostenlos sein, solange diese in genügender Menge verfügbar ist. Dazu bedarf es deutlich weniger Arbeitsstunden als heute. Also mit kleinem Einsatz von jedem ist das gewährleistet, was hat das mit Sklaverei zu tun? Um zu verstehen, warum diese Grundversorgung deutlich weniger Arbeitszeit beansprucht, musst du dir nur mal überlegen, was alles wegfällt wenn wir das heutige Geld weglassen. Hab ich im Forum zum grossen Teil aufgelistet und es gibt viele Studien dazu. Google mal „Welt ohne Geld“ oder „Gesellschaft ohne Geld“.

    Frage: Werden Systemkritikern in der vollkommen elektronisch beherrschten Geldwelt einfach die Konten geschlossen bzw. blockiert, wenn sie nicht brav auf Linie tanzen?

    Wozu? Ich erinnere dich daran: Nur rare Güter wird man bezahlen müssen, alles andere ist kostenlos. Also selbst wenn da jemandem das Konto geschlossen würde, könnte er problemlos und gut weiterleben. Aber warum sollte man überhaupt im Infomoney keine Kritiker dulden, bzw. diese mit Kontoschliessungsdrohungen Mundtot machen? Begründe diese Annahme, ich hab keine Ahnung wie du auf sowas kommst.

    Frage: Und danach? Das Sonderziehungsrecht als einzige Weltwährung?

    SZR ist ja als ergänzende Weltwährung zu den anderen Weltwährungen gedacht. Diese Währung könnte nicht auf den Devisenmärkten gehandelt werden. Ich bin darüber mangels Interesse nur unzureichend informiert. Im Infomoney macht sowas keinen Sinn, denn Infomoney kann ja nicht einmal weitergegeben werden. Auch diese Frage beweist eindeutig: Dude hat Null Ahnung vom Infomoney.

    Frage/Behauptung: Jedenfalls wäre es immerhin ein einleuchtender Grund, warum er immer wieder Auftritte in den Schafsmedien erhält…

    So viele Auftritte sind das aber nicht. Früher gar deutlich mehr als heute…man scheint ihn so langsam zu fürchten. Spricht eindeutig FÜR Hörmann 😉

    Behauptung: Daher gefällt mir die Monetative – kombiniert mit der aktuellen BGE-Initiative – wesentlich besser, zumal sie alles in allem auch realistischer erscheint

    Realistischer ja, vor allem bei der Mehrheit. Wie gesagt, ich bin dabei. Aber mit dem Infomoney als weiteres Ziel im Hinterkopf.

    Behauptung: und die Freiheit und Selbstbestimmung der Individuen fördert, anstatt, wie in Hörmann’s Welt, weiter beschneidet…

    Das stimmt mit Sicherheit nicht, im Gegenteil: Ein System das mehr Selbstbestimmung und Freiheit bietet als das Infomoney kenne ich nicht.

    Zitat: Was m.E. auf jeden Fall so schnell wie möglich geschehen müsste, wäre eine gerechte Verteilung der Kapitalien zu mehr oder weniger gleichen Teilen an jeden Bürger (im Idealfall natürlich global), mit gleichzeitiger Vermögensbegrenzung nach oben für die Zukunft. Nur so könnten die aktuellen desaströsen und gefährlichen Herrschaftsstrukturen und deren hässliche und leidige Früchte wirklich überwunden, und die Gleichwertigkeit der Individuen wiederhergestellt werden; und zwar in nachhaltigem Sinne.

    Im Infomoney würde das Umgesetzt. Die ungleichen Löhne per sofort bei Einführung, die Umverteilung nach und nach, so dass es niemandem weh tut.

    Den Rest, auch vom zweiten Link, habe ich bereits beantwortet.

    Zitat:
    „Nö, darüber lässt sich nicht streiten, denn hiebei liegt der Hund begraben…“

    Natürlich liegt hier der Hund begraben. Aber ob dieser Hund nun grösser ist, als das Geld an sich, bezweifle ich sehr. Und da bin ich nicht der einzige. Also Meinung gegen Meinung, beides ist nicht bewiesen = es lässt sich durchaus darüber streiten. Ich behaupte jetzt mal folgendes: Heutige Geldschöpfung, Zins und Zinseszins machen 30% der Probleme, die restlichen 70% macht das Geld als Tauschmittel.

    Aber nochmal, ich bin ja ganz bei dir. Momentan ist mir Plan B noch sympatischer, muss aber gestehen dass ich bei der Monetative noch nicht 100% den Durchblick habe. Aber wenn es um eine Abstimmung für die Monetative geht, und über Plan B kann ich nicht abstimmen, dann hast du ganz klar meine Stimme. Also von daher: mich musst du nicht überzeugen, ich erkenne ganz klar die Vorteile. Warum sollte ich auch gegen die Beseitigung von 30% der globalen Probleme sein (wenn man das System weltweit einführen würde)? Lokal gesehen beseitigt das sogar noch deutlich mehr Probleme. Ich sehe darin sogar eine Chance, dass die Menschen später das Informoney eher verstehen. Also mir kommt die Monetative oder ein Plan B extrem entgegen.

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  51. Uli sagt:

    @Dude:

    Antwort auf meine Testfrage nicht vergessen 😉

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  52. Dude sagt:

    @Uli

    Von Dir lass ich mir garantiert nichts vorschreiben und auch keine Deadlines setzen. Ich halte das Infogeld – zumal verstanden – für gefährlichen Schwachsinn und halte es somit für überflüssig diese hypothetische Frage zu beantworten.

    „Konzerne werden der Allgemeinheit gehören“

    Sag das mal den Konzernleitungen und deren Aktionären. Wetten, dass die da nicht mitspielen?
    Zudem braucht ohnehin keiner Konzerne. Dieser Zentralismus ist des Teufels!

    „Hat er schon mehrmals in Facebook erwähnt, finde aber die Stellen nicht auf Anhieb.“

    Niemand braucht Facebook. siehe http://ultimativefreiheitonline.wordpress.com/brimborium/was-sie-schon-immer-uber-facebook-wissen-wollten/

    Aber wenn Du konkrete Aussagen von ihm zu TTIP hast, bitte her damit. Interessiert mich sehr.

    „Jegliche Grundversorgung wird kostenlos sein“

    Dazu braucht es kein Infogeld. Da genügt schon ein BGE. Für Arbeitszeiteinteilung und Arbeitswahl gehen damit auch völlig neue Möglichkeiten für jeden auf.

    „was hat das mit Sklaverei zu tun?“

    Die Sklaverei ergibt sich durch das Punktesystem – vergleiche Bitcoin – und dadurch, dass sich die Konzerne nicht einfach so vom Profit- & Ausbeutungsdenken verabschieden. Wenn Du das glaubst, bist Du schlicht naiv.

    „musst du dir nur mal überlegen, was alles wegfällt wenn wir das heutige Geld weglassen.“

    Das wichtigste ist nur schon, dass ich nicht mehr anonym mit Bargeld etwas bezahlen kann, sondern alles komplett im Weltsupercomputer registriert (am besten wohl noch auf nem RFID im Kopf, hmm?) ist – mit entsprechenden Persönlihchkeits- & Verhaltensprofilen selbstredend. –> Totale Überwachung perfekt. NWO lässt grüssen. Ein leichtes Spiel Kritiker der NWO-Herren einfach abzuschalten.

    1. benütz ich keinen Google (siehe Facebook) und
    2. beschäftige ich mich schon seit vielen Jahren mit dem Geldsystem und Alternativen dazu.
    Hier mal eine andere Variante für Dich –> https://dudeweblog.wordpress.com/2013/05/06/von-der-macht-zur-masswirtschaft/

    „Ich erinnere dich daran: Nur rare Güter wird man bezahlen müssen, alles andere ist kostenlos.“

    Ich erinnere Dich daran, dass das eine Utopie ist angesichts des heutigen Denkens der grossen Massen! Siehe meinen Kommentar weiter oben.

    „Also selbst wenn da jemandem das Konto geschlossen würde“

    Da gibt es noch ganz andere Möglichkeiten als ’nur‘ das Konto (das einer womöglich gar nicht will, weil er keine Lust hat total komplett registriert zu sein über alles was er macht und bares bevorzugt) zu schliessen…

    „Aber warum sollte man überhaupt im Infomoney keine Kritiker dulden“

    Weil das die NWO bzw. deren Herren nicht brauchen kann. Die wollen vollständig kontrollierte Sklaven, die ihr Sklavendasein noch lieben… alles andere stört das Herrschaftssystem und könnte dazu führen, dass ihr Thron wackelt.

    „SZR ist ja als ergänzende Weltwährung zu den anderen Weltwährungen gedacht.“

    Ja, zur Zeit noch. Tatsächlich ist es aber eine Art Blaupause für das Eine-Welt-Geld.

    „Diese Währung könnte nicht auf den Devisenmärkten gehandelt werden.“

    Das liesse sich relativ schnell ändern… zuvor nur ein kleiner globaler Totalfinanzcrash und die Menschen werden nach einer Lösung (z.B. SZR, Amero, Bitcoin, Infogeld, hehe) flehen…

    „Realistischer ja, vor allem bei der Mehrheit.“

    Leider aber nicht genug realistisch. Es wird verflucht schwer die Monetative durchzubringen, wenn ich das Interesse der Bevölkerung dazu betrachte.. dazu kommen die ganzen Partei- & Konzerninteressen mit entsprechend dicken Propagandakampagnen – geschickt gemacht durch professionelle Marketingfirmen selbstredend. Aber eine Chance dazu besteht, daher geb ich diesbezüglich auch alles und verschwende meine Zeit nicht mit utopischem Nonsense.

    „Die ungleichen Löhne per sofort bei Einführung“

    Die Löhne sind irrelevant! Es geht um die VERMÖGEN! Und die werden – laut Dir – im Infogeld anfangs ja 1-1 in Punkte umgewandelt!

    „die Umverteilung nach und nach,“

    Auch hier machst Du die Rechnung ohne die momentane Herrschafts- & Blutgeldkaste, deren weitreichende Macht Du m.E. massiv unterschätzt.

    „Aber ob dieser Hund nun grösser ist, als das Geld an sich, bezweifle ich sehr.“

    Ja klar, da Du davon ausgehst, dass Geld ein Fehler ist. Der Fehler liegt aber einzig darin, dass der Grossteil des Geldes keine WERTDECKUNG hat, sondern bloss Bits & Bytessind…

    „Ich behaupte jetzt mal folgendes: Heutige Geldschöpfung, Zins und Zinseszins machen 30% der Probleme, die restlichen 70% macht das Geld als Tauschmittel.“

    Quatsch. Offenbar hast Du diese Abhandlung ( https://dudeweblog.wordpress.com/2013/11/24/uber-das-konsumgebaren-das-unterhaltungstreiben-und-die-plappermentalitat-der-schuldgeldknechtschaftssklaven-dreckskapitalismus-teil-ii/ ) nicht gelesen oder nicht verstanden…

    Abschliessend kann ich sagen: Das Infomoney ist sicher nicht schlechter als das irrsinnige Gewurstel heute, aber auch nicht besser – zumindest nicht viel.
    Damit bin ich raus aus diesem Kommentarstrang. Alles relevante steht da.

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  53. thomram sagt:

    @Dude
    Alles sicher supergescheit, was du sagst.
    Mi als fast ganz altem Mann fällt dabei etwas auf. Du blickst starr auf die Schlange.
    Ich frage dich: Wo wills du damit hinkommen?

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  54. Petra von Haldem sagt:

    ****Wie kann dein Herz entscheiden, ob es für Infomoney schlagen kann, wenn dein Verstand die Sache nicht richtig prüft? Also solange du das Infomoney nicht verstehst, kann dein Herz unmöglich urteilen. Dann ist mir lieber wenn man ehrlich ist. Dann sag halt: gut möglich dass es ein gutes System ist, aber ich habe mich leider noch zu wenig damit befasst und kann somit leider noch kein Urteil geben ;-)*****

    Ja, das wüsstest Du halt gerne, wie mein Herz das entscheiden kann, was?
    Damit nehme ich Wesentliches wahr und kann Verführerisches von Anregendem z.B. unterscheiden.

    Und Du kannst sicher sein, auch Du wirst geliebt, selbst wenn Du nix tust und nix leistest.
    Und ich gehöre zu den Behinderten, die bekehrungsresistent sind.

    Und jetzt bin ich ehrlich,wie Du es Dir wünschst:

    Es ist sehr gut möglich, dass es ein gutes Systhem fürs Systhem ist.
    Ich habe mich intensiv damit beschäftigt und kann somit mein Urteil abgeben.
    Das braucht nichts an Deinem Urteil zu ändern.

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  55. Uli sagt:

    Dude, sorry aber ich kann dich bezüglich den Aussagen zum Infomoney nicht ernst nehmen. Du hast dich offensichtlich NULL damit auseinandergesetzt, redest es aber permanent schlecht. Gerade du solltest einfach wissen, dass sowas einfach überhaupt nicht vertretbar ist. Entweder man setzt sich mit einer Materie richtig auseinander und kann dann auch mitreden, oder man lässt es.

    Mit Facebook und Google hast du ja Recht, und mit einigen anderen Dingen bin ich auch gleicher Meinung wie du. Den Rest könnte ich jetzt alles wieder durchkauen und berichtigen. Aber nun hab ich echt keine Lust mehr dazu. Wozu auch, du machst dich bezüglich Infomoney ja eh nicht schlau. Hab dir weiter oben einen Link ins Forum gesetzt, der ist in 10 Min durch und du würdest es zu 80% verstehen. Die restlichen 20% wären im Rest des Forums auch noch zu finden, aber das verlange ich ja noch nicht mal.

    Nur eine Frage möchte ich beantworten:

    „Sag das mal den Konzernleitungen und deren Aktionären. Wetten, dass die da nicht mitspielen?
    Zudem braucht ohnehin keiner Konzerne. Dieser Zentralismus ist des Teufels!“

    Damit eben die Konzernleitungen mitmachen, ist vorgesehen ihnen riesige Summen an Punkten auf ihre Konten zu buchen (Rechnungsbeispiele dazu findet man im Forum). Diese Leute haben endgültig ausgesorgt bis an ihr Lebensende. Friede, Freude Eierkuchen und kein Stress mehr. So holen wir diese Leute mit ins Boot, anders geht es nicht. Die Vermögen werden sich dann halt langsam ausgleichen, aber immerhin ist das realistischer, als wenn man denen alles wegnehmen wollen würde – keine Chance! Wenn du denkst, die Umverteilung könne man im Hauruckverfahren realisieren, dann bist du naiv. Das Infomoney nimmt niemandem Lebensqualität weg, alle profitieren. Für mich ist das Fakt und somit ist es ein sehr gutes System. Die Konzerne bleiben selbstverständlich nach der Übernahme durch die Allgemeinheit nicht mehr Konzerne. Das werden einfach unsere Produktionstätten sein. Für Marken und Namen wird sich niemand mehr interessieren, wozu auch. Werbung wird es auch keine mehr geben.

    Und nun zur Auflösung meiner Frage:

    Frage:
    Du bist im Infomoney der Besitzer von Bosch. Deine Fabrik baut Waschmaschinen. Da die Waschmaschinen im Überfluss vorhanden sind, sind diese für jeden Bürger kostenlos zu haben. Wie bezahlst du deine Mitarbeiter?

    Antwort:
    Die Mitarbeiter sowie auch du erhalten fortlaufend die Punkte für die Arbeitsleistung auf den persönlichen Konten von der Bank (also von der Allgemeinheit) gutgeschrieben.

    Um es noch etwas genauer zu machen: Die Firma Bosch wurde von der Allgemeinheit übernommen, und heisst somit wahrscheinlich nicht mehr Bosch (sie wird wahrscheinlich überhaupt keinen Namen mehr haben) und gehört auch nicht mehr dir. Wahrscheinlich arbeitest du nicht mehr und machst dir erstmal ein schönes Leben, bis du vor lauter Langeweile wieder gewisse Tätigkeiten aufnimmst, auch wenn es dein Konto überhaupt nicht nötig hätte. Falls du nach der Einführung des Infomoney trotzdem noch arbeiten und auch in der ehemals deinigen Firma bleiben willst, dann hättest du nur noch eine Produktionsleitende Funktion, und bekämst dafür wie die anderen Mitarbeiter auch deine Leistungspunkte gutgeschrieben. Deine Arbeit würde sich aber extrem ändern, denn um Kosten, Gewinn und Werbung brauchst du dich nicht mehr zu kümmern. Ihr stellt nur noch her, was die Gesellschaft benötigt, und das in allerhöchster Qualität, kosten spielen keine Rolle. Nur was langfristig am effizientesten ist, bekommt für die Produktion grünes Licht. Ihr werdet auch um ein Vielfaches Weniger Geräte herstellen als bisher, denn die neuen halten viel länger. Du wirst höchstwahrscheinlich deine Tätigkeit mit mehreren Personen teilen, damit du nur noch 1-2 Tage pro Woche diese Tätigkeit ausüben musst.

    Nun wünsche ich dir alles Gute. Deine Seiten sind gut gemacht, ich weiss diese Arbeit zu würdigen und zu schätzen. Aber wie du über das Infomoney urteilst, das ist schon fast unter der Gürtellinie, ich kann das nicht entschuldigen, sorry. Ich möchte dich bitten, erst wieder über das Infomoney zu berichten, wenn du dich damit auch wirklich auskennst. Dieses System hat es nicht verdient, von Nichtkennern schlecht gemacht zu werden.

    LG Uli

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  56. Dude sagt:

    Ich will damit klarstellen, dass
    Zitat Hesse:

    „Wahrlich, keiner ist weise,
    Der nicht das Dunkel kennt,
    Das unenntrinnbar und leise
    Von allen ihn trennt.“

    …und dass Hörmann’s Modell genau den Plänen des dunklen entspricht, auch wenn’s in weissem, schicken und supertoll klingendem Mänteli daherkommt.

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  57. Uli sagt:

    @Petra:

    Was sagt dein Herz denn zur Ausnutzung von Menschen in Entwicklungsländern und im Osten? Alles im reinen? Ich weiss, blöde Frage, natürlich findest du das nicht gut. Aber das Infomoney bietet hier eine tolle Lösung. Da du das nicht erkennst, glaube ich dir folgenden Satz nicht: „Ich habe mich intensiv damit beschäftigt und kann somit mein Urteil abgeben.“

    LG Uli

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  58. Uli sagt:

    Zitat:
    …und dass Hörmann’s Modell genau den Plänen des dunklen entspricht, auch wenn’s in weissem, schicken und supertoll klingendem Mänteli daherkommt.

    Dude, ganz ehrlich, es nervt langsam nur noch. Bring hier Fakten warum es irgend einem dunklen Plan entsprechen soll, oder lass solche Äusserungen. Du hast noch nicht in einem Punkt etwas nachvollziehbar negatives über das Infomoney gesagt. All deine Äusserungen bezüglich Infomoney sind buchstäblich Bullshit. Bleib besser beim Vollgeld, Monetative und BGE, da erzählst du wenigstens wahrlich wahres.

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  59. Petra von Haldem sagt:

    Uli, ich verrate Dir mal was.
    Jeder, aber auch jeder DU-Satz ist immer eine Selbstaussage, immer.
    Das ist ein Tipp für weitere Blogbeiträge, egal wo…
    Denn damit wirst Du, werde ich, erkannt, bei denen, die die Sprache zu lesen verstehen.
    Also weiter so.
    ich mag Dich. 🙂
    .

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  60. luckyhans sagt:

    @ Uli:

    Manche Menschen (auch Professoren) scheinen mit ihrem eigenen gutmütigen Denken auch an andere Menschen heranzugehen – das könnte mal ganz böse enden.
    Denn andere Menschen SIND anders und DENKEN anders.

    Wenn jemand meint, daß er mit einem bis ans Lebensende (für sich und seine Familie bis in die dritte Generation) ausgesorgten Wohlstand irgend jemanden in Konzernzentralen, Bankvorständen oder in der Finanzoligarchie beeindrucken oder gar „kaufen“ kann, dann ist das ein leider weit verbreiteter Irrtum – denn diese Leute HABEN DIES SCHON!

    Warum geben sie aber ihren Posten nicht ab, sondern klammern sich daran wie ein Ertrinkender an alles, was er zu fassen kriegt?
    Weil es ihnen NICHT um Geld oder Wohlstand oder Versorgung geht!

    Es geht ihnen um Machtausübung – darum, andere Menschen zu beherrschen. Das ist ihre „Kreativität“, die sie ausleben wollen.
    Nimm ihnen dies, und sie wären mit ihrer eigenen Unzulänglichkeit konfrontiert – das wissen sie und fürchten sich davor.
    Daher werden sie NIEMALS irgendein wie auch immer geartetes „Angebot“, das einen Machtverlust beinhaltet, akzeptieren.

    Hier sind Alternativen gefragt – kreative – zum Beispiel: ihnen eine virtuelle Spielwiese einzurichten, wo sie ihre Machtgelüste ausleben können, ohne anderen Menschen zu schaden. Oder für sie Spielkasinos einrichten, wo sie jeden Tag von Neuem mit einer Million Einsatz spielen können und jeden Gewinn auch (virtuell) gutgeschrieben bekommen. Oder ihnen Roboter als willlfährige Diener zur Verfügung zu stellen, die sie beliebig drangsalieren können und die immer nur „Danke, Sir“ antworten.
    Ja, ich gebe zu – nicht sonderlich kreativ. Bin halt Verstandesmensch… 😉

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  61. thomram sagt:

    Luckyhans weist hier auf einen zentralen Punkt hin, welcher in keiner Systemerklärung erwähnt wird.
    Ein System ist immer ein System. Es kann noch so sehr auf Gerechtigkeit angelegt sein, es bleibt ein System, und was Menschen inner- und AUSSERHALB dieses Systemes machen, steht nicht geschrieben.

    Lucky weist auf die Machtgier der „Mächtigen“ hin. Wir wissen, dass die „Mächtigen“machtgierig sind, weil sie sich unbewusst zutiefst machtlos fühlen.
    Sie müssten, um das zu ändern, in einen sehr lange währenden Prozess eintauchen, der sehr schmerzhaft sein kann. Wenn sie es nicht freiwillig tun – und das wird weniger als ein Promille machen – werden sie dereinst, von ihrem hohen Selbst gesteuert, in den Prozess gezwungen werden.

    Lucky spricht wahr: Auch im besten System bringt man die „Macht“haber nicht von ihrer Sucht weg.

    Nun erweitere ich Luckys Hinweis.
    Auch im vernüntigsten System werden Menschen Mittel und Wege finden, ausbeuterisch zu wirken.

    Diese Botschaft richte ich hier vor allem an DUDE,
    denn ich lese bei dir, Freund Dude, dass du meinst, bei einem perfekten System würde das Uebel aus der Welt geschaffen.

    Wörtlich sagst du mir ja, ich erinnere genau, dass das Geldsystem die Wurzel aller (oder der grössten) Schwierigkeiten sei.

    So ist es eben NICHT.

    Die Menschen könnten sogar mit dem heutigen Geldsystem herrlich in Frieden und Freuden leben, wären die Menschen alle reinen Herzens und des guten Willens voll.
    Es gäbe weder Korruption noch unmässige Bereicherung. Die Leute oben im Geldfluss würden das Geld freudig wieder nach unten regnen lassen!

    Wir haben hier noch andere Exemplare, welche es so machen wie ich. Hier bin ich reich. Was ich mehr habe, gebe ich nach unten.

    DIESE ÄNDERUNG würde im Haben alles ändern.

    Hm, ich finde grad nicht den konzentrierten Faden.

    Ich will sagen:

    Das Hörmann System spricht Petra’s Herz nicht an, weil es ein System ist, nicht darum, weil es schlecht ist.

    Die Menschheit kann weiter im Elend leben, auch wenn das beste System eingeführt wird.

    Oder, positiv, ich wiederhole es, die Menschheit kann in jedem System glücklich leben, wenn denn die Menschen innerlich dazu motiviert sind.

    Wo lande ich? Wie immer bei der Erziehung.

    Fazit?

    A) Mein Mantra: Verändern wir uns selber.
    B) Widmen wir uns den Kindern und der Jugend. Jeder hat Zeit und Gelegenheit dazu.

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  62. thomram sagt:

    @Uli

    Du kämpfst einen ehrenvollen Kampf, Uli. Ich danke dir.

    Ich bitte ich hier zusätzlich, persönlich an dich gerichtet, zu unterscheiden, auch dann, wenn dein Gegenüber nicht unterscheidet.
    System ist System und Mensch ist Mensch.

    Wenn jemand meint, ein System könne das Böse aus der Welt schaffen, irrt er grundsätzlich.
    Wenn jemand meint, ein Ungerechtigkeit förderndes System müsse zwingend Ungerechtigkeit schaffen, irrt er grundsätzlich.

    Besser ist es, ein System einzuführen, welches per se auf Gerechtigkeit angelegt ist, und dafür kämpfst du, das ist wichtig.
    Es ist jedoch Kraftverschwendung, wenn du jemanden wie Dude davon überzeugen willst, dass dieses System zwingend Heil bringen wird – wird es nämlich nicht, wenn nicht Hand in Hand Läuterung der menschlichen Persönlichkeiten stattfindet.

    Blöd kann man sagen: Dude hat ebenso recht wie du. Oder: Dude irrt ebenso sehr wie du.

    Du können verstehen ich meinen was?

    😉 🙂

    Danke für dein heiliges Engagement. Prima das.
    Doch bitte bedenke, was ich dir zu zeigen versuche – für den Nervenkostüm wichtig! 🙂

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  63. Dude sagt:

    @Uli

    Im Gegensatz zu Dir hab ich das Infomoney wohl verstanden, deshalb versuch ich auch gegen Deine diesbezüglich Verblendung – von etwas was sicher sehr gut klingt (jedoch nicht annähernd das ist, was es verspricht zu sein!) – etwas zu unternehmen, und evtl. weitere panedemische Ausbreitung der raffinierten Hörmann-Ideogie zuzulassen. 😉

    Studier bitte mal die Ziele und Strategien für die digitale Eine-Welt-Währung als essentielles Standbein der NWO en Detail. Und bitte nicht in Foren.

    „Damit eben die Konzernleitungen mitmachen, ist vorgesehen ihnen riesige Summen an Punkten auf ihre Konten zu buchen“

    Damit bestätigst Du genau was ich oben sagen… bereits im ersten Kommentar… Stichwort: Konzernherrschaft (auch wenn Du diese scheinbar ausgehebelt wähnst in der Hörmannschen-Phantasie-Ideologie).

    „Wenn du denkst, die Umverteilung könne man im Hauruckverfahren realisieren, dann bist du naiv.“

    Das denke ich auch nicht, und äusserte es auch nirgends. Siehe meine bisherigen Ausführungen zur Monetative und die entsprechenden Artikel dazu.

    „Die Konzerne bleiben selbstverständlich nach der Übernahme durch die Allgemeinheit nicht mehr Konzerne. Das werden einfach unsere Produktionstätten sein. Für Marken und Namen wird sich niemand mehr interessieren, wozu auch.“

    Und Du willst mich naiv nennen? *prust* 😀

    Kurz: Du bist hier entweder einer sehr schlau ausgeklügelten, schön klingenden, aber – zu Ende gedacht – extrem boshaften und gefährlichen Ideologie auf den Leim gegangen, oder Du gehörst zu den bezahlten Schreiberlingen, wobei ich stark zu ersterem tendiere. Denn Du scheinst mir ein im Kerne sehr aufrichtig, ehrenhaftes und generell wohlwollend gesinntes Indivdiuum, das jedoch mit einem geschickten Trick auf eine Finte hineingefallen ist. Ob es an Informationsmangel liegt kann ich nicht sagen, sehe ich jedoch als Möglichkeit. Hätte ich die Zeit dazu, würd‘ ich Dir die fehlenden Infos zusammengefasst liefern. Evtl. mach ich zum Thema mal nen Artikel, was aber aktuell zeitlich schlecht aussieht. Wir werden sehen – ich bin hier jetzt definitiv und endgültig raus

    Ps. Und wenn Du meine Aussagen (Du hast noch nicht in einem Punkt etwas nachvollziehbar negatives über das Infomoney gesagt. All deine Äusserungen bezüglich Infomoney sind buchstäblich Bullshit.) aufgrund einer Kognitionsschwäche und abstrahierndem Verknüpfungsvermögen auf höheren Ebenen schlicht nicht verstehst, bzw. deren Hintergrund nicht durch selbständiges Denken und Recherchieren erkennen kann, mache ich Dir keinen Vorwurf, sondern wünsch‘ Dir bloss, dass Du durch vertiefteres Studium und Nachdenken die Irrlehre von Hörmann erkennst. Ich empfehl Dir mal mit Hans im Glücks Aussagen (der letzte Abschnitt exkl.) im letzten Post zu beginnen. Good Luck¨!

    @Thomram

    „Die Menschen könnten sogar mit dem heutigen Geldsystem herrlich in Frieden und Freuden leben, wären die Menschen alle reinen Herzens und des guten Willens voll.“

    Köstliches Paradoxon. Wären alle Menschen guten Willens, wäre so ein Geldsystem (Geldschöpfung aus Nichts per Tastendruck) gar nicht möglich, eben wegen all dieser Menschen. 😀
    Ich erinner Dich auch noch ans Zitat von Sartre: https://dudeweblog.wordpress.com/2013/08/14/liebelichtvolles-miteinander-als-endziel-ergibt-wahrhaftigen-sinn/

    „Oder, positiv, ich wiederhole es, die Menschheit kann in jedem System glücklich leben, wenn denn die Menschen innerlich dazu motiviert sind. “

    In einer plutokratischen, global zentralisierten Terrordiktatur werden die Verbliebenen sicher glücklich leben – allerdings wegen der Zwangsmedikation mit Glückspillen, die dann herrscht.

    Dein Mantra übernehm ich indes sehr gern bzw. agiere schlicht weiter entsprechend. 🙂

    „Dude hat ebenso recht wie du. Oder: Dude irrt ebenso sehr wie du.“

    Dann ist Dir die Gefahr in Hörmann’s Ideologie offensichtlich noch immer nicht klar ins Bewusstsein gedrungen…
    Ich versteh’s gut. Bin auf den Typen selber mehrere Jahre reingefallen. Er ist sehr gut. Oberste Eliteklasse. Und am richtigen Ort, denn das globale Kapitalsystem ist und bleibt der Zentralpfeiler der Herrschaftspyramide und somit der Bereich, wo die besten hingeschickt werden…

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  64. Uli sagt:

    Dude: Was hat das Infomoney mit NWO zu tun (klar, das Infomoney wäre im Grunde auch eine neue Weltordnung, wenn es denn mal global eingeführt wäre, aber nicht alle was einen neue Ordnung hervorbringt hat was mit NWO zu tun)? Ich glaube da liegt dein Hauptproblem, du denkst zwingend, dass es zusammenhängt, tut es aber nicht. Du müsstest mir doch leicht nur einen einzigen Hinweis oder Link geben können, der Hörmann entlarvt. Kann doch nicht sein, dass du uns alle hier einfach im Dunkeln lässt. Bitte, nur einen Link! Und komm mir jetzt bitte nicht wieder mit dem Video mit den Untertiteln, das ist ja echt zum Lachen.

    Zitat:
    „Und wenn Du meine Aussagen (Du hast noch nicht in einem Punkt etwas nachvollziehbar negatives über das Infomoney gesagt. All deine Äusserungen bezüglich Infomoney sind buchstäblich Bullshit.) aufgrund einer Kognitionsschwäche und abstrahierndem Verknüpfungsvermögen auf höheren Ebenen schlicht nicht verstehst, bzw. deren Hintergrund nicht durch selbständiges Denken und Recherchieren erkennen kann“

    Ich konnte bis jetzt für alle deine Argumente leicht ein Gegenargument liefern.

    Irgend etwas hast du eben gegen Hörmann, dass du uns nicht verrätst. Bitte hilf mir auf die Sprünge, denn ich finde den Fehler bei ihm nicht. Und ich kann dir sagen dass ich mich schon eine gute Zeit lang mit ihm beschäftige. Entweder bin ich zu blöd, den Hörmann zu durchschauen, oder du bist einer Falschinformation aufgesessen, die dich nicht mehr loslässt. Also bitte, nur 1 Link!

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  65. thomram sagt:

    @Dude

    Es ist gut, haben wir Menschen wie dich, welche die Dinge klar und sorgfältig durchdenken.
    Ich attestiere Uli die gleiche Fähigkeit.

    Ich schliesse nicht aus, dass Hörmann (raffiniertester) Knecht der wir wissen schon ist. Ich mit meinem Spektrum habe bislang keinen Grund, es als gewiss anzusehen.

    Es ändert nix: Ich lebe jetzt hier das, was hier jetzt angesagt ist.
    🙂

    Nebenbei – was Freund Putin wirklich verfolgt, das interessiert mich noch viel brennender. Alles spricht – wieder in meinem Spektrum – dafür, dass er wirklich das Wohl der Menschen im Auge hat, dass er keineswegs bewusst eine ihm zugeteilte Rolle der Zioniesten spielt. Die Rolle wäre zurzeit:
    Für die oberflächliche Oeffentlichkeit der Buhmann. Für Wahrheitsforscher das Bollwerk gegen NWO. Das ist denkbar, und weil SIE absolut international vernetzt sind, muss es fast so sein. Ich will es aber nicht glauben, ich möchte gern, dass er so ist, wie er spricht.

    Es ändert nix: Ich lebe jetzt hier das, was hier jetzt angesagt ist.
    🙂

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  66. ohnweg sagt:

    Hier mal ein anderer Gedanke wie man ein klein wenig etwas verändern kann. Ich lasse es jetzt mal ohne eigenen Kommentar stehen.
    http://michaelwinkler.de/Pranger/Pranger.html

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  67. Uli sagt:

    @ohnweg

    Sehr schöner Artikel 🙂 Das Infomoney würde uns ja genau dahin führen: Alle können arbeiten, dafür weniger. Und weil dann gleichzeitig viel weniger Schrott (und Dinge die nur Arbeitsstellen erhalten, so billiges Zeugs halt) herstellen, müssen wir gar noch viel weniger arbeiten.

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  68. Uli sagt:

    @thomram und luckyhans:

    Ich will ja nicht behaupten, dass es keine machtgierigen Menschen gibt. Aber die allermeisten Konzernchefs sind nicht machtgierig. Sie wollen Geld verdienen, wollen dass ihre Firma überlebt und gute Gewinne erzielt. Und natürlich ist da auch Stolz und Tradition mit im Spiel. Der Hauptantrieb aber ist immer das Geld, und auch die Probleme, wenn man zu wenig davon hat. In unserem System ist es nun mal nicht von Nachteil, möglichst viel davon zu haben, man kann sich damit sein eigenes Leben und das der eigenen Familie bis zum Tod gut absichern. Wenn wir nun das Geld als Tauchmittel weglassen, kann sich vieles ändern.

    Ich bin nicht so naiv wie ihr vielleicht denkt. Ich weiss, dass es sehr viel Zeit brauchen wird, bis sich solche hohen Tiere zum Umdenken bewegen lassen. Und ich weiss auch, dass man das Infomoney unmöglich einfach mal einführen kann. Daher plädiere ich ja so sehr für einen Test des Systems, dann sähen wir ja dann, ob es wirklich des Teufels ist wie Dude behauptet (aber ganz ehrlich, ich werde nie verstehen, warum das des Teufels sein soll).

    Ich stelle mir eben vor, dass die Informationsgeld-Region bei einem erfolgreichen Test sich automatisch langsam ausdehnen würde, da immer mehr Menschen von dieser Freiheit und der enormen Lebensqualität profitieren wollen würden. Man müsste Konzernchefs mit der Zeit gar nicht mehr überzeugen, sie würden eins zu eins sehen, dass sie nur gewinnen können.

    Bezüglich Machtgierigkeit habe ich im Forum schon mit jemandem diskutiert. Ich bin konnte ihn zwar nicht überzeugen, aber lest doch selbst mal:

    http://www.informationsgeld.info/forum.html#/20131128/fragen-an-prof-hormann-3435434/

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  69. Uli sagt:

    @Dude:

    Du bemängelst ja, dass im Infomoney alle Arbeiten in einem Computer registriert sind, ebenso alle Bezahlungen. Ich möchte dich darauf hinweisen, dass dies heute nicht viel anders ist. Aber jetzt kommt das Gute:

    Wenn du im Infomoney anonym bleiben willst, dann mache es so: arbeite umsonst oder gar überhaupt nicht. Das heisst, falls du arbeitest, lässt du dir kein Infomoney gutschreiben. Natürlich musst du dann auf alle raren Güter verzichten, aber du wirst trotzdem ein sehr vernünftiges Leben führen können. Und wie für alle anderen gilt auch für dich: keine Rechnungen mehr, keine Steuern mehr, kein gar nichts. Die kostenlosen Güter und Dienstleistungen bekommst du einfach so, dafür brauchst du keine Karte zu zücken. Du bleibst also dermassen anonym, anonymer geht nicht. Wäre das nicht traumhaft für dich? Man kann auch sagen: wenn du dich im Infomoney dafür entscheidest, ohne Lohn zu arbeiten und auf rare Güter zu verzichten, dann lebst du bereits so, wie das Ziel vom Infomoney sein soll: alles soll irgendwann kostenlos sein, die Konten werden gelöscht, Welt ohne Geld ahoi.

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  70. Uli sagt:

    An alle:

    Ich kopiere jetzt einfach mal einen Text von mir im Infomoney-Forum hier rein. Darin versuche ich, das Infomoney zu beschreiben. Es ist nur eine Möglichkeit, wie es aussehen könnte. Wahrscheinlich werde ich bei Zeiten noch eine bessere Beschreibung erstellen, komme aber vorerst nicht dazu. Bitte lest das doch mal, in 10 Min. ist das durch.

    Und falls auch noch andere den Hörmann für einen Gauner halten: Im Grunde ist diese Version ein Werk von mir persönlich. Man könnte sagen, ich habe mir von überall her Ideen geholt (von Ohnweg, von Hörmann, von der Wissensmanufaktur, von IG-Leben, vom Venus-Projekt, usw.), und dann alles zusammengeschüttelt. Ich weiss, der Beschrieb ist (für ein komplettes System) sehr kurz, und lässt vieles noch offen. Trotzdem finde ich, dass sowas einfach Potential hat.

    Und speziel für Dude: Ich bin jetzt mal etwas egoistisch, und behaupte (exklusiv in diesem Blog): Mein Beschrieb hat mit Hörmann und seinem Infomoney nichts zu tun. Es ist mein Werk, nenne das Bezahlungsmittel für rare Güter aber frecherweise wie Hörmann ebenfalls Infomoney. Nennen wir es einfach das Uli-System. Wo siehst du die Probleme in meinem System?

    Hinweis: am Anfang mache ich noch einige Abschweifungen, ab dem Punkt „Wieder zum Hauptthema:“ wird es dann konkreter. Noch mal der Link zum Originaltread im Forum: http://www.informationsgeld.info/forum.html#/20140320/welches-ist-denn-nun-das-beste-neue-geldsyste-3776408/

    Hier mein Text:

    Schnellkurs für das Uli-System:

    Wir gründen eine demokratische Zentralbank, die uns allen gehört. Diese Bank schöpft nach unserem demokratischen Willen Informationsgeld aus Luft. Als erstes wird fast alles Eigentum von der Bank abgekauft, und die ehemaligen Besitzer mit Informationsgeld bezahlt, bzw. es wird auf deren Konten gutgeschrieben. Abgekauft werden alle Häuser, Grundstücke, öffentliche Anlagen die noch nicht gänzlich der Allgemeinheit gehören, Fabriken, Rohstoffe, Produktionsmittel wie Maschinen, Lkw’s, Traktoren usw.. Aber die ehemaligen Besitzer behalten selbstverständlich ihr Wohnrecht und auch das Nutzungsrecht ihrer Güter, bis sie es freiwillig freigeben und etwas anderes suchen. Dann wird jedem Bürger zusätzlich ein Startguthaben gutgeschrieben. Das heutige Geld und auch die Schulden werden hinfällig. Im neuen System wird man keine Schulden mehr machen können.

    Gleich zu Beginn wird alles kostenlos sein, was im Überfluss vorhanden ist. Dazu zählt z.B. normales Essen, normale Autos, Kleider, normale Möbel, Elektrogeräte die nicht gerade Luxus sind, Strom, Wasser, Wohnen, usw.

    Gekauft werden müssen nur noch Güter, die nicht im Überfluss vorhanden sind. Z.B. Luxuskleider, Oberklasselimousinen, Sportwagen, Swimmingpool, Exklusives Essen, Luxusuhren, Geräte der gehobenen Klasse, Yachten, ferne Ferienziele, usw. Mit der Zeit werden wir definieren, welche von diesen Dingen wir im Überfluss haben wollen, und welche wir evtl. gar nicht mehr wollen, weil sie nicht umweltverträglich sind. Grundsätzlich kann sich jemand aber die meisten Dinge leisten, wenn er genug dafür arbeitet. Mit der Zeit werden mehr und mehr Menschen erkennen, dass materieller Luxus nichts bringt, und man wird davon wegkommen.

    Evtl. werden wir für Strom, Gas und Treibstoff Gutscheine pro Person Monat für Monat gutschreiben, mit denen man dann auskommen muss. Wer mehr braucht, müsste bezahlen (den Preis könnte man demokratisch festlegen). Dies wäre eine Möglichkeit, um die Verschwendung von solchen Ressourcen schon von Anfang an etwas einzudämmen. Dadurch, dass wir viel besser Regional arbeiten können (Es wird ja nicht mehr nötig sein, wegen einem grossen Lohne 1h zur Arbeit fahren zu müssen, sondern man wird sich regional Arbeit suchen, die einem gefällt), werden wir auch viel weniger fahren müssen. Auch weil wir nichts unnötiges mehr produzieren, werden wir schon sehr viel Energie einsparen. In der Summe werden wir schon bald mit Solar Wasser und Windenergie völlig auskommen. Wir werden aber natürlich trotzdem solche Energiequellen laufend ausbauen, um mit der Zeit alle Fahrzeuge ebenfalls elektrisch fahren zu können, auch Traktoren, Bagger usw. Wer weiss, irgendwann finden wir sogar völlig revolutionäre Energiequellen, weil es nichts mehr bringt, Erfindungen wegen dem Profit geheim zu halten, Stichwort freie Energie (Tesla).

    Wieder zum Hauptthema:
    Die meisten dieser zu bezahlenden Güter muss man ersteigern, so wird es sich herausstellen, wie viel Wert für die einzelnen Menschen das Informationsgeld hat. Wie man dann z.B. Ferien bezahlt, muss man noch herausfinden, es werden sich bestimmt Lösungen entwickeln. Z.B. könnte die Bank „richtiges“ Geld versteigern, das man dann für solche Ferien nutzen kann. Dieses „richtige Geld“ könnte die Bank z.B. durch den Verkauf von erzeugten Produkten (z.B. Solarpanels) in Geldregionen erwirtschaften. Wir könnten z.B. auch nach und nach Autos auseinandernehmen, z.B. den Motor und das Getriebe exportieren, und mit dem Rest der Rohstoffe ein leichtes Elektroauto bauen. Solange nicht die ganze Erde ohne Geld funktioniert, werden wir solche Verkäufe noch tätigen müssen, auch um z.B. Rohstoffe wie Erdöl und seltene Metalle (sofern wir sie nicht durch Recycling gewinnen können) einkaufen zu können. Solches Geld könnte man auch ersteigern, um z.B. einen Ferrari oder einen Privatjet zu kaufen, denn solche Dinge würde man vorerst in einer Geldlosen Region kaum herstellen. Später in einer Welt ohne Geld sind dann wahrscheinlich die Ferraris hinfällig da sowas niemand mehr will (wenn es gratis ist kann man damit ja nicht mehr angeben, und so ein Geschoss ist ja eigentlich auch gefährlich), und Jets werden nur noch gebaut, wenn es dafür einen guten Grund gibt.

    Grundsätzlich gilt: wenn man arbeitet wird Guthaben gutgeschrieben, wenn man bezahlt wird Guthaben gelöscht. Wer also eine Luxusuhr baut, bekommt für jede Stunde Arbeit den Lohn sofort von der Bank auf seinem persönlichen Konto gutgeschrieben. Die Rohstoffe für die Uhr sowie die Nutzung der Werkstatt sind kostenlos, da sie der Bank und damit dem Volk gehören. In den meisten Fällen wird solches nur auf Bestellung produziert. Der Erbauer ist also nicht auf eine Bezahlung angewiesen, denn er bekommt ja seinen Lohn schon für die Arbeit. Der Käufer bezahlt also, indem er den ersteigerten Betrag von seinem Guthaben löscht.

    Für die Organisation der Arbeiten stelle ich mir eine riesige Internetplattform vor. Darin werden nötige Arbeiten Ausgeschrieben. Z.B. ein Bauer sieht am Montag, dass Mittwoch bis Freitag gutes Wetter für die Ernte der Äpfel ist, und dass die Äpfel dann auch genau richtig zum Pflücken sein werden. Dann trägt er in dieser Plattform den genauen Ort ein, und weiter die Art der Arbeit, das nötige Fachwissen für diese Arbeit (diese Arbeit sollte nach einer kurzen Einführung jeder machen können), die Tage an denen er Leute dazu braucht, und wieviele Leute er mindestens bräuchte.
    Arbeitssuchende wiederum schauen regelmässig in dieser Plattform, was in der Region zu tun ist, und schreiben sich dann z.B. für diese Arbeit ein. So könnte das für alle Arbeiten aussehen. Z.B. ein Wasserkraftwerk wird mehr Leute für die Überwachung gebrauchen, damit die einzelnen Menschen weniger lang arbeiten müssen. Diese Stellen werden ausgeschrieben, und mit den Bewerbern macht man dann evtl. auch Arbeitsverträge, damit die Sicherheit gewährleistet ist. Wer dann plötzlich nicht mehr da arbeiten möchte, könnte das mitteilen, man sucht dann neue Kanditaten, bildet diese aus und dann kann man sich selber aus dem Vertrag lösen. Das Wasserkraftwerk könnte auch schlaue Menschen dazu motivieren, Automatisierungen zu entwickeln, damit immer weniger Personal nötig sein wird. Wer sowas entwickelt wird von der Bank mit der Anzahl eingesparter Arbeitsstunden für z.B. die nächsten 5 Jahre belohnt. Solche Anreize werden dazu führen, dass wir immer weniger Arbeiten müssen, und uns somit immer mehr mit Aus- und Weiterbildung, Kinderbetreuung, Altenbetreuung, Freizeit usw. betätigen können, so haben alle etwas davon, auch kranke und alte Menschen. Denn so finden sich vielleicht viele Leute, die mit solchen Menschen tolle Ausflüge unternehmen, dem Alter wird der Schrecken genommen. Ausserdem können so die jungen sehr viel von den Alten lernen, eine Win-Win Situation.
    Auf der gleichen Plattform könnte man auch alles andere regeln: Abstimmungen, Wohnungssuche und Ausschreibung leerer Wohnungen, auch Reparaturaufträge können darin ausgeschrieben werden, usw. Im Grunde könnte man alles was es zu regeln gibt auf einer einzigen Plattform regeln. Jeder kann sich da mit Passwort einloggen, und darin an allen möglichen Schrauben drehen, mitvoten usw. Diese Plattform würde die ganze Politik überflüssig machen, denn ALLE Angelegenheiten könnten darin demokratisch geregelt werden. Man könnte auch Fernsehsendungen organisieren, in denen man vor einer Abstimmung über das Thema öffentlich diskutiert, so dass sich alle ein gutes Bild davon machen können. Evtl. werden wir noch Menschen wählen, die gewissen Dinge selbständig entscheiden. Dies müssten immer Gruppen von ungerader Zahl sein (je grösser die betroffene Region für eine Entscheidung, desto grösser die Gruppe, z.B. ein Dorf 3 Leute, eine Stadt 5 Leute, die ganze Schweiz 7 Leute, Deutschland 11….mehr als 11 sollte dann nicht mehr nötig sein. Solche Menschen könnten wir jederzeit demokratisch und per sofort abwählen, sollten sie schlechte Entscheidungen treffen. Solche Angelegenheiten könnte man dann in verschiedenen Foren dieser Plattform diskutieren und auch Abstimmungen organisieren.

    Wie man die Buchungen für das Gutschreiben der Arbeit und die Bezahlung von kostenpflichtigen Gütern löst, muss man noch sehen, ein paar Ideen dazu habe ich im Tread „Ein paar Fragen zum Informationsgeldsystem“ schon mal eingebracht, und Franz Hörmann wird darauf wohl noch eingehen.

    Welche Arbeiten werden bezahlt? Alle Arbeiten, die der Allgemeinheit dienen! Das heisst, auch Kinderbetreung zu Hause, Schule und Ausbildung, alles wird bezahlt. Selbst Kinder können so schon früh ihr Geld verdienen, und sich damit etwas Luxus leisten wenn sie wollen. Aber eben, das meiste wird kostenlos sein, ausser es entsteht von einem Produkt einen längerfristigen Mangel. Wenn man diesen nicht beheben kann, muss ein solches Produkt kostenpflichtig werden. Man kann sich jetzt darüber streiten, ob Hausarbeit bezahlt werden soll. Ich bin der Meinung, dass nur allgemeinnützliche Arbeit bezahlt werden soll. Heisst, eine Mutter oder ein Vater, die zu Hause die Kinder betreuen sollen bezahlt werden, wer in einem Kinderlosen Haushalt arbeitet eher nicht. Jedoch wenn ich einen betagten Menschen betreue, und sei es mein Nachbar der nicht mehr alleine raus kann, wird das bezahlt. Ebenso wenn ich dem Nachbar den Rasen mähe, weil er dazu nicht fähig ist, oder z.B. damit er anderweitig mehr arbeiten kann, dann wird das bezahlt. Wenn ich meinen eigenen Rasen mähe, wird das nicht bezahlt (das wäre jedenfalls mein Vorschlag. Solche Fragen wird man alle demokratisch lösen).

    Ein Knackpunkt wäre wohl, wie man mit Touristen aus Geldregionen umgeht. Wahrscheinlich würden wir ihnen das Essen und den Aufenthalt kostenlos zur Verfügung stellen, auch in der Hoffnung dass sie diese Erfahrung mit nach Hause nehmen, damit sich dieses System munter ausbreiten kann. Luxusgüter könnte man eh nur mit Informationsgeld bezahlen, da bestünde kein Problem. Aber evtl. würden Touristen auch mal einen Staubsauger oder Fernseher mitgehen lassen, dazu müsste man evtl. Zollstationen einrichten und Stichproben machen. Oder wir lassen es einfach darauf ankommen, und warten ab ob wir überhaupt Probleme bekommen. Evtl. sind ja ein paar schwarze Schafe durchaus verkraftbar, und wir ersparen uns im Gegenzug viel Kontrollaufwand. Man wird sehen, evtl. würden wir dadurch von Touristen überrumpelt, das wäre dann ein grosses Problem. Ich hoffe mal, ein paar intelligente Köpfe werden dazu schlaue Lösungen entwickeln.

    Da im Laufe der Jahre mit Sicherheit immer weniger Leute Güter besorgen, die zahlungspflichtig sind, und auch immer mehr Güter gratis werden, werden sich die Summen auf den Konten laufend erhöhen. So wird man z.B. für eine Oberklasselimousine immer höhere Zahlen bieten müssen, um zum Zug zu kommen. Irgendwann werden selbst die letzten merken, dass man im Grunde gar nichts benötigt, was nicht eh schon gratis ist. Solange nicht die ganze Welt mitmacht, muss man wohl noch für Ferien in Geldregionen einen Preis bezahlen, aber auch das wird irgend wann hinfällig. Wenn dann irgendwann die Kontostände nur noch wachsen, aber keiner macht mehr Gebrauch davon, dann werden wir die Bezahlung für Arbeit abschaffen und die Kontos löschen. Wer dann eine Yacht nutzen will, reserviert sich halt eine, nutzt sie, und gibt sie wieder für andere frei. Wer eine Oberklasselimousine will, schaut ob irgendwo eine frei ist, nutzt sie, und gibt sie nach Gebrauch wieder frei. Oder behält sie bei sich, im Grunde ist man da frei, muss jeder selber wissen, wie vernünftig oder unvernünftig er sich verhalten will. Wichtig wäre, dass die Autos Nummern (ähnlich wie heute) haben, und diese Nummer immer dem aktuellen Nutzer zugeordnet werden kann, damit im Falle einer Fahrlässigkeit der Schuldige ausfindig gemacht werden kann. In manchen Fällen wird man die Fahrerlaubnis entziehen müssen. Aber irgendwann werden alle Auto automatisch fahren, dann kann man sich dann diese Nummernsache ersparen.
    Also wenn wir dann alle umsonst arbeiten und für nichts mehr bezahlen, dann sind wir im Laufe der Zeit fast ohne es zu wollen in eine Gesellschaft ohne Geld geschlittert 😉 Dies würde sogar funktionieren, wenn wir nur regional jegliches Geld abgeschafft hätten. Wer dann z.B. in eine Geldregion reisen würde, bekäme von Bank einfach so das nötige Geld um dort zu bezahlen. Geld was nicht verbraucht wurde, wird wieder an die Bank zurückgegeben. Wie die Bank zu solchem Geld kommt, habe ich oben schon beschrieben, aber sie könnte evtl. sogar das Geld einfach aus Luft erzeugen, wird ja heute auch nicht anders gemacht 😀 Aber es wäre nicht richtig, und würde wohl bald durchschaut 😉

    Im Grunde ist das Informationsgeld sehr einfach zu verstehen, evtl. mache ich mal eine bessere Beschreibung dazu. Aber das Forum hilft ja auch. Beim Plan B hingegen ist recht schwer vorauszusehen, wie sich dieser auf die Gesellschaft auswirkt.
    Für das Informationsgeldsystem stellt man sich am besten eine Gesellschaft ohne Geld vor. Dass man in einer solchen Welt keine Anreize mehr hat, die Natur auszubeuten, und unökologisch zu produzieren, leuchtet eigentlich schnell ein. Und dass man ohne Geld sehr viele Arbeiten gar nicht mehr benötigt, scheint einem auch schnell logisch. Auch Werbung und bunte Produkteverpackungen werden überflüssig. Auch Convinience-Food wird es kaum mehr geben, sondern eher viele Orte, wo man sich frisch zubereitetes und gesundes Essen nehmen kann.
    Also eine Welt ohne Geld, das kriegt jeder, der sich ein wenig Zeit nimmt im Kopf hin. Er wird sich aber fragen: wer will da noch arbeiten? Und was passiert wenn alle einen Ferrari wollen? Nun arbeiten werden vielleicht zu beginn tatsächlich viele nicht, aber das ist kein Problem, denn heute werden bis zu 90% der Arbeitskraft für unnötiges verschwendet. Güter haben auch alle mehr als genug. Wir brauchen also am Anfang nur für Energie, Essen, und öffentliche Dienste zu arbeiten. 5% der Menschen reichen dazu aus, aber es werden aus Langeweile von Anfang an mehr sein. Und eben, hier kommt dann auch das Informationsgeld zum Zug: um sich ausgefallene Dinge zu leisten, muss man arbeiten. Manche träumen vielleicht von 2 Monaten Ferien in der Karibik, und werden dafür alles geben.

    Das Informationsgeldsystem ist also eine Gesellschaft (fast) ohne Geld, mit einem Arbeitsanreiz, mit dessen Verdienst man sich ausgefallene „Luxus“Güter leisten kann, die (noch) nicht kostenlos zu haben sind….Bingo! Dadurch werden die Menschen lernen, wie wenig Arbeit nötig ist, damit es alle gut haben. Nach ein paar Jahren dieses Lerneffekts wird jeder bereit sein, auch ohne Bezahlung seinen Anteil zu leisten, denn mehr als 1 Tag die Woche wird nicht nötig sein. Ich bin aber sicher, dass die meisten sogar mehr arbeiten werden (vielleicht 2-4 Tage die Woche), da eben gar kein Zwang mehr besteht, und dadurch Arbeit viel mehr als Vergnügen empfunden wird. Diese Menschen werden die tollsten Dinge erfinden, die uns noch mehr weiter bringen. Manche werden als Zeitvertreib die Umgebung verschönern. Man wird auch viele Menschen sehen, die sich in der Natur vergnügen. Evtl. werden wir sogar noch mehr Vergnügungsparks bauen, weil das einfach Spass macht, und mit ökologischer Energie auch keine Sünde ist.

    Freuen wir uns auf diese Zukunft, ich möchte das bitte noch erleben. Mit meinen rund 40 Jahren sollte das möglich sein 🙂

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  71. Uli sagt:

    Ergänzung zum obigen Post:

    unter demokratisch meine ich folgendes: alle sind korrekt informiert und sagen ihre Meinung. Die Meinung der Mehrheit setzt sich durch. Da im Infomoney Kosten keine Rolle mehr spielen und keine Grosskonzerne mehr Falschinformationen verbreiten, gehe ich davon aus, dass in vielen Bereichen Beschlüsse auf 80 bis deutlich über 90% Zustimmung beruhen werden.

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  72. thomram sagt:

    @Uli

    ich muss weg. ich habe deine arbeit abgespeichert und werde sie voraussichtlich montag einstellen. bin bis montag evtl. ohne netz.
    danke dir!

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  73. Uli sagt:

    Musst du ja nicht extra zusätzlich einstellen, reicht ja wenn es hier ist. Sonst haben wir plötzlich an 2 Stellen Kommentare und Fragen dazu, und es wird nur unübersichtlich. Aber selbstverständlich kannst du es so machen, wie es dir gefällt 😉

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  74. ohnweg sagt:

    Ich selbst bin zu blöde, oder besser gesagt zu unlustig, um alle Geldsysteme zu verstehen. Und deshalb habe ich das „gib und nimm“ in meinem „Wildgansprinzip“ entwickelt. Vielleicht kann man es unter „doktus.de“ noch lesen. Oder einfach „wildgansprinzip“ googeln. (Es ist eine Rohfassung). Aber im Grunde ist es ein einfaches, ganzheitliches, geldloses Miteinander. GIB SO WIRD DIR GEGEBEN!

    Ich möchte mich in die obige Diskussion nicht einklinken, gerade deshalb weil mich mehr die grossen Zusammenhänge interessieren als Erbsenzählerei. Aber eines weiß ich sofort wenn ich mir ein alternatives Geldsystem vornehme: Ist es wert sich mit dem jeweiligen alternativen Geldsystem weiter zu beschäftigen?

    Das System von Hörmann ist es mir wert und ich habe mich gerade per Facebook als „Gemeindemitglied“ eingetragen. Und es ist mir wurscht ob die ganze Welt dadurch in meinem Facebook mitliest. Ich bin schon längst ein offenes Blatt durch meine vielen Aktivitäten im Netz. Und wenn wir Aufklärer bekämpft werden dann in „Gruppenhaft“ durch Schlechtmachen. Einzelpersonen nur wenn sie Gewalt predigen. Und das liegt mir fern.

    Inzwischen lese ich mich in htttp://informationsgeld.info/ ein. Und ich werde in meinem ersten Eindruck immer mehr bestätigt, dass das Ganze seriös ist und man wirklich die Sachlage total verdrehen muss um einen Wurm zu entdecken. Alles Theoretische ist irgendwie von ein paar Mängeln behaftet. Diese kann man erst in der Praxis erkennen und ausbügeln. Die Machtmenschen werden immer Wege finden um ein System für ihre Machtsucht zu missbrauchen. Mit den Brakteaten geschah dies durch eine parallele Goldwährung und die Herrlichkeit eines Schwundgeldes war bald Vergangenheit.

    Aber die Menschen werden sich immer bewusster und die Informationen erreichen inzwischen auch den letzten Heuler. Der Machtblock wird dadurch automatisch abgeschliffen. Und der Machtblock weiß inzwischen was man verliert wenn man pure Gewalt anwendet. Nämlich inzwischen gerade das Gegenteil Nie war die Zeit besser um andere Systeme einzuführen. Herr Hörmann hat in seinem Block geschrieben, dass er mit vielen politischen- und Konzernspitzen in Kontakt ist und dass er ernst genommen wird. Ich glaube ihm. So wie mit den weissen Fahnen werde ich mich auch für das Informationsgeld einsetzen. Hier stehe ich und kann nicht anders!

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  75. ohnweg sagt:

    Entschuldigung! Drei t (httt) in dem obigen Link: informationsgeld. Da kann ja der Link nicht funktionieren. Aber Uli hat ihn ja schon öfters hier eingestellt.

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  76. Uli sagt:

    @ohnweg:

    Sehr aufbauender Kommentar 🙂 Ich vermute ja immer noch, dass Dude sich bewusst nicht mit dem Infomoney auseinandersetzt, da er aus einem mir/uns unbekannten Grund rein gar nichts von Hörmann hält. Ich hoffe sehr, dass er uns diesbezüglich noch aufklärt, und zwar so, dass wir es nachvollziehen können.

    Dein Wildgansprinzip beschreibt ja im Grunde eine Möglichkeit, wie eine Gesellschaft ohne Geld leben kann. Leider schaffte ich es bis heute nie, diese Rohfassung als Pdf herunterzuladen, so dass ich sie mir auf dem Smartphone unterwegs durchlesen könnte. Ich schaffte es auch nicht, den Text auf dem Smartphone zu laden, nur mit einem einzigen Browser auf meinem PC konnte ich die Seite laden, kann aber den Text nicht markieren und kopieren. Ich habe meine Infos zum Wildganzprinzip ausschliesslich via deinem Blog herausgepickt. Könntest du mir eine Fassung (Wenn möglich als Pdf oder auch Word) an meine e-mail senden? Ich erhoffe mir, darin noch einige sehr gute Ideen finden zu können, da mir deine Texte sehr gefallen. Evtl. werde ich in einiger Zeit ein komplettes System niederschreiben, das uns in die Gesellschaft ohne Geld führen kann. Es wird mit Sicherheit auf dem Infomoney aufgebaut sein, nur halt ausführlicher als der obige Text hier. Und mein System wird wohl ressourcenbasiert aufgebaut sein. Mir schwebt vor, dass ich 3 Versionen schreibe: Kurz, Mittel und Langversion, so dass auch eilige eine Möglichkeit für einen ersten Eindruck haben können. Dazu werde ich auch ausführlich beschreiben, warum wir in einem solchen System nur noch einen Bruchteil der heutigen Arbeitszeit arbeiten müssen, und trotzdem einen hohen Lebensstandard geniessen können. Ich werde aber mit Sicherheit keine eigenen Brötchen backen. Am liebsten würde ich mich mit Hörmann zusammentun, um zu schauen was er dazu meint. Wenn er einverstanden wäre, könnte man dann diese Beschreibung auf informationsgeld.info einfügen.

    Ich fühle mich aber noch nicht reif genug dazu. Vorerst möchte ich mich noch deutlich ausführlicher informieren. Und auch viel diskutieren, das bildet ja auch 😉

    Allerdings: wenn Dude mich überzeugt, dass Hörmann ein Teufelskerl ist, dann muss ich mir wohl eine andere Plattform suchen 😀

    Hier noch meine Mail: uliweb@ich-habe-fertig.com

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  77. ohnweg sagt:

    @Uli

    Das mit dem Informationsgeld-System verfeinern oder allgemeinverständlich in 3 Versionen zu verfassen, halte ich für eine sehr gute Idee. Ich würde dann sofort diese drei Versionen auf meinen drei Blogs aufnehmen. Es sind zwar Nischenblogs, aber auch die werden ab und zu besucht und tragen mit zur Verbreiterung bei. Mit meinem „der4weg.blogspot.de“ Blog habe ich Kontakt mit sehr viel kompetenten Leuten über Email bekommen. Meine Schreibe hat sogar Akademiker angelockt und ja, fasziniert. Man konnte halt viel Anregungen daraus holen. Und dies ist ja der Sinn meiner Schreibe. Meine Denkweise ist die eines Aussenseiters und ich nehme keine Rücksicht auf Schulweisheiten.

    Lege einfach die Versionen dem Herrn Hörmann vor und wenn er sie nicht genehmigt ist das auch egal. Raus mit dem Zeug und fertig. Wie immer wird dann die Hälfte das Projekt verteufeln und die anderen davon begeistert sein. So wie in diesem Kommentarstrang auch. Der Reifeprozess kommt dann später.

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  78. Uli sagt:

    Kann natürlich noch nichts versprechen, aber wenn ich es mache, dann wohl in den nächsten 200-500 Tagen, vielleicht halt auch später. Auf jeden Fall würde ich dich dann natürlich für eine Aufnahme in deinen Blogs anfragen. Je mehr Verbreitung von solchen Ideen desto besser. Im Grunde geht es mir vor allem darum, dass immer mehr Menschen etwas davon mitbekommen, dass man auch ohne Geld leben könnte. Können sich ja die allermeisten überhaupt nicht vorstellen, und würden nie auch nur ansatzweise einen Gedanken an sowas verschwenden.

    Insgeheim hoffe ich, dass man einen Finanzcrash, wenn auch mit unlauteren Mitteln, noch um die 10-15 Jahre hinauszögern kann. Erstens weil dadurch der Irrwitz des heutigen Geldsystems von immer mehr Leuten unmissverständlich erkannt wird, und zweitens damit die verschiedensten Alternativen bei möglichst vielen Köpfen ankommen.

    Zitat:
    „Wie immer wird dann die Hälfte das Projekt verteufeln“

    Naja, wohl eher deutlich über 95%, hier auf Bumibahagia schauen ja fast nur Leute rein, die sich schon ein Stückweit von der Gehirnwäsche befreien konnten 😀

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  79. luckyhans sagt:

    @ Uli:
    Wie viele Konzernchefs kennst Du persönlich? Oder hast wenigstens mal mit einem gesprochen? Wie lange? Worüber?

    Ich hatte in meiner „aktiven“ Zeit als Mitarbeiter in einem Rüstungskonzern (nur an zivilen Themen!) die Möglichkeit, bei einem Besuch mit einer hochrangigen russischen Delegation Anfang der 90er Jahre als Dolmetscher einige Gespräche am Rande des offiziellen Programms „betreuen“ zu dürfen – natürlich habe ich am Gespräch nur als „Überträger“ der Gedanken von anderen teilgenommen, und muß mich daher auf mein „Bauchgefühl“ zurückziehen – der Verstand ist eh nur bedingt geeignet, sich ein Bild von etwas zu machen.
    Aber man ist als Dolmetscher darauf angewiesen, ein Gefühl für das Ungesagte zu entwickeln, damit auch die nicht explizit geäußerten Gedanken einem helfen können, in der anderen Sprache das „richtige“ adäquate Wort (es gibt meistens mehrere Worte mit nicht ganz genau derselben Bedeutungsvielfalt) zu finden – das alles läuft natürlich unbewußt ab – so genial ist niemand. 😉
    Diese Gespräche haben bei mir jedoch damals, zusammen mit den Informationen, die ich über die jeweiligen „hohen Herren“ bekam, ein extrem ungutes Gefühl hinterlassen – genau in dem Sinne, wie ich oben dargelegt habe.
    Denn es ging diesen Herren auch bei der ziemlich hemmungslosen persönlichen Bereicherung vor allem um den STATUS – um sich offen mehr „leisten“ zu können als vergleichbare andere – und es ging vor allem um Herabsetzung aller Untergebenen – was mich letztendlich etwas später auch zum Ausstieg motiviert hat.
    Weitere Fakten, die meine Überzeugungen bestätigen, findest Du, wenn Du die Biografien und Aussprüche solcher Konzernmanager liest, wie J.E. Schrempp, Hartmut Mehdorn, „Ron Sommer“ (alias Aaron Lebowitsch) und viele viele andere, und deren Ergebnisse ihres Wirkens betrachtest.

    Will damit sagen: leider bist Du nach meiner Erfahrung mit Deiner Meinung sehr im Irrtum.
    Geld ist für viele Leute (gerade angestellte Manager – der Unternehmer denkt und handelt meist anders – verantwortungsbewußter!) nur bis zu einer gewissen Größe ein Selbstziel. Danach kommen (und bleiben) andere Ziele.
    Solche Menschen (wenige Ausnahmen bestätigen die Regel) sind darauf angewiesen, ihr Selbstverständnis aus ihrer Position zu beziehen. Psychologisch zwar verständlich – es löst aber unser Problem nicht, wie man diese Menschen dazu bringt „loszulassen“. Wahrscheinlich kaum möglich. Leider.
    Das sage ich im Bewußtsein meiner eigenen zutiefst optimistischen Einstellung zum Leben – so realitätsnah muß man sein, daß man Wunsch und Sein auseinanderhalten kann.

    Es ehrt Dich, daß Du diesen Menschen zutraust, sich zu ändern. Sie werden dies wenn, dann nur unter dem Druck von Ereignissen tun, die sie selbst nicht mehr beeinflussen können – wenn sie selbst ihre eigene Hilflosigkeit erlebt und durchlebt haben – das was andere Menschen fast jeden Tag tun.

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  80. ohnweg sagt:

    @luckyhans

    Ich gebe dir bei den heutigen Unternehmern recht die ja in einem Aktienkonzern keine Unternehmer mehr sind sondern Zahlenkasper. Keine Menschen mit Mitgefühl mehr sondern in einer unrealen Kunstwelt leben.

    Die echten Unternehmer oder Nachfolger eines Unternehmens in Familienhand nach schwäbischer Bauart waren sich ihrer sozialen Verpflichtung bewusst. Dies wurde absichtlich zerstört. Alles ist nur noch verkommenes Pack aus den Eliteschulen die als verchromter Mensch auf die „Untermenschen“ losgelassen werden. Und deshalb geht mir jeder Respekt vor den heutigen Akademikern ab. Hochnäsige Affen die keinen Anstand mehr besitzen. Ausnahmen bestätigen die Regel.

    Ich werde es noch erleben, dass diese geistig degenerierten „Superhelden“ auf der Strasse sitzen und nach Mama schreien und lauthals flennen und um einen Kanten Brot betteln. Wenn sie nicht gleich abgemurkst werden. Was nun ja nicht sein muss. Diesmal wir das Untere nach Oben gekehrt Das ist ein Automatismus der nicht mehr aufzuhalten ist wenn sie losgelassen.

    Und dann kann man die alternativen Geldsysteme an den Mann bringen. Hoffentlich hat man dann von den Argentiniern gelernt, dass auch regionales Geld an das herrschende Geldsystem gekoppelt ein Reinfall ist. Deshalb gebe ich kein Lot auf irgendwelche Systeme wie Vollgeld wenn nicht zugleich auch der Mensch reformiert wird. Vielleicht wird er durch die kommenden Unbequemlchkeiten geläutert und fängt das selbstständige Denken an. Wir werden sehen.

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  81. Uli sagt:

    @lukyhans:

    Ich kenne keinen einzigen Konzernchef, also meine Aussage „Aber die allermeisten Konzernchefs sind nicht machtgierig“ ist eine reine Behauptung meinerseits, das hätte ich erwähnen sollen 😉 Mir will halt irgendwie nicht in den Kopf, dass das alles schlechte Menschen sein sollen. Menschen mit irgendwelchen Ego-Problemen gibt es natürlich immer, und vielleicht hast du auch Recht, dass der grosse Teil der Reichen einen durchaus schlechten Charakter hat. Wirklich beurteilen kann ich das tatsächlich nicht.

    Aber nehmen wir mal an, alle Menschen ab 5 Mio Vermögen sind machtgierig, und gehen für ihr Wohl über Leichen: mich beeindruckt das nicht im geringsten. Wenn 90% der Bevölkerung das Spiel nicht mehr mitspielen, dann haben die vielleicht noch 2 Möglichkeiten:

    1.
    Mit Waffen Druck ausüben. Wenn sie schlau sind lassen sie das.

    2.
    Einsehen, dass sie es im neuen System genau so gut haben werden. Wenn sie schlau sind steigen sie ein.

    Wie gesagt, ich sehe die Entwicklung im kleinen, also eine kleine Region fängt an, und wächst dann langsam über Jahre oder Jahrzehnte. Voraussetzung ist, dass eine Landesregierung irgendwo auf dieser Erde einem Haufen Menschen eine Chance gibt, sowas eigenständig auszuprobieren, und dann evtl. auch zulässt dass diese Region wachsen darf. Heisst, diese Menschen machen alles selber und sind völlig unabhängig vom alten System, müssen aber auch keine Steuern, Vorsorgebeiträge und dergleichen mehr zahlen. Also sie bauen ihre eigenen Autos und Häuser, unterhalten die Strassen selber, sorgen selbständig für Pflegebedürftige, sorgen selbständig für Aus- und Weiterbildung…einfach alles. Die Region müsste am Anfang nach Möglichkeit ein Ort ohne Autobahn und Schienennetz sein, damit sie möglichst autark leben kann, und gar den Strom selber produziert. Höchstens noch Medikamente und gewisse Rohstoffe werden sie einkaufen. Dies mit (heutigem) Geld, das sie sich durch Exporte von z.B. selbstgebauten Solarpanels erwirtschaften. Einrichtungen, die man noch von der Geldregion nutzt, müssten sie natürlich bezahlen, z.B. für Internet und Telefonie könnte man Monatspauschalen für die ganze Region definieren, auch diese Pauschalen müssten sie halt mit Exporten erwirtschaften. Als sehr kleine Region ist das Infomoney mit Sicherheit deutlich schwerer umsetzbar, als wenn das z.B. ganz Deutschland machen würde, eben weil man gewisse Infrastruktur von aussen nutzen muss. Wenn es in der kleinen Region also funktionieren würde, dann müsste es in grösseren Regionen umso besser klappen. Je nach dem, wie klein die Region am Anfang ist, müssten sie wohl auch Lkw’s, Bagger, Traktoren, Hightech-Maschinen und was weiss ich was alles relativ teuer einkaufen (könnten sie es selber herstellen käme sie das sicher viel billiger, heisst weniger Arbeitsstunden würden gebraucht), auch dies würde das System im Vergleich einer Deutschlandgrossen Region deutlich erschweren.

    Man kann jetzt denken, dass eine Regierung so etwas niemals zulässt. Da habe ich aber durchaus Hoffnung. Denn die schlauen der Regierung wissen ganz genau (sorry, wiederum nur eine Annahme von mir): der Reset des Geldsystems wird kommen, und wir haben heute 7 Mia Menschen und begrenzte Ressourcen. Wenn es wegen einem solchen Crash einen 3. Weltkrieg gibt (und das ist nicht auszuschliessen), dann sind wir schlicht am Arsch und zwar global. Also die sind sich durchaus bewusst, dass man im Grunde nicht viel verlieren kann, wenn man so einen Test zulässt, aber durchaus viel verlieren kann, wenn das System zusammenbricht und wir keine funktionierende Lösung bereit haben. Man könnte also so eine Region wunderbar machen lassen, und von aussen zusehen wie sie sich schlagen, mit dem Hintergedanken dass dies praktisch kostenlose Versuchskaninchen sind. Wenn dann die anderen sehen, dass die Leute im Infomoney viel weniger Stress haben, und sogar der technische Fortschritt erstaunlich gut von Statten geht, dann werden, so hoffe ich doch, immer wieder Anträge auf Vergrösserung der Region beantragt und hoffentlich von der Regierung auch genehmigt.

    Eine Bedingung müsste die Regierung wohl eingehen, damit sich Leute als Versuchskaninchen zur Verfügung stellen: Im Falle eines Scheiterns müssten diese Menschen schadlos wieder ins alte System zurück können. Im Idealfall werden solche Tests in den verschiedensten Länder gemacht. Die verschiedenen Testregionen könnten dann voneinander lernen. Evtl. gibt es auch Unterschiede, wobei sich ein besonders gut funktionierendes Prinzip herauskristallisiert. Wie erwähnt: das Infomoney ist nur ein Fundament, wie man darauf all die notwendigen Dinge umsetzt ist im Grunde völlig offen, ich hab da nur Beispiele gebracht.

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  82. luckyhans sagt:

    Lieber Uli,
    Dein Glauben an das Gute im Menschen ist sehr löblich, und ich will ihn auch nicht erschüttern. Deine Vorstellungen von einer regionalen Entwicklung sind im Grundsatz richtig, wenn auch ein Reihe fraglicher Gedanken dabei ist.
    Regionale Entwicklung wird dann erfolgreich sein, wenn es gelingt, den Menschen klar zu machen, daß ein erfülltes Leben nicht gleichbedeutend ist mit einem materiell reichhaltigen Leben – wenn die Menschen lernen, daß zuerst „nur“ die Grundbedürfnisse zu stillen sind und für alle ein wenig Bescheidenheit in den Ansprüchen zum Vorteil ist – dann sind plötzlich viel weniger Dinge zu regeln über den Rahmen der Region hinaus.
    Wohlgemerkt: ich rede nicht von Beschränkung der Bedürfnisse, sondern von einem gesunden, vollwertigen Leben. Es werden wieder deutlich mehr Menschen damit beschäftigt sein, die gesunde Nahrung für alle zu fertigen – produzieren werden wir wohl Nahrung nicht mehr, sondern sie wieder erzeugen, im Einklang mit Mutter Natur und den örtlichen Gegebenheiten.
    Es wird aber primär wieder normal sein, im Winter seinen Vitamin-C-Bedarf zum großen Teil mit Sauerkraut zu decken, d.h. mit regionalen Erzeugnissen der Globalisierungs-Unsinn mit frischen Tomaten rund um die Uhr wird sehr schnell Geschichte sein.

    Was alles für eine Fertigung von Solarpaneels erforderlich ist, scheint Dir nicht mal im Ansatz klar zu sein – allein die Herstellung von hochreinem Silizium ist ein hochkooperativer Prozeß, mit haufenweise höchstreinen Spezialchemikalien und komplizierten Anlagen, viel Energieaufwand etc. – nicht umsonst behaupt böse Zungen, daß ein Solarpaneel die zu seiner Herstellung aufgewendete Energie in seiner ganzen Einsatzzeit niemals wieder zurückgeben kann…
    Ich bin sicher, daß die Solartechnik sowieso nicht der richtige Weg ist – es gibt bessere und einfachere Wege, Energie zu gewinnen – die sog. Vakuum- oder Nullpunkt-Energie – dies ist auch ein Thema: die Dinge neu zu ordnen und alles gnadenlos wegzulassen, was nicht naturkonform, basisbedürfnis-stillend und effizient ist. Alles so gut und umfassend wie NÖTIG ist die Devise, dann wird ein Schuh draus.

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  83. luckyhans sagt:

    Lieber Ohnweg,
    nach meinem Eindruck haben eher andere Szenarien eine höhere Wahrscheinlichkeit als die von Dir beschriebenen.
    Die wirklich „schlechten Menschen“ werden wie immer rechtzeitig das Weite suchen – sie haben alle ihr Fluchtburgen schon lange vorbereitet und abgesichert – sei es als Hochseeyacht oder als lauschige Insel irgendwo, wo sie niemand kennt.
    Auch wird versucht werden, nicht alternative, sondern wieder genauso perfide angelegte Geld(Macht)systeme zu lancieren – siehe unsere Diskussion mit Dude, der hier auch eine solche Möglichkeit wittert.
    Die Mitläufer hat keinen Sinn zu bestrafen – sie müssen ihre Fehler erkennen und sich in den Dienst der neuen Sache stellen dürfen – Vergebung ist eine Tugend. Wie genau das dann ablaufen wird, hängt von so vielen Faktoren ab…

    Ist wie gesagt nicht der Punkt – wir wollen uns auf unsere Ideen und Vorhaben konzentrieren, und das mit aller Kraft – wir müssen sehen, daß wir möglichst viele Menschen mitnehmen – ja, möglichst viele von denen, die Dich bis jetzt haben „hängen lassen“ – das wird schwer genug, daher wird jeder gebraucht, jeder an seinem Platz – Du hast mit Deinen Büchern und Blogs einen wichtigen Beitrag geleistet, nun müssen andere ran – Uli ist ja schon ganz heiß darauf, sich endlich einbringen zu können, was mir sehr gefällt.
    Also nicht verkrampfen, sondern locker bleiben – verkrampft erreicht man meistens nicht soviel wie locker… 😉

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  84. ohnweg sagt:

    @luckyhans

    Du hast vollkommen recht. Wir haben die weisse Fahne um uns zu erkennen. Wir brauchen am Anfang überhaupt kein Geldsystem sondern nur das Aufteilen der lebensnotwendigen Dinge, wie man es in einem Rettungsboot mir dem Proviant auch macht. Wir dürfen unsere Kräfte nicht vergeuden um Rachefeldzüge zu unternehmen. Wir haben unsere Kreativität der wir vertrauen. Wir müssen den Schwächeren helfen damit wir in den Spiegel sehen können. Da wir aufgeklärt sind tragen wir eine gewisse Verantwortung. Der Tag X lässt uns nicht zusammenbrechen. Alle für einen, einer für alle.

    Ausserdem besteht immer noch die Möglichkeit, dass es eine sanfte Landung gibt. Aber es ist gut wenn man sich kräftig und bereit fühlt. Ein Wechsel wird kommen. Inzwischen haben wir Kontakt und können es uns immer wieder in Erinnerung bringen.

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  85. luckyhans sagt:

    Hier ein Gespräch zwischen Prof. Hörmann und M. Tellinger aus Südafrika, mit deutschen UT:

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  86. Uli sagt:

    @luckyhans:

    Auch von mir volle Zustimmung!

    Der Herstellungsprozess von Solarzellen ist mir bekannt. Allerdings ging ich davon aus, dass die graue Energie von Solarpanels nach 2-4 Jahren hereingeholt ist. Bei der grauen Energie müsste eigentlich alle Energie eingerechnet sein, also auch die Energie für die Förderung der Rohstoffe, Transporte, alles. Muss mich da wohl noch vertiefter einarbeiten. Wenn natürlich die graue Energie tatsächlich grösser ist, als die Zelle je produzieren kann, dann ist das ja der totale Witz. Also ich muss dem unbedingt nachgehen.

    Vakuum- oder Nullpunkt-Energie kenne ich noch nicht, auch dazu werde ich mich mal schlau machen. Danke für den Hinweis 🙂

    Das Gespräch mit Tellinger wollte ich schon länger man reinziehen, bin aber noch nicht dazu gekommen. Werde ich aber auf jeden Fall tun.

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  87. luckyhans sagt:

    @ Uli:

    Da ich es selbst nicht nachgerechnet habe, hab ich es als ungeprüfte Info gekennzeichnet.
    Ist ein Gebot der Sorgfalt, Vermutungen und Fakten sauber zu trennen und deutlich zu machen – nur was ich belegen kann, was meine Überzeugung ist, was ich selbst erlebt habe, was ich aus für mich vertrauenswürdiger Quelle habe, das stelle ich als Fakten dar – ggf. mit Quellenangabe, wenn ich mir nicht sicher bin.

    Zum Nachgehen: Bitte auch den im Verlaufe des Betriebes erforderlichen Energieverbrauch (Wartung etc.) mit einbeziehen – meist werden weite Bereiche einfach ausgeklammert. 😉

    Zur Nullpunktenergie:
    DER KLASSIKER schlechthin ist das Buch von Prof. Dr. Dr. Josef Gruber „Raumenergie-Technik“ – ist zwar nicht billig, aber seinen Preis wert, und enthält eine Menge weiterer Literaturhinweise und Links – vor dem „Bastelbeginn“ auf jeden Fall zu empfehlen.
    Ansonsten das „Handbuch der Freien Energie“ von D.H.Childress und „Nullpunktenergie“ von Moray B. King, Manfred Doepp „Energie und Kosmos“, Nassim Haramein „Die Entschlüsselung des Universums“, T.E.Bearden „Skalartechnologie“.
    Auch sehr zu empfehlen für mehr Hintergrundwissen im Bereich Natur-Mensch-Elektromagnetismus ist das Buch „Unsichtbare Umwelt“ von Herbert L. König – es weitet enorm den Blick. Dazu paßt Georges Lakhovsly „Das Geheimnis des Lebens“.
    Weiter die Bücher von Konstantin Meyl, Dieter Broers, Ulrich Warnke, Michael König, aber auch Rupert Sheldrake, Bruce Lipton. Karl R. Popper und viele andere.

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  88. thomram sagt:

    Toll, wie die Jungs weiterarbeiten, wenn Papa in Java Wasserleitungen legt, statt hier reinzusenfen.

    Mir gefällt besonders, nebst aller Sachkenntnis, welche ihr hinlegt, dass ihr eure Gedanken gegenseitig betrachtet und so offen wie nur denkbar begutachtet.

    Und besonders gefällt mir der Hinweis von Lucky, dass es zwar wichtig ist, die aktuelle Situation genau einzuschätzen, dass es zwar wichtig ist, mögliche Szenarien der Zukunft sich zu denken, um möglichst nicht überrascht zu sein, dass die Hauptsache aber ist, jederzeit das zu tun, mit volldampf, was wir jetzt tun können.

    Shalom.

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